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Berlin (queer.de) - Der Berliner Senat will die Beratungsstelle für Aids und sexuell übertragbare Krankheiten in Schöneberg schließen. Das berichtet die "Berliner Zeitung". Hintergrund ist die Sparpolitik von SPD und Linkspartei. Die Einrichtung an der Erfurter Straße hat im Schwulenviertel kostenlos und anonym beraten. Das Bezirksparlament protestierte bereits gegen die Pläne: "In Tempelhof-Schöneberg wird es eine Unterversorgung geben", warnte Gesundheitsstadträtin Sibyll Klotz (Grüne). Ein Senatssprecher sagte dagegen, das Angebot werden nicht reduziert, sondern nur neu organisiert. Es gebe in Schöneberg zudem viele Beratungsstellen von freien Trägern. Zuletzt hatte das Rober-Koch-Institut gemeldet, dass die Zahl der Neuinfektionen unter Schwulen in Deutschland auf den höchsten Stand seit 1993 angestiegen sei (queer.de berichtete). RKI-Fachbereichsleiter Osamah Hamouda sieht die kommunale Aids-Politik kritisch: "Wir sehen mit Sorge, dass die Kommunen zunehmend aus finanziellen Gründen Gebühren für anonyme Tests nehmen und Beratungsstellen schließen." (dk)



15 Kommentare

#1 hwAnonym
  • 02.03.2007, 14:55h
  • BZ:
    "Der Rat der Bürgermeister hat dies mit knapper Mehrheit bestätigt - was das Aus für die Beratungsstellen in Tempelhof-Schöneberg und Mitte bedeutet. Die sozialmedizinischen Dienste und die Aids-Beratung sollen künftig in Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf und Charlottenburg-Wilmersdorf konzentriert werden.....Die Aufrechterhaltung der öffentlichen Aids-Beratung hätte laut Hoff Zusatzkosten in Höhe von 160 000 Euro zur Folge. Laut Klotz wird aber auch beim Personal gespart: Gab es in Berlin 2005 noch 92 Stellen im Bereich Sexualmedizin, sollen es nach dem 1. Juni nur noch 76 sein...."
    ............was kosten blutrote teppiche ?......
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#2 tuxAnonym
  • 02.03.2007, 21:47h
  • hm, wie können politiker nur so doof sein und die eigene klientel derart vergraulen??
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#3 Linu86Anonym
#4 GeorgiosAnonym
  • 03.03.2007, 12:27h
  • Ich hätte von Wowereit hier etwas mehr erwartet als klarer SPD Wähler! Aber wenns ums Geld geht sind wohl alle gleich! Schade! :-( Na es wird sich durch höhere Infektionsraten udn damit höheren Gesundheitskosten sowieso wieder rächen! Wer Präventionsgelder streicht erhöht auf lange Sicht die Gesundheitskosten! Aber wem sag ich das? Politikern, die sowieso nur auf bestimmte Zeit im Amt sind? LOL
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#5 hwAnonym
  • 03.03.2007, 12:34h
  • @ linu86

    ..das hab ich mich auch gefragt.
    denkmal leute die angst um ihr
    leben haben. also leute mit lohnsteuerkarten, hartz-4-empfänger
    und menschenfreunde. die haben
    schiss vor westerwellen, auch vor grün
    eingefärbten.
    die thurn und taxis mit ihren 600.000.000 €
    agrarsubventionen wählt csu, hat sie mal gesagt. die kleinen bauern kriegen nix wählen trotzdem csu, schon komisch die welt ?
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#6 hwAnonym
#7 tuxAnonym
  • 03.03.2007, 14:06h
  • @hw: Gregor hat letztens
    die csu in bayern mit der sed
    in der ddr verglichen.

    ganz einfach: die leutz
    in bayern meckern auch viel
    über die politik, wählen aber
    freiwillig immer die selben.

    ist ja fast wie in der ddr.

    da gabs auch nur eine partei
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#8 tuxAnonym
  • 03.03.2007, 14:29h
  • @georgius: Hm, Politiker sind eher Realitätsfern. Das hat doch in letzter Zeit besonders der Herr Schäuble und seine Handlanger bewiesen...
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#10 bastianAnonym
  • 03.03.2007, 16:29h
  • Bin ich froh, daß ich nun endlich auch mal diesen in diesem Forum ach so beliebten Satz schreiben darf:

    DESHALB IST UND BLEIBT ROT - ROT FÜR MICH NACH WIE VOR UNWÄHLBAR !!!

    Der obige Bericht ist das beste Beispiel dafür... Kann man nur hoffen, daß die anderen kleinen Anlaufstellen sich halten können... Wobei ich ja nach wie vor auch der Meinung bin, daß die "Community" einfach mehr das Hirn einschalten sollte und endlich mit dem unsafen rumgevögel aufhören sollte... dann bräuchten wir auch weniger Beratungsstellen.
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