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Stockholm (queer.de) - Die ehemalige schwedische Staatskirche wird Schwulen und Lesben erlauben, sich kirchlich zu verpartnern. Die Zeremonie soll genauso wie bei heterosexuellen Paaren ablaufen, allerdings soll nach Angaben von Bischof Claes-Bertil Ytterberg dabei nicht das Wort Ehe ("Äktenskap") gebraucht werden. Dies werde traditionell für der Verbindung zwischen Mann und Frau verwendet. In Schweden gibt es seit 1995 Eingetragene Partnerschaften, die derzeit praktisch die selben Rechte beinhalten wie die Hetero-Ehe. Im Moment wird darüber diskutiert, die Ehe für Homo-Paare zu öffnen. "Wir sind bereit, Partnerschaften für Homosexuelle zu schließen, die rechtsgültig sind", versicherte Bischof Ytterberg. Nach der United Church of Canada wäre die Svenska Kyrkan die zweite große protestantische Kirche, die Schwule und Lesben gleichbehandelt. Derzeit ist es in Schweden nur möglich, bereits eingegangene Verpartnerungen segnen zu lassen. Bei Heteros gilt in Schweden dagegen im Unterschied zu Deutschland die kirchliche Hochzeit auch zivilrechtlich. Die evangelisch-lutherische Kirche war bis Ende 1999 eine Staatskirche. Mehr als drei Viertel der Bevölkerung sind nach wie vor Mitglied der Svenka Kyrkan. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

10 Kommentare

#1 ChrisAnonym
  • 19.03.2007, 17:04h
  • Mal eine fortschrittliche Kirche - vielleicht wär das ja auch mal was für die EKD.
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#2 rudolfAnonym
  • 19.03.2007, 18:08h
  • Damit werden sich die Schweden großen Ärger bei einer großen internationalen, interreligiösen und interkulturellen Allianz des homophoben Klerikalismus einhandeln. Umso mehr ist dieser mutige Schritt zu begüßen. Ist es ein Zufall, daß dieses Land auch in fast allen anderen Bereichen zur Speerspitze des Fortschritts und der Humanität gehört? Ich denke nein.
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#3 HandoAnonym
  • 19.03.2007, 18:11h
  • Ein gutes Beispiel dafür, dass Schwule nicht pauschal über "die Kirche" schimpfen, sondern differenzieren sollten:

    Unser Erzfeind ist und bleibt die römisch-katholische Kirche!!! Aus dieser kann man als emanzipierter schwuler Mann nur noch austreten.

    Die Anerkennung in den protestantischen Kirchen ist auch für nicht-christliche Schwule von Bedeutung, denn solch ein Schritt wirkt sich auch in der Gesamtgesellschaft aus.
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#4 gerdAnonym
  • 19.03.2007, 18:44h
  • Sehr positiv überrascht von dieser großen Kirche in Schweden bin ich.

    Übrigens auch in vielen Mitgliedskirchen der EKD sind bereits öffentliche Segnungsgottesdienste für homosexuelle Paare nach deren Gang zum Standesamt offiziell erlaubt.
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#5 tuxAnonym
  • 19.03.2007, 18:45h
  • @Chris: Über die EKD darfst du nun nicht soviel Meckern, immerhin gehts ja bei der Braunschweigischen Landeskirche(welche sogar bis Sa-An reicht).

    Deine Kritik solltest Du lieber an die Katholischen Fundamentalisten richten..
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#6 gerdAnonym
  • 19.03.2007, 20:01h
  • @tux
    Geht auch offiziell in der rheinischen Landeskirche in der EKD, da war ich bereits einmal als Gast eines Segnungsgottesdienstes eines befreundeten schwulen Paares eingeladen. War sehr schön.

    Und tux hat recht; schimpfen sollte man eher über die katholische