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  • 15. März 2007, noch kein Kommentar

Los Angeles (queer.de) - Eine Klinik in Los Angeles hat ihr neues Angebot für schwule Paare vorgestellt, die sich ein Kind wünschen.

Das Institut, das in die Schlagzeilen geriet, weil es Eltern die Möglichkeit bietet, bereits vorab festzulegen, ob das Kind männlich oder weiblich sein soll, möchte männlichen Paaren die Gelegenheit geben, diskriminierungsfrei an eine Elternschaft durch eigene Samenspende zu kommen, was nicht überall möglich ist.

Dr. Jeffrey Steinberg von der Samenbank meinte bei der Vorstellung dieses Angebotes, es sei das einzige Programm, das schwule Paare an einem Ort in allen Aspekten betreue, ob psychologisch, medizinisch, bei Rechtsfragen und bei der Wahl von Leihmüttern. Der Wunsch nach biologischer Vaterschaft steige, vor allem, weil in manchen US-Staaten eine Adoption schwierig bis unmöglich sei.

Besonderes Augenmerk werde bei der Samenspende auf die Kontrolluntersuchungen gelegt. Viele Leihmütter hätten Sorge wegen sexuell übertragbarer Krankheiten, wenn sie hören, das sie ein Kind für ein schwules Paar zur Welt bringen sollen.

Bislang hat Steinberg eigenen Angaben nach bereits 70 schwule Paare begleitet, darunter auch Kunden aus England, Deutschland, China, Kanada, Italien, Brasilien und Südafrika. Drei Viertel wählten auch das Geschlecht aus. Die meisten wollten männlichen Nachwuchs. (cw)