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Washington (queer.de) - Die US-Regierung hat in ihrem Menschenrechtsbericht unter anderem Staaten kritisiert, die den Homo-Film "Brokeback Mountain" verboten haben. So wird China und Malaysia vorgeworfen, durch das Verbot Zensur auszuüben. Auch andere Filme wie "Borat", "The Da Vinci Code" oder das Stück "Die Vagina-Monologe" finden Erwähnung. Der von Außenministerin Condoleezza Rice vorgestellte Bericht wird jedes Jahr von ihrem Ministerium erstellt und erhält Daten über alle Länder der Erde, inklusive Deutschland. Hier werden unter anderem Einschränkungen in der Pressefreiheit und im Zugang zum Internet kritisiert. (dk)



Madrid: "Brokeback Mountain" als Oper

Im Madrider "Teatro Real" wird am Dienstag "Brokeback Mountain" in englischer Sprache als Oper uraufgeführt.
Country-Star bezeichnet Jake Gyllenhaal als schwul

Jake Gyllenhaal hat seine Beziehung zu Taylor Swift beendet, weil er in Wirklichkeit auf Männer steht, witzelte Countrysänger Blake Shelton als Moderator einer Preisverleihung.
Jake Gyllenhaal braucht kein Viagra

In der Komödie "Love and Other Drugs" spielt der sexy Star einen (leider heterosexuellen) Pharma-Vertreter, der mit den blauen Pillen reich wird.

25 Kommentare

#1 hwAnonym
  • 09.03.2007, 12:18h
  • oh, da macht sie ja berechnend mal was gutes. von folgendem war in dem bericht nichts zu finden:

    zur zeit spielen laut spiegel die studenten
    ihrer partei-jugend menschenjagd:
    "Sie tragen knallorange T-Shirts oder Plaketten. Sie bekommen ein paar Minuten Vorsprung. Dann wird die Jagd auf sie eröffnet. "Fang einen illegalen Immigranten": So heißt das Spiel, zu dem republikanische College-Gruppen in diesen Wochen an den Universitäten des Landes aufrufen.
    Gejagt werden auf dem Campus nur Kommilitonen, es ist eine symbolische Aktion - eine Sympathieerklärung für jene Amerikaner, die an der Grenze zu Mexiko als Bürgerwehr ausschwärmen, um Einwanderer abzufangen.." spiegel-online
    Der Druck auf die Einwanderer und die Arbeitgeber scheint schnell gewirkt zu haben. Vor allem in der Landwirtschaft fehlen jetzt zu Frühlingsbeginn die billigen Arbeitskräfte. Noch in diesem Monat will man daher den Arbeitskräftemangel mit dem Start eines bislang in den USA einmaligen Programms entgegenwirken, das von der Gefängnisbehörde Colorados ausgeht. Anstatt der illegalen Einwanderer sollen Strafgefangene unter Bewachung auf die Felder geschickt werden. In Pueblo soll der Beginn mit mehreren Farmen gemacht werden. Die demokratische Abgeordnete Dorothy Butcher, Initiatorin des Programms, erklärte, die Maßnahme habe das Ziel, die durch den Arbeitskräftemangel gefährdete Landwirtschaft zu unterstützen...... Gefangene, die nicht als gefährlich eingestuft sind, können sich für die Arbeit bewerben und erhalten 60 Cents am Tag dafür, Melonen, Zwiebeln oder andere Früchte zu ernten oder anzupflanzen. Die Aufsicht über die Arbeitsgruppen mit 10 oder 20 Mann muss von den Landwirten bezahlt, kann aber ausgehandelt werden.
    Straftäter anstatt billige illegale Immigranten zu beschäftigen, könnte zu einem ausbaufähigen Modell werden, schließlich sitzen in den USA relativ zur Bevölkerung mehr Menschen in den Gefängnissen als in jedem anderen Land der Welt. Man spricht bereits von einem Gefängnisindustriesystem, da die Privatisierung weit vorangeschritten ist und der Bau sowie der Betrieb von Gefängnissen zu einem Wirtschaftszweig wurden.
    2005 waren fast 2.200.000 Menschen eingesperrt, Tendenz weiter steigend. 737 von 100.000 Menschen sitzen im Gefängnis, bei den Weißen sind 393 pro 100.000 Strafgefangene, bei den Latinos 957 und bei den Schwarzen 2.531.

    um den gefängnis-industrie-komplex kümmert sich seit jahren unsere amerikanische freundin:

    de.wikipedia.org/wiki/Angela_Davis
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#2 rudolfAnonym
  • 09.03.2007, 12:50h
  • @hw

