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Der Beitrag "Natürlich schwul" aus dem SZ-Magazin ist deutscher Sieger beim EU-Journalistenpreis gegen Diskriminierung.

Von Carsten Weidemann

Der Bericht "Natürlich schwul" der beiden Journalistem Bastian Obermayer und Philipp Schwenke hat – neben einer Reportage über Menschen mit Down-Syndrom – die deutsche Ausscheidung des EU-Journalistenpreises "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung" 2006 gewonnen und wird als nationale Gewinner am europaweiten Wettbewerb teilnehmen.

Der in der Kategorie Nachwuchsjournalismus nominierte Artikel, erschienen im SZ-Magazin im September 2006, beeindruckte die Jury durch seine herausragende Rechercheleistung: "Bastian Obermayer und Philipp Schwenke beleuchten in ihrem informativen Beitrag umfassend mögliche Ursachen von Homosexualität. Die Autoren verzahnen dabei gekonnt die Entwicklungsgeschichte der Forschung mit einem Blick auf den Wandel des allgemeinen gesellschaftlichen Umgangs mit Homosexualität." "Überzeugt haben vor allem die fundierte Recherche und die klare Sprache, durch die die Autoren die umfassenden Fakten zum Thema in einer interessanten und fesselnden Reportage zusammenfügen", so die Beurteilung der Juroren.

In der deutschen Jury waren neben Hans Leyendecker (Süddeutsche Zeitung), Barbara John (ehem. Ausländerbeauftragte des Berliner Senats) und Karin Wenk (Deutsche Journalistinnen- und Journalisten- Union) auch Klaus Jetz (Lesben- und Schwulenverband Deutschland), sowie Marion Knappe (Pressesprecherin des DGB) und Prof. Hans-Peter Niedermeier (Leiter des Förderungswerks der Hanns-Seidel-Stiftung) vertreten. Aus den europaweit mehr als 500 eingereichten Texten stammten 81 Artikel aus Deutschland. Insgesamt 51 Beiträge erfüllten alle Anforderungen und kamen in die deutsche Endauswahl.

Im europäischen Wettbewerbsfinale des EU-Journalistenpreises "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung." wird Anfang März in Brüssel die unabhängige EU-Jury die zwei Siegertexte aus allen nationalen Gewinnerbeiträgen wählen.

6. März 2007



#1 alfAnonym
#2 snoopyAnonym
  • 16.03.2007, 12:30h
  • Ich habe den Artikel gelesen und fühle mich immer unwohl, wenn gesagt wird, Homosexualität sei in den Genen verankert.
    Kann ja TEILWEISE auch sein, aber was mich als Lesbe dabei am meisten nervt - Klischees über männliches und weibliches Verhalten werden bestätigt und verfestigt. Und das trägt letztendlich doch wieder zur Diskriminierung bei. Es soll von der Natur vorgesehen sein, das Jungen lieber mit Autos spielen. Na ja, Automobile gibt es seit etwas mehr als hundert , Homo Sapiens aber seit 200 000 Jahren.
    Ich selbst habe als Kind mit Autos UND Barbys gespielt, ich lebe auch heute gern die gesamte Bandbreite an menschlichen Verhaltensweisen aus.
    Na ja, ich will mich jetzt nicht darüber aufregen.
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