Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?6592

Berlin (queer.de) - Dieter Bohlen hat den schwulen Nachwuchssänger Mark Medlock davon anhalten können, die Klamotten beim "Deutschland sucht den Superstar"-Wettbewerb (DSDS) hinzuschmeißen.

Derzeit ist der Stress enorm hoch. Das schlägt sich auch auf die Gesundheit nieder. So stand der Auftritt von Mark bei der dritten Mottoshow wegen einer akuten Nebenhöhlenentzündung auf der Kippe. Sogar ins Krankenhaus musste er 28-Jährige zwischendurch, um intravenös mit Schmerzmitteln und Antibiotika behandelt zu werden. Auch das enge Beieinanderwohnen mit den Mitbewerbern in der DSDS-Villa zerrt an den Nerven. "Ich brauche meinen eigenen Raum um mich zu konzentrieren und weiter zu machen", erklärte Mark gegenüber dem Sender RTL.

Nach der Show, die der talentierte Sänger mit großen Mühen überstand, lud ihn Bohlen in seine Garderobe ein. "Der soll nicht aufgeben! Ich wollte wissen, was ihn belastet." meinte das gefürchtete Jury-Mitglied mit der frechen Klappe. Nach dem Gespräch hinter verschlossenen Türen sei Mark wie ausgewechselt gewesen. Eine Umarmung bekam Bohlen zum Dank, und Mark fühlt sich wieder motiviert. "Das hat mir gefehlt, dass ich wachgerüttelt werde", meinte er. (cw)



24 Kommentare

#1 skydiverProfil
  • 19.03.2007, 13:40hStuttgart
  • Besser und reisserischer hätte ein BILD Redakteur die Headline (auch) nicht schreiben können ...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SvenAnonym
#3 SaschaAnonym
  • 19.03.2007, 22:17h
  • Es stellt sich allerdings die Frage, ob der Besagte das Attribut "Gay" überhaupt verdient hat, denn er tut ganz offensichtlich und krampfhaft alles, um seine sexuelle Identität auch ja nicht thematisieren zu müssen.

    Nur zufällig hatte ich heute das zweifelhafte Vergnügen zu sehen, wie er inmitten eines RTL-Interviews meinte, irgend einer Tussi, die gerade vorbeilief, hinterher pfeifen zu müssen.

    Solange solche lächerlichen, sich selbst verleugnenden Freaks ohne jedes schwule Selbstbewusstsein weiterhin die einzigen Homo-Männer sind, die im deutschen TV überhaupt zu sehen sind (neben den üblichen Klischee-Tunten, versteht sich), brauchen wir uns über die gesellschaftspolitische Negativentwicklung und die zunehmende Homophobie unter jungen Männer wahrlich nicht zu wundern!

    Die Gay Community sollte sich jedenfalls für die Präsenz von Männern einsetzen, die (auch im Fernsehen) anderen Männern hinterherpfeifen und stolz darauf sind, und Leute wie Mark M. in aller Deutlichkeit boykottieren!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 MenschAnonym
  • 20.03.2007, 00:52h
  • Mich nervt nur überhaupt, dass es für irgendwenn interessant zu sein scheint, ob einer gay, hetero, jungfrau, schwarz, weiß oder gelb ist. Die Stimme ist einfach geil. Bohlen wird sich erst mit 80 outen - siehe Inge Meysel.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 RabaukeAnonym
  • 20.03.2007, 10:30h
  • Liebe "Gaymeinde",

    @Sachscha:

    Deine gemachten Ansätze, zur thematisierung ( Männer im TV auch anderen Männern hinterher pfeifen) finde ich Klasse, fast schon ein wenig frech:)))).
    Es wäre nur die Frage, wie man UNS dann im TV wieder darstellt.

    Euch allen eine coole Woche

    Euer Rabauke:)
  • Antworten » | Direktlink »
#6 lorettaAnonym
  • 20.03.2007, 12:32h
  • @sascha

    gemach, gemach mein herr... warum soll mark damit rumprotzen schwul zu sein, ist doch für den mainstream viel spannender zu rätzeln und mark ist so sympatisch, dass man(n) ihn einfach gern haben muss. lass ihn doch ein bischen show machen warum soll ein schwuler nicht ner hübschen frau hinterher pfeifen
    ist ja schließlich keine schwule veranstaltung es geht darum ob einer singen und sich präsentieren kann

    greetz
  • Antworten » | Direktlink »
#7 lorettaAnonym
  • 20.03.2007, 12:32h
  • @sascha

    gemach, gemach mein herr... warum soll mark damit rumprotzen schwul zu sein, ist doch für den mainstream viel spannender zu rätzeln und mark ist so sympatisch, dass man(n) ihn einfach gern haben muss. lass ihn doch ein bischen show machen warum soll ein schwuler nicht ner hübschen frau hinterher pfeifen
    ist ja schließlich keine schwule veranstaltung es geht darum ob einer singen und sich präsentieren kann

    greetz
  • Antworten » | Direktlink »
#8 SaschaAnonym
  • 20.03.2007, 17:15h
  • Es ist doch immer wieder die gleiche verlogene "Logik":

    Wenn ein selbstbewusster schwuler Mann es nicht nötig hat, seine sexuelle Identität zu verstecken und heterosexuellen Ritualen zu huldigen, dann wird er gleich des "Rumprotzens" bezichtigt!

    Und ja, meine liebe Loretta, wenn ein schwuler Mann AUS EIGENEM ANTRIEB irgend jemandem hinterherpfeift, dann bestimmt nicht Röckchen und Frauen, sondern eben Männern. Alles andere ist eine (bewusste oder unbewusste) Verleugnung der eigenen Identität. Es fängt schon damit an, dass der liebe Mark im Interview sagt, er habe "keine Beziehung". Jeder heterosexuelle Mann würde sagen: "Ich habe keine FREUDIN!"

    Und kennst du einen heterosexuellen Mann, der in einem Interview einem hübschen Mann hinterherpfeifen würde??? Ganz sicher nicht!

    Solange nur derart lächerliche, sich selbst verleugnende und vor der Hetero-Gesellschaft anbiedernde "Schwule" in der Öffentlichkeit erscheinen, brauchen wir uns über den gesellschaftlichen Stillstand oder gar die Rückschritte überhaupt nicht zu wundern!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 martinAnonym
  • 20.03.2007, 17:51h
  • @sascha - und warum vergeudest du dann deine aufgeklärtheit und dein selbstbewußtsein in homo-foren? vielleicht solltest besser du dich mal bei dsds bewerben, um den teeny-mädels der republik endlich mal zu zeigen wie männer männern hinterherpfeifen.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 SaschaAnonym
  • 20.03.2007, 19:03h
  • @martin:

    Danke für deine Karriere-Tipps, aber es ging in diesem Thread nicht um meine Person!

    Wie ich allerdings sehe, haben sogar viele Schwule die heterozentrische Gehirnwäsche dermaßen erfolgreich internalisiert, dass sie es selbst für außergewöhnlich halten, wenn ein schwuler Mann einem Mann (und ausdrücklich keiner Frau) hinterher pfeift.

    Das lässt sowohl hinsichtlich der geistig-psychosozialen Situation der Betreffenden als auch in Bezug auf den gesellschaftlichen Status quo sehr tief blicken - und einen zugleich erschaudern...
  • Antworten » | Direktlink »