    Hoffentlich reagieren die Schwulen in den U.S.A. auf die zaghaften Umschmeichlungsversuche von rechts genauso bockig wie die überwältigende Mehrheit der amerikanischen Juden (siehe deren Wahlverhalten seit Jahrzehnten). Ich fürchte aber soviel Humanität bringen die nicht auf. Dafür sind sie viel zu dankbar, daß sie heutzutage auch von manchen Konservativen als so was ähnliches wie Menschen anerkannt werden.
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#3 hwAnonym
  • 09.03.2007, 13:12h
  • @ rudolf

    ..was ich ja menschlich nachvollziehen kann, die jüngeren sind aber gewohnt helle.
    die scheinbare funkpause ist natürlich auch aus der schockstarre der liberalen,
    und linken medien nach 9/11 geschuldet
    aus der sie sich meiner meinung nach noch nicht rausgekrabbelt haben.
    auch die homo-ehen toleranzzahlen sind
    wirklich schön, wa aber wohl fehlt, ist wissen aus alten kämpfen weiterzugeben.
    wir haben da alt-68er und einige danach, und eine noch üppig ausgestattete schwule
    oberschicht, die sich liberales gönnt oder halten kann und eine mittelschicht die´s mitträgt. ob das bei dem absehbaren
    wirtschaftlichen niedergang der usa und
    daraus folgenden sozialen und ethnischen
    spannungen reichen wird ?
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#4 xapplexAnonym
  • 09.03.2007, 17:38h
  • Egal, was sie macht, Condi ist Republikanerin und hat damit böse zu sein.
    Da holen wir lieber aus der kommunistischen Mottenkiste eine Ikone wie Angela Davis hervor. Jahrelang Aushängeschild der moskautreuen Kommunistischen Partei der USA (von der UdSSR von Anfang an mit Barem mühsam am Leben erhalten). Gorbatschow wurde von der Partei scharf kritisiert. In der DDR war Frau Davis so etwas wie eine schwarze Vorzeige-Amerikanerin, 1972 von der SED sogar zur Ehrenbürgerin Magdeburgs ernannt. So wurde sie fast so bekannt wie Dean Reed...
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#5 cole12Anonym
  • 09.03.2007, 18:22h
  • Da lachen ja die Hühner. Die kritisiert, wenn es um Zensur geht. Die USA haben eine der konservativsten Zensurbehörden der Welt. Die Amerikaner haben während der beiden Golfkriege nur ungefähr ein Viertel der Informationen erhalten, die wir erhalten haben. In den Nachrichten gibt es kaum konkrete Angaben über Opfer in Afghanistan oder Irak. Und 1997 hat der Staat Alabama sich aus dem überregionalen Fernsehkabelprogramm ausgeloggt, weil Ellen DeGeneres in ihrer damaligen Serie Ellen sich und die Hauptrolle geoutet hat.

    Langsam nerven mich diese überheblichen, scheinheiligen Weltpolizisten. Vielleicht sollten sich die Mitglieder der Regierung mal an die eigene Nase fassen, falls die vor lauter Lügen, mit denen das eigene Volk beschissen wird, nicht schon viel zu lang ist.
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#6 rudolfAnonym
  • 09.03.2007, 20:41h
  • @cole

    Das mußt Du dialektisch sehen: gerade wenn's sogar rechts voran geht, ist das ein Erfolg der drängenden Linken. Das ist ja noch lange kein Grund, gleich selbst nach rechts zu hüpfen!

    Übrigens: daß die rechte schwarze Condi heute Außenminsterin ist, hat sie auch der linken schwarzen Angela (der amerikanischen natürlich!) zu verdanken. So funktioniert Geschichte!
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#7 hwAnonym
  • 09.03.2007, 21:10h
  • @ xapplex

    na ja, zumindest scheint sich diese ältere
    schwarze bürgerrechtlerin mit ihrem
    aktuellen engagement problemen des
    3. jahrtausends nach christus zu widmen.
    kann es sein, dass du rückwärtsgerichtet
    in den zeiten des kalten krieges hängengeblieben bist und auf das comeback alter leitbilder und -werte wartest ? mach´s doch wie angela,
    dann siehst du auch im alter noch gut aus !
    ..und vielleicht noch ein paar atemübungen.
    das eben klang wie schlämmer: ich hab schnappatem...

    en.wikipedia.org/wiki/Angela_Davis
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#8 ChrisAnonym
  • 10.03.2007, 01:03h
  • Unglaublich - ein Land das systhematisch die Menschenrechte verletzt (vgl. die Guantanamo-Verfahren - und den rechtsfreien Raum an sich, oder die noch immer vollzogenen Todesstrafe) erdreistet sich, andere Länder in Sachen Pressefreiheit anzuprangern. In Sachen Menschenrechte ist Amerika auf der Ebene Chinas angekommen. Nur China hat verstanden, wie es sich mit dem Glashaus verhält....
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#9 reisschleimAnonym
#10 MenschenrechtlerAnonym