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San Francisco (queer.de) - Eine Grußbotschaft von Bürgermeister Gavin Newsom für ein schwules Porno-Label führte verspätet zu Kritik aus konservativen Kreisen. Newsom hatte den 23. Februar zum "Colt Studio Day" erklärt. Anlass ist der 40. Geburtstag des Filmstudios. Die Colt-Website hatte zu diesem Anlass dazu aufgerufen, zum Studio zu kommen und "heiße Man-on-Man-Action" zu bewundern. In der Grußbotschaft heißt es, dass Colt "die Gay-Community vier Jahrzehnte lang unterhalten" und damit der Stadt "hunderte Millionen Dollar an Einnahmen" beschert habe. Mit ihrem Engagement habe die Firma viel für den Arbeitsmarkt und die regionale Wirtschaft getan. "San Francisco hat wieder einmal bewiesen, dass es die lächerlichste Stadt des Landes ist", kommentierte nach AP-Angaben Pfarrer Louis P. Sheldon von der evangelikalen Lobby-Gruppe Traditional Values Coalition die Botschaft. "Keine andere Stadt hat so offen homosexuelle Pornografie glorifiziert." Der "Gay Porn Day" war gestern auch das Thema in der Sendung "The O'Reilly Factor", einer der meistgesehenen Meinungsshows des rechtslastigen Nachrichtenkanals Fox News Channel. Kommentator Bill O'Reilly verglich San Francisco darin mit Sodom und Gomorrha. Ein Sprecher der Stadt sagte, man müsse die Grußbotschaften zukünftig genauer unter die Lupe nehmen, kommentierte aber den gegenwärtigen Konflikt nicht. Newsoms Büro schreibt jedes Jahr 2.000 derartige Botschaften für Ereignisse wie den "Tag gegen Graffiti-Schmierereien" oder den "Tag des australischen Erbes". (dk)



#1 HandoAnonym
  • 06.03.2007, 16:08h
  • Bevor man jetzt wieder aufschreit und auf die "konservativen" Amerikaner schimpft,. sollte man bedenken, dass Porno nichts mit schwuler Emanzipation, sondern alles mit Kommerz zu tun hat.

    Durch immer neuere Pornofilme wurde den Schwulen das Geld aus der Tasche gezogen, wurden bei ihnen neue sexuelle Wünsche geweckt, die dann zu einer weiteren Kommerzialisierung der schwulen Szene führte.

    Ergebnis ist, dass schwuler Sex immer anonymisierter wurde und die Kommunikation zwischen schwulen Männern auf der Strecke blieb.

    Die Stadt San Francisco kann auf diese Firma alles andere als stolz sein!
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#2 JanAnonym
  • 06.03.2007, 18:46h
  • @1: Ist natürlich alles nur die böse, böse
    komerzielle Pornoindustrie in Schuld. Die
    Schwulen sind normalerweise völlig unschuldige
    kleine Lämmer die nichts ahnend auf einer grünen,
    unverfäschten Alpenweide grasen würden, aber
    sie wurden ja vom Teufel in Form der
    Pornoindustrie höchstpersönlich auf übelste
    verführt und können jetzt nicht mehr anders als
    anonymen Sex auf dem Bahnhofsklo haben. Also
    das ist ja wirklich das lächerlichste was ich seit
    langem hier gelesen habe...
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#3 seb1983
  • 06.03.2007, 20:44h
  • fleißig fleißig...
    2000 im Jahr macht rund 5 Stück pro Tag oder alle 4 Stunden eine, und das dann 365 Tage im Jahr.

    Der Mann grüßt gerne :-)
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#4 ThomasAnonym
  • 07.03.2007, 01:01h
  • also ich stimme Hando voll und ganz zu.
    Unsere Szene ist wirklich sehr "pornolastig". Irgendwas ist da seit den Christopher Street Riots in unserer Emanzipation schief gelaufen.
    Die Tatsache daß gerade bei uns die Hiv Rate wieder angestiegen ist spricht leider auch nicht gerade für unsere wirkliche Emanzipation. Aber Eigenkritik ist etwas das viele nicht gerne hören wollen.
    Dennoch hilft es wenn man die Dinge mal klar sieht.
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#5 joshAnonym
  • 09.03.2007, 00:33h
  • "pornolastig!" ????
    schwachsinn.
    die argumentation porno=schlecht ist heteropropaganda, zu hause reden und dann in den puff gehen.
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