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New York (queer.de) - Ein Mann ist nach zwei Jahren ohne Prozess aus einem Gefängnis in Kamerun entlassen worden, nachdem sich eine amerikanische Homo-Gruppe für ihn eingesetzt hatte. Alexandre D. wurde vor zwei Jahren im Alter von 22 Jahren festgenommen, weil er Sex mit einem anderen Erwachsenen gehabt haben soll. Nach Paragraf 347 wird das in dem 17 Millionen Einwohner zählendem Land mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft. Die New Yorker Gruppe International Gay & Lesbian Human Rights Commission (IGLHRC) wurde auf den Mann aufmerksam und verschaffte ihm seinen ersten Gerichtstermin. Der Richter sagte, gegen D. lägen keine Beweise vor und ließ ihn unverzüglich frei. Tatsächlich konnte die Anklage nicht einmal bestätigen, dass D. je festgenommen worden war. "Er hätte den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen können", so Cary Johnson von der IGLHRC zu 365gay.com. Es könnte tausende solcher Fälle in Afrika geben. "Wir wissen es einfach nicht". In Kamerun finden regelmäßig Razzien gegen Schwule und Lesben statt. (dk)



#1 MarekAnonym
  • 04.03.2007, 13:04h
  • In diesen Barbarenstaaten wird sicher noch viel Unrecht passieren, wo man nie etwas von erfährt. Mit Rechtsstaatlichkeit und Demokratie haben solche Staaten nichts zu tun...
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