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Mit "Frauen regier'n die Welt" hat der 36-Jährige die deutsche Grand-Prix-Vorentscheidung verdient gewonnen.

Von Dennis Klein

Nach einer rasanten 90-Minuten-Show steht der deutsche Beitrag zum Grand Prix fest: Roger Cicero hat sich am Weltfrauentag mit dem Swing-Song "Frauen regier'n die Welt" gegen Altrocker Heinz-Rudolf Kunze und die Retortenband Monrose durchgesetzt. Die Kamera hatte nach der Verkündung der Sieger durch Alice und Ellen Kessler Mühe, dem enthusiastischen Cicero zu folgen. Die Monrose-Mädels dagegen hatten sichtlich Probleme, ihr aufgesetztes Lächeln aufrechtzuerhalten, wurden sie doch von vielen zu den Favoriten erklärt.

Wie "Spiegel.de" berichtet, hatten sich für Heinz-Rudolf Kunze nur zehn Prozent der Zuschauer entschieden, Monrose erreichte rund 20 Prozent, zwei Drittel stimmten aber für Cicero. Der NDR hat nur offiziell bekannt gegeben, dass sich rund 900.000 Menschen an der Abstimmung beteiligt haben, davon 164.000 per SMS. Die Einschaltquote war nicht gerade berauschend, aber auch kein Reinfall: 4,6 Millionen Menschen verfolgten die Show zur Hauptsendezeit (Marktanteil 14,3 Prozent), in der Spitze waren es sogar 5,98 Millionen.

Ciceros Song war klar der beste: Mit lockerem Swing absolvierte der 36-Jährige einen professionellen Auftritt, ohne dabei gestelzt zu wirken. Kunze erschien dagegen wie ein Relikt vergangener Zeiten, Monrose dudelte ihr Casting-Einerlei herunter.

Ein Lichtblick der Sendung war, dass die Kandidaten Lieder der vorherigen Grand-Prix-Sänger votragen mussten. Cicero hatte sich für "Zwei kleine Italiener" von Conny Froboess entschieden, Heinz Rudolf Kunze für "Merci Chérie" von Udo Jürgens und die Monrose für "Wunder gibt es immer wieder" von Katja Ebstein.

Ansonsten waren wieder die üblichen Verdächtigen anzutreffen: So bewies "Lindenstraße"-Doktor Georg Uecker wieder mal seine Liebe zum Grand Prix und plauderte mit Moderator Thomas Hermanns über Dies und Das. Unter anderem gab er Einsichten über den Gitte-Song "Junger Tag". Erst später habe er nämlich erfahren, dass die Textzeile seiner Lieblingssängerin "Dreh dich um und zeig dein Gesicht" auch anders gedeutet werden kann.

Für die ARD war die Sendung überraschend locker und unterhaltsam. Fragt sich, ob die Intendanten das genau so sehen.

In Helsinki entscheidet sich nun, ob Frauen die Welt regieren, wie Roger Cicero findet, oder doch eher eine Drag Queen für Dänemark den Eurovision gewinnt. Das Finale findet am 12. Mai statt. Das Erste wird die Sendung ab 21 Uhr wieder live übertragen.

Wer den Vorentscheid noch einmal anschauen möchte: Der NDR bietet auf seiner Website einen Stream für die gesamte Sendung an.

9. März 2007



13 Kommentare

#1 AndreasAnonym
  • 09.03.2007, 18:24h
  • "Verdient gewonnen"? Naja, darüber lässt sich streiten. Bei der Auswahl gewinnt halt der Einäugige unter Blinden. Ich möchte nur mal wissen, wer diese Vorauswahl verbrochen hat. Ein Deutschrocker, dessen Haltbarkeitsdatum längst abgelaufen ist, der hundertste Aufguss einer Casting-Band und irgendsoein Jan-Delay-Verschnitt mit grauenhaften Genöle jenseits der Schmerugrenze. Na prima, wollen wir denn beim Grand Prix überhaupt keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen? Da wünscht man sich ja fast schon Guildo Horn oder Stefan Raab zurück...
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#2 FluginsApricotAnonym
  • 09.03.2007, 20:57h
  • Der beste Augenblick des Abends war definitiv die entgleisten Gesichtszüge von Mandy (Monrose) bei Bekanntgabe des Siegers. *grins*
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#3 GeorgiosAnonym
  • 10.03.2007, 02:45h
  • Ganz falsche Entscheidung! Das ist kein Swing Festival....da war die Melodie von Lordis Rock Song ja tausend mal melodischer als das jetzt! Deutschland, Deutschland...ohje....

    Ich hätte mir Monrose gewünscht...aber gut dann halte ich eben zu Griechenland, meiner zweiten Heimat!

    So nen selbstverliebten Typen wie diesen Cicero hab ich jedenfalls selten erlebt!
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#4 max-berlin-72Anonym
  • 10.03.2007, 15:49h
  • Da deutschland sowieso nie eine Chance bei diesem Wettbewerb hat, egal wen wir hinschicken, da ja die Länder östlich gelegen von uns immer für ihre NAchbarn anrufen , könnten wir doch eigentlich auch Thomas Hermanns persönlich hinschicken können besser als dieser Hutträger-Angeber
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#5 PaulAnonym
#6 FloAnonym
  • 11.03.2007, 13:18h
  • Also ich muss gestehen, die beste Nummer des Abends war für mich der Auftritt von Gitte Haenning, Wencke Myhre und Siw Malmkvist!

    Ich war in der Show von denen ("Gitte - Wencke - Siw - Die Show") und das hat mich absolut umgehauen. Wenn man bedenkt, dass die auf die 70 zugehen bzw. schon über 70 sind (SIw), ist das noch fantastischer. Aber auch so: da kann sich mancher jüngere eine Scheibe von abschneiden.

    Zu Roger Cicero:
    Das war eindeutig die beste Nummer des Abends. Kuunze war ich noch nie ein Fan von und das Gejaule der dünnen Casting-Stimmchen war ja unerträglich.

    Ob deutscher Swing eine Chance beim Grand Prix hat, ist schwer abzuschätzen. Aber alles ist besser als Lordi. Ich gönn denen ihr Publikum, aber das hat nichts mehr mit dem Eurovision Song Contest zu tun.

    Ich denke keiner kann vorher die Chancen einschätzen. Wenn man mal guckt, wie z.B. mit den Olsen Brothers vor ein paar Jahren zwei Rentner gewonnen haben oder andere Dinge, dann kann man nichts ausschließen.
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#7 GeorgiosAnonym
  • 12.03.2007, 11:41h
  • Ja aber die Olsen Brothers hatten eine eingängige Melodie zu bieten und sogar Lordis Rock Hymne war relativ eingängig! Ciceros Song hingegen ist halt Jazz/Swing und hat keine eingängige Hookline und kaum Show! Die ganzen südlichen Länder wird Deutschland damit schonmal keine Punkte geben. Und Jazz/Swing, mal ehrlich, gehört in die englische Sprache...das hört sich auf Deutsch ganz einfach nicht an!

    Solche Texte wie: Zieh die Schuh aus, bring den Müll raus etc....und das als Swing? LOOL Ohje..nee das geht gar nicht!
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#8 helmutAnonym
  • 12.03.2007, 17:58h
  • Na ja, der Beste hat gewonnen - das ist halt noch Musik und für den Grand Prix ungewöhnlich - das kann doch vielleicht auch Pluspunkte bringen. Ok, einen riesigen VerkaufsHit wie letztes Jahr werden wir sicher nicht damit haben - aber vielleicht doch noch eine bessere Plazierung als im vergangenen Jahr. Gewinnen können wir bei diesen nachbarschaftlichen Abstimmungen eh nicht, da wird doch nur gemuschelt bis zum geht nicht mehr. Also was soll! Viel Glück dem putzigen Roger Cicero,der übrigens sehr ungekünstelt daher kommt und so garnicht arrogant!!! Ausserdem ist das noch ein Vollblutmusiker aus einer grossen Musikerfamilie! Glückwunsch Roger!!
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#9 JoernAnonym
  • 13.03.2007, 10:01h
  • Dass Roger Cicero gewonnen hat geht schon klar,denk ich. ABER BITTE: Muss diese Sendung denn wirklich immer wieder von diesen beiden Horror-Schwuchteln Hermann und Ücker moderiert werden? Ich bin der Meinung, dass diese Ekeltypen wirklich absolut unrepräsentabel für uns sind und ein richtig mieses Bild auf die schwule Community werfen. Frei nach dem Motto: Alle Homos sind tuckig, grinsen blöde vor sich hin und beim Grand Prix läufts denen warm am Bein runter! KOTZ!
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#10 ChrisAnonym
  • 13.03.2007, 16:37h
  • Also ich kann diesen Typen überhaupt nicht ab, und bei jedem Interview erzählt er, dass er Josèphine Baker in den Ausschnitt gekotzt hat. Toll, wenn man sich mit sowas rühmen muss, na ja zu mehr reicht es auch nicht.

    Und die Moderation von Uecker und Comedytrollo ist auch mehr als schlecht.
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