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Köln (queer.de) - Der Glamourdome - die für den 31. März geplante größte schwul-lesbische Party Deutschlands in Frechen bei Köln - ist abgesagt worden, weil die neuen Besitzer der Location kein Interesse an der Zusammenarbeit mit einer schwul-lesbischen Veranstaltergemeinschaft haben. Bestehende Vereinbarungen hat der bisherigen Veranstaltungsort TarmKöln kurzfristig aufgekündigt. Laut Mitveranstalter Matthias Eiting haben die neuen Besitzer auf Kompromissvorschläge nicht reagiert. In der 4.000 Gäste fassenden Location sollen in Zukunft russische Veranstaltungen stattfinden. Als Ersatz für Glamourdome-Besucher gibt es am selben Abend die Doppelparty Mini-Glamour mit drei Areas in zwei Locations (Gloria und Neuschwanstein). In ein paar Monaten soll der Glamourdome dann in einer neuen Location in alter Pracht wieder steigen, verspricht Eiting. Die Organisatoren wollen am Abend des 31. März auch mit Personal vor Ort beim TarmKöln sein, um mögliche Auseinandersetzungen zu verhindern und schwul-lesbische Gästen, die vom Ortswechsel nichts gehört haben, auf die neuen Locations aufmerksam zu machen. (pm/dk)



18 Kommentare

#1 TobiasAnonym
  • 08.03.2007, 12:06h
  • "fassenden Location sollen in Zukunft russische Veranstaltungen stattfinden"

    Na das passt ja zu Schwulenhassern. Ich gehe mal davon aus, die neuen Eigentümer sind Russen.

    Ich hoffe nur, dass die neuen Eigentümer wenigstens für die kurzfristige Absage ordentlich Konventionalstrafe zahlen müssen...
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#2 skydiverProfil
  • 08.03.2007, 12:11hStuttgart
  • Tja ... dumm gelaufen :-( Wir hatten in Stuttgart mit dem "Alten Schützenhaus" haargenau das selbe Problem, indem die neuen Besitzer zahlreiche schwule Veranstalter einfach vor die Türe gesetzt hatten weil dort "only hetero" gefeiert werden sollte !!! Das gute an der Geschichte war, das der "Heteroclub" ein paar Monate später Insolvenz anmelden musste :-))
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#3 skydiverProfil
  • 08.03.2007, 13:09hStuttgart
  • @Tobias: Man(n) sollte nicht gleich "alle" Russen als Schwulenhasser defamieren !!!

    Die Macher des Clubs in Köln/Frechen haben einfach (noch) nicht erkannt, das mit uns Schwulen & Lesben "auch" gut Kohle zu machen ist ...
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#4 TimAnonym
  • 08.03.2007, 13:29h
  • Wenn die neuen russischen Eigentümer keinen Monat vor der Veranstaltung diese absagen, weil sie keine Schwulen in ihrem Laden haben wollen, frage ich mich, ob das nicht ein Fall für das AGG ist? Allerdings haben CDU und SPD das so weit entschärft, dass man bei solchen Fällen von Diskriminierung wohl nichts machen kann.

    Aber zumindest müssten die neuen Eigentümer die oben erwähnte Konventionalstrafe zahlen müssen.

    Mir scheint, immer mehr Russen wollen hier eine Parallelgesellschaft installieren - eine homophobe noch dazu. Wenn da jetzt nichts gegen unternommen wird, wird das noch für große Probleme sorgen...
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#5 NormanAnonym
  • 08.03.2007, 15:51h
  • Und mal wieder jemand, der glaubt, man könne in Köln gegen Schwule und Lesben arbeiten. Ich gebe dem Laden sechs Monate, dann ist der dicht.
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#6 seb1983
  • 08.03.2007, 16:43h
  • ohoh....nun wird am 31.03 stattdessen die Miss März gewählt. Ich hoffe da werden sie die meisten Homos vorher abfangen *g*

    Nebenbei schade dass es ausfällt, war letztes Jahr auch da... war ganz gut...
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#7 WolfgangAnonym
  • 08.03.2007, 17:08h
  • @ Tim: In keinem Zustand hätte das AGG/ADG so einen Fall behandeln können, da es sich hierbei um eine Auseiandersetzung von 2 juristischen Personen handelt (die übrigens niemals eine seuxuelle Identität haben, acuh wenn sie Homo-Partys veranstalten).

    Man kann praktisch schon sagen "alle Russen". Immerhin finden 80 % der Russen Schwule gehören kastriert, meiner Meinung nach, darf man ab einer solch imensen Mehrheit ruhig von allen sprechen....
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#8 JensAnonym
  • 08.03.2007, 17:16h
  • Das Problem sind die "Parallelgesellschaften"
    In dem Ort in dem ich wohne gab es seit den 70ern eine Großraumdisco in der schon meine Eltern abgehottet haben :-)
    Vor 1,5 Jahren ging die Besitzerin in Rente und verkaufte den Laden an Russen was kein Verbrechen darstellt.
    Als Deutscher hat man kurioser Weise keinen Zutritt weil man nicht ins Publikum passt.
    Der Laden brummt man spricht russisch die älteren Leute trauen sich am WE nach 20.oo nicht mehr auf die Straße aus Angst vor Pöbeleien das Schützenfest wurde von einer Horde volkstümelnder Russennazis gesprengt. Sex am Wochenende ist ausgeschlossen weil die Männer am Fenster hängen und schauen das dem Auto nix passiert. Einige Leute fahren aus Angst schon gar nicht mehr in Urlaub weil man ja so lange auf neue Möbel warten muß. Fakt ist Gewalttaten Steigerung um 42 % Eigentumsdelikte um 35 % Alkoholdelikte 137 % und die Politik ist machtlos weil die Konsession läuft und die Dinge passieren um Umfeld und es läßt sich kein "Kausalzusammenhang" zwischen Kriminalität und Disco herstellen. HaHaHa.
    Um wieder auf das Thema zurück zukommen 2 lesbische Bekannte sind von einigen dieser "deutschen Jungs" vergewaltigt oder wie sie es ausdrückten "geheilt" worden.
    und neulich in München erzähl ich diese Geschichte einem Kollegen aus Schwaben und der hatte die gleichen Probleme aber haarklein die selben.
    Da erzähl mir noch mal einer was über Multikulti und Integration Osteuropäern gegenüber.
    Die Anlieger des Tarmcenters tun mir jetzt schon leid
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#9 stephan
  • 08.03.2007, 17:23h
  • Vorausgesetzt, dass die neuen Eigentümer Russen sind, können wir uns ja jetzt doch darauf einstellen, was passiert, wenn die (ich will mich mal zurückhaltend ausdrücken) schwer zu integrierende Personengruppe mehr und mehr wirtschaftliche Macht in Deutschland bekommt! Und darauf sollten wir uns wohl einstellen, oder?
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#10 DavidProfil
  • 08.03.2007, 22:16hWashington DC
  • Hallo Jungs und Mädels, nun lasst doch aber mal die Kirche Im Dorf! Nur weil ein Betreiber einer Event-Location einen etwas anderen Kundenstamm bevorzugt, will er euch doch nicht gleich ins Internierungslager stecken. Einem Gesellschafter einer Firma ist es doch wohl frei zu stellen, welche Klientel er bedienen möchte. Das gehört doch auch zu unserem schönen freien Land. Ob denn Strafen oder ähnliches zu zahlen sind, ist doch einzig und allein durch die Details der bestehenden Verträge zu ermitteln. Hat den jemand Einblick in den Vertragswortlaut? Und NEIN, nicht alle Russen sind engstirnige Schwulenhasser!
    Genau so wenig wie alle Christen, alle Polen, alle Juden, oder alle Clubbetreiber, die lieber für Minderheiten in unserem freien Land Programm machen (hier sind jetzt mal die Russen gemeint). Das was ihr hier macht könnten die "besten" Diktatur-Demagogen auch nicht schlechter... Na ja, die vom Papst vielleicht schon, aber das ist ein anderes Thema... ach ja, da währen wir beim Thema: die Dinge etwas differenzierter betrachten, bitte! Ich wünsche dann den Kölnern viel Spaß beim Feiern in der neuen Location! LG David
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