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Berlin (queer.de) - In der Nacht vom 3. auf den 4. März steigt der Berliner Profiboxer türkischer Herkunft Oktay Urkal in San Juan, Puerto Rico, gegen Miguel Angel Cotto in den Ring. Schwule Funktionäre drücken ihm die Daumen: "Ich glaube, Oktay wird einen großartigen Kampf liefern. Der LSVD Berlin-Brandenburg e.V. wünscht ihm jedenfalls viel Erfolg", so der Projektleiter der Respect Gaymes, Jörg Steinert. Oktay Urkal wirbt als Schirmherr der Respect Gaymes seit einem Jahr für mehr Respekt gegenüber Schwulen und Lesben.

In den USA wird der Pay-TV-Sender HBO den Kampf um die WBA-Weltmeisterschaft live übertragen. Doch auch die europäischen Boxsportfans dürfen sich auf TV-Bilder aus Puerto Rico freuen. Denn u.a. der MDR zeigt den Weltergewichtskampf etwa vier Stunden nach Kampfbeginn am Sonntagmorgen ab 9 Uhr in der Sendung "Sport im Osten extra" in voller Länge. Kommentiert wird das auf zwölf Runden angesetzte Aufeinandertreffen von Andreas Witte. (cw)



#1 CarstenFfm
  • 03.03.2007, 16:55h
  • Jaja, Urkal unterstützt Schwule mit so tollen Sprüchen wie:

    "Aber warum soll ich nicht Leute schützen, die nichts draufhaben, die sich nicht wehren können, die schwach sind, Schwule und Lesben eben."

    www.taz.de/pt/2006/08/28/a0129.1/text

    Schönen Dank auch!
    Von mir aus soll er ruhig einen auf die Nuss kriegen.
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#2 josefAnonym
  • 03.03.2007, 21:01h
  • also wer hat sich den das partnerschaft-gesetz erkämpft,das sind die schwulen und lesben die vor das bundeshaus marschiert sind.sicher nicht hr.urkal mir kommt die galle hoch wenn ich sowas lese.
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#3 axMucAnonym
#4 HeinrichAnonym
  • 05.03.2007, 11:24h
  • Ich begrüße das Engagement von Oktay Urkal.

    Der Typ ist die "Lokomotive von Kreuzberg (Berlin)", viele Kids kennen ihn dort. Wenn er dort auf einem Plakat zu sehen ist mit dem Slogan "Zeig Respekt für Lesben und Schwule" dann regt das viele türkische Gehirne zum Denken an.

    Richtig ist auch: Menschen die aus beruflichen Gründen Nasenbeinbrüche riskieren gehören nicht unbedingt zur aufgeklärten Bildungselite.
    Trotz allem sollte man nicht das gesamte Engagement von Oktay verurteilen, nur weil sich nicht politisch korrekt ausdrücken kann.
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#5 JanAnonym
  • 05.03.2007, 21:28h
  • >Trotz allem sollte man nicht das gesamte
    >Engagement von Oktay verurteilen, nur weil sich
    >nicht politisch korrekt ausdrücken kann.

    Doch. Sollte man. Eine solche Denkweise wie sie
    im Interview offenbar wird ist doch gerade
    Grundlage für Diskriminierung. Und wenn ich dich
    auf der Straße anpöbeln würde, würdest du dann
    als Entschuldigung akzeptieren, dass ich eben
    nicht der "Bildungselite" angehöre?
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#6 HeinrichAnonym
  • 08.03.2007, 16:46h
  • Ich unterscheide zwischen einem nichtbedachten Satz von einem Boxer und einem verbalen Angriff auf der Straße.

    Der verbale Angriff auf der Straße ist tatsächlich Bosheit.
    Die unbedarfte Aussage von einem Boxer hingegen, naja...
    So ein Hippie um 30 n Chr. sagte mal was von "selig sind die geistig armen", oder schwachen" ?

    Was ich damit ausdrücken möchte, auch Menschen die nicht zur bildungselite gehören, können ein gutes Herz haben und sich für Minderheiten einsezten.
    Wer von uns ist denn noch nicht in ein Fettnäpfchen getreten?
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