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Washington (queer.de) - Der ranghöchste amerikanische Soldat sagte gestern, dass er Homosexualität als "unmoralisch" verurteile und daher seiner Ansicht nach Schwule und Lesben nicht offen im Militär dienen sollten. General Peter Pace, Chef des Vereinigten Generalstabs, sagte in einem Interview mit der "Chicago Tribune": "Ich glaube, homosexuelle Kontakte zwischen zwei Menschen sind unmoralisch", so der 61-Jährige. "Ich denke daher nicht, dass die Vereinigten Staaten gut mit einer Regelung fahren würden, die besagt, dass man im Militär unmoralisch sein darf." Er verglich im Interview Homosexualität mit Ehebruch. Seine Aussagen begründete er mit seiner Erziehung. Derzeit versuchen Abgeordnete der neuen demokratischen Mehrheit im Kongress, die seit 1994 gültige "Don't ask, don't tell"-Regelung zu kippen (queer.de berichtete). Diese besagt, dass Schwule und Lesben nur im Militär dienen dürfen, wenn sie ihre sexuelle Ausrichtung verheimlichen. (dk)



13 Kommentare

#1 GeorgiosAnonym
#2 ThomasAnonym
  • 13.03.2007, 14:41h
  • ...und wieder so eine Witzfigur die sich ungestraft das Maul darüber zerreissen darf was Moral bzw. Unmoral ist....
    ....spätestens wenn denen das Kanonenfutter ausgeht (Soldaten) wird das "don´t ask don´t tell" Gesetz gekippt...
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#3 josefAnonym
  • 13.03.2007, 15:31h
  • dieser general sagt schwul sein wäre unmoralisch,ich frage mich was ist den das was das militär im irak angestellt hat.können die noch ruhig schlafen?ich könnte es nicht mehr.ich finde militär ist unmoralischer als schwul sein.das sollte man dem esel unter die nase reiben.
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#4 FloAnonym
  • 13.03.2007, 15:56h
  • Und ich finde es unmoralisch, Menschen zu diskriminieren, nur weil sie jemand anders lieben als man selbst...
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#5 cole12Anonym
  • 13.03.2007, 16:14h
  • Oh ja das amerikanische Militär und die Moral. Zwei Komponenten, die zusammengehören. Wir wissen ja noch, wie die Offizierin English und ihre Kameraden gefangene Iraker in Gefangenschaft gedemütigt haben. Zwar wurden keine Atomwaffen gefunden, aber who cares, das Öl fließt doch. Wir erinnern uns auch gern an die amerikanischen Generäle, die den Einsatz von Atomwaffen über Hiroshima und Nagasaki mehr als befürwortet haben und damit Millionen von zivilen Opfern in Kauf genommen haben. In Vietnam setze das Militär dann Napalm ein. Ein heimtückisches Zeug, dass viele Millionen entstellte. Wir gedenken auch den Ausbildern der afghanischen Taliban, die sich ebenfalls aus amerikanischen Militärs zusammensetzten. Guantanamo wird von amerikanischen Soldaten geleitet, alleine die Existenz dieses Lager bricht mehrere Menschenrechte und das Tag für Tag.

    Das amerikanische Militär hat sich seit Ende des Zweiten Weltkrieges wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Meistens war es doch so, dass die das Feuer entfacht haben (Korea, Vietnam, 1. Golfkrieg, Afghanistan, Irak usw) und die Weltgemeinschaft musste sich anschließend am Löschen beteiligen.

    Ich glaube, dass viele schwule Männer und viele lesbische Frauen mehr Anstand und Grund zum Stolz haben, also diese arrogante Riege, die der ganzen Welt ihre verqueren Moralvorstellungen aufzwingen will.

    God bless America
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#6 LisaAnonym
#7 wolfAnonym
#8 tuxAnonym
  • 13.03.2007, 18:36h
  • @wolf: Hm, es ist doch auch viel Moralischer gegen Souveräne Staaten Angriffskriege zu führen.

    Nur die Frage ist dann noch, welches Land es als nächstes trifft..
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#9 smalltownboyAnonym
  • 13.03.2007, 19:54h
  • "Man hat mir eine Medaille verliehen, weil ich einen Mann tötete, und mich ausgemustert, weil ich einen liebte." Leonard Matlovich, US-Seargant
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#10 cole12Anonym