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London (queer.de) - Ein Gericht in London hat entschieden, dass der 30-jährige Nagelbomben-Attentäter David Copeland erst nach 50 Jahren Bewährung erhalten kann. Copeland hatte 1999 mehrere Anschläge gegen Minderheiten durchgeführt. Mit einer Bombe in der Homo-Bar Admiral Duncan tötete er drei Menschen und verletzte 80 – mehreren Opfern mussten Gliedmaßen amputiert werden. Dafür erhielt der Neo-Nazi sechs Mal lebenslänglich, obwohl er als schizophren diagnostiziert wurde. Eigentlich sollte er bereits nach 30 Jahren die Möglichkeit erhalten, auf Bewährung frei zu kommen. Das High Court sah das aber jetzt als zu nachsichtig an und erhöhte die Mindesthaftdauer auf 50 Jahre. Nach eigenen Angaben wollte der damals 22-jährige Copeland mit seinen Taten einen "Rassenkrieg" in Großbritannien anzetteln. (dk)