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  • 16. März 2007, noch kein Kommentar

Orlando (queer.de) - Homo-Paare dürfen sich anders als Heteros bei Disney World in Orlando (Florida) nicht das Ja-Wort geben. Das ergaben Recherchen der Homo-Seite "AfterElton.com". Demnach öffnet der Freizeitpark seine Kapelle nur für Leute, "deren Ehe im Staat Florida anerkannt wird", so Disney-Sprecher Jason DiPietre. Disneyland in Kalifornien bietet zwar im Gegensatz zu Florida Verpartnerungszeremonien an, allerdings ist der beliebte Rose Court Garden für gleichgeschlechtliche Paare tabu – dort dürfen nur Ehen nach kalifornischem Recht geschlossen werden. Allerdings ist unklar, ob diese Praxis nicht gegen die Antidiskriminierungsrichtlinien des Bundesstaates verstößt – es gab dazu noch keine richterliche Entscheidung. Laut "AfterElton.com" könnte der Grund für diese Praxis die Angst vor Protesten christlicher Fundamentalisten sein. So gab es bereits wiederholt Boykottaufrufe gegen den Konzern, weil Disney "Gay Days" in seinen Parks veranstaltete. Die Sitcom um die lesbische Komikerin Ellen de Generes, die im Disney-Sender ABC zur Hauptsendezeit gezeigt wurde, führte 1997 zu den bisher größten Demonstrationen religiöser Aktivisten gegen das Donald-Duck-Imperium. (dk)