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  • 09.03.2007           9      Teilen:   |

Deutschland: Protest gegen Nigeria

Berlin (queer.de) - Das Auswärtige Amt wird auf eine Initiative der Grünen im Rahmen der EU-Präsidentschaft diplomatischen Einspruch gegen ein in Nigeria geplantes homophobes Gesetz erheben. Die grüne Fraktion hat dazu einen Antrag aufgesetzt, der in der kommenden Sitzungswoche des Deutschen Bundestags behandelt wird. "Der in Nigeria kurz vor seiner Verabschiedung stehende Gesetzentwurf zu homosexuellen Partnerschaften stellt eine massive Menschenrechtsverletzung dar und muss verhindert werden", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Ökopartei, Volker Beck. Der Gesetzesentwurf sieht eine drastische Verschärfung der Kriminalisierung des Umfeldes der Homo-Szene und der Schwuler und Lesben selbst vor. Jede Unterstützungshandlung homosexueller Aktivitäten kann danach mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden. Hierfür genügt schon die Mitgliedschaft in Gruppen, die sich für Homo-Rechte einsetzen, Ebenso werden homosexuelle Partnerschaften bestraft. Der Gesetzentwurf soll vermutlich noch vor den Wahlen im April verabschiedet werden. (pm)

Mehr zum Thema:
» Nigeria bereitet Homo-Totalverbot vor (queer.de vom 15.2.07)
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Reaktionen zu "Deutschland: Protest gegen Nigeria"


 9 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
09.03.2007
12:54:54


(0

Von rudolf


Manchmal kann man in diesem Land selbst als Schwuler schon ein wenig patriotisch sein.


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#2
09.03.2007
13:00:31


(0

Von Hans


Rigoros sollte alle Entwicklungshilfe für Nigeria gestrichen werden, das zumindest sollte Volker Beck politisch in die Tat umzusetzen versuchen. Es ist den den in Deutschland lebenden, schwulen und lesbischen Steuerzahlern wirklich nicht zuzumuten mit ihren Steuergeldern die Unterdrückung der Homosexuellen in Nigeria zu finanzieren. Auch sollte keine Produkte aus Nigeria mehr nach Deutschland eingeführt werden dürfen - Erdöl, Rohstoffe, Nahrungsmittel etc. -. der nigerianische Botschafter sollte schnellstmöglich des Landes verwiesen werden und die bilateren Beziehung solange eingefroren werden, bis die nigerianische Diktatoren-Clique sich zu Menschenrechten, Freiheit und Demokratie bekennt, und damit zu dem Recht auf homosexuelle Lebensentwürfe auch in Nigeria.


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#3
09.03.2007
13:16:19


(0

Von hw


@ rudolf
uneingeschränkt, lokal-patriotisch !
ich würde den mit der erststimme
auch wählen und viele aufhetzen
es auch zu tun.


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#4
09.03.2007
17:29:19


(0

Von rudolf


@hw

Der ist aber auch soooo ein Netter. Den kannste echt mit Tante Frieda an den Kaffeetisch setzen. Selbst bei Onkel Geis von der CSU behält der immer eine bewundernswerte Engelsgeduld. Ich wär dem schon längst ins Gesicht gesprungen...


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#5
09.03.2007
18:31:43


(0

Von Gunnar


@ Hans: Da ist der Wunsch wohl Vater des Gedankens. Den weitaus größten Beitrag an Entwickelungshilfe für Nigeria leistet die USA. Es gab eine Vereinbarung, nach der bei einer homophoben Politik in Nigeria die Entwickelungshilfe der USA für Nigeria aufgestockt wird.....


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#6
09.03.2007
21:24:29


(0

Von hw


@ gunnar

das macht auch sinn, amerika will in den nächsten jahren seine ölexporte fast ausschließlich aus westafrikanischen
staaten beziehen. der krawall in asien geschieht mehr zur kontrolle der "mitbewerber am markt" und dem erzeugen von wirtschaftlicher oder militärischer abhängigkeit vom "peacemaker". das erfordert einen militärisch sicheren atlantik und regimes,
denen alles erlaubt sein wird, die förderstabilität zu sichern.


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#7
09.03.2007
23:15:51


(0

Von usa-fan


@gunnar: wer's glaubt... Hast Du einen Beleg für Deine ungeheuerliche Behauptung?


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#8
10.03.2007
12:42:59


(0

Von hw


@ usa-fan

also ich bin fan der amerikaner.
besonders solcher die intelligent die politische und militärische unterstützung
homohassender potentaten mit us-steuergeldern bekämpfen.
die freundschaften gehen da, wenn man zum beispiel die familie bin laden nimmt,
ja auch weit in den privaten bereich der
ca. 200 herschenden familien in amerika.
ob das mit nigeria heuer auch schon so ist ?


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#9
11.03.2007
14:05:02


(0

Von Flo


Das ist genau der Unterschied zwischen den Grünen und anderen Parteien.

Manche anderen Parteien labern zu Wahlzeiten viel von schwulen Themen, aber danach hört man von denen nichts mehr.

Die Grünen reden nicht nur, sondern handeln auch. Und das nicht nur bei nationalen Fragen, sondern auch international, obwohl das in Deutschand erst mal keine zusätzlichen Wählerstimmen gibt..

Oder wenn ich sehe dass Claudia Roth, Renate Künast, Volker Beck, Fritz Kuhn, etc. auch die einzigen sind, die auch in Polen und anderswo auf CSDs für unsere Rechte eintreten (und Volker Beck sogar seine Gesundheit riskiert), während Westerwelle & Co sich bedeckt halten, dann ist für mich klar, wer meine Stimme bekommt.

Ich bin zwar bei den Grünen auch nicht immer in allem einer Meinung, aber erstens stehen für mich demokratische Grundrechte über allem anderen und zweitens sind die Grünen auch in anderen Bereichen für mich am wählbarsten. Auch wenn ich nicht jedes Detail komplett unterstütze, so sind sie immer noch um Welten besser als jede andere Partei!


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