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Washington (queer.de) - Ein städtisches Berufungsgericht in Washington hat ein Gesetz gekippt, das ein Verbot von Handfeuerwaffen in den eigenen vier Wänden beinhaltete. Einer der Kläger war ein schwuler Mann.

Seit 1976 gibt es in Washington restriktive Regelungen, die das Tragen der Schusswaffen außerhalb der eigenen Wohnung generell verbietet und eine Registrierung vorsah. Gegen das drei Jahrzehnte alte Gesetz hatten insgesamt sechs Männer geklagt. Sie hätten somit keine ausreichende Möglichkeit der Selbstverteidigung, gaben sie an. Der schwule Kläger meinte, er könne sich bei einem gezielten Angriff gegen Homosexuelle nur mit einer Schusswaffe verteidigen.

Das Gericht folgte nun der 2003 eingereichten Klage und betonte, dass der Besitz von Waffen ein Recht sei, das durch die Verfassung geschützt werde. Wenn das Urteil rechtskräftig wird, kann sich wieder jeder ohne Registrierung eine Waffe für daheim anschaffen. Der Gebrauch außerhalb der Wohnung bleibt allerdings weiterhin verboten. Die Stadt Washington will in die Berufung gehen. Sie befürchtet nun einen Anstieg der Kriminalität. (cw)



#1 tuxAnonym
#2 DanielAnonym
#3 yibahAnonym
  • 12.03.2007, 18:28h
  • Schwule sind halt auch nicht klüger. Im Gegenteil: Je "emanzipierter" die Community wird, desto "konservativer" oder "reaktionärer" werden viele Homos. Das ist nicht nur in den USA so.

    So habe ich schon viele Homos getroffen, die z.B. die für Wiedereinführung der Todesstrafe sind, die frauenfeindlich bis zum Erbrechen sind oder es z.B. richtig finden, wenn Behinderte nicht in schwule Lokale gelassen werden. Ganz zu Schweigen wenn es um alte Schwule geht.
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#4 hwAnonym
  • 12.03.2007, 19:14h
  • ..befürchtet ist gut. man geht allein für washington von ca. 240 bandenähnlichen
    organisationen aus.
    Gewalt in US-Städten explodiert
    Polizeichefs schlagen Alarm: Die Zahl der Gewaltverbrechen in den USA ist in den vergangenen beiden Jahren stark gestiegen. Jugendliche Straftäter bereiten den Behörden die größten Sorgen - vor allem in den Großstädten.

    www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,470896,00.html

    die kids lernen von den großen, was die großen halt so machen: ballern und plündern.
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#5 JanAnonym
  • 13.03.2007, 08:59h
  • Nun - bei näherer Betrachtung hat das ganze
    eigentlich nicht viel mit dem Schwulsein des
    Klägers zu tun. Da ist jemand, der klagt, weil er
    sich verteidigen möchte. Es hätte auch eine Frau
    sein können, die Angst hat vergewaltigt zu werden,
    oder ein Bauer, der Angst vor Viehdieben hat oder
    eine Mutter die Ihre Kinder schützen will, oder,
    oder, oder... Es läuft doch letztendlich darauf
    hinaus: Entweder erlaubt man dem Bürger sich
    selbst zu verteidigen und daraus folgt die Erlaubnis
    zu Waffenbesitz oder man schränkt das ein, weil
    der Staat das _besser(!)_ erledigt. Umgekehrt:
    Wenn der Staat einen nicht ausreichend schützen
    kann, dann kann man es m.E. auch dem Bürger
    nicht verbieten. Da ich es nicht für erstrebenswert
    halte, das jeder Bürger mit Waffe herumläuft, muss
    der Staat für ausreichende Sicherheit sorgen. Wie
    das mit den No-Go-Areas in Deutschland
    zusammenpasst, darf sich der interessierte Leser
    selbst überlegen oder einfach mal probeweise
    händchenhaltend mit dem Freund abends durch
    Duisburg-Marxloh spazieren...
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