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Sydney (queer.de) - Mit einer Öko-Botschaft feierte Sydney am Samstagabend den 29. schwul-lesbischen "Mardi Gras". Die Parade mit 120 Fest-Wagen, rund 8.000 Teilnehmern und etwa 350.000 Zuschauern wurde von "Mutter Erde" angeführt. Die Veranstalter wollten mit der Figur ihre Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass sich Liebe, Toleranz und Respekt gegenüber Voreingenommenheit und Rücksichtslosigkeit in der Welt durchsetzen.

Ein weiterer Wagen setzte sich satirisch mit der Erderwärmung auseinander: Auf ihm bekämpften "Hottie Howard and the Global Warmers" den vor einer Erderkaltung warnenden "Cool Kev". Gemeint waren der konservative wie homophobe Ministerpräsident John Howard und Oppositionsführer Kevin Rudd. Für den größten Wagen auf der Parade sorgte indes Kylie Minogue: 250 "Impossible Princesses" tanzten zu den größten Hits der australischen Pop-Diva.

Die jährliche "Mardi Gras"-Parade in Sydney zählt zu den größten Gay-Events der Welt. Sie führt traditionell am ersten Samstagabend im März durch das Szeneviertel an der Oxford Street, bereits am Morgen sichern sich die Zuschauer, darunter auch sehr viel Heteros, die besten Plätze am Straßenrand. Homosexualität wurde in Australien 1984 legalisiert. Schwulen und Lesben wird jedoch nach wie vor die Anerkennung ihrer Partnerschaften verwehrt. (cw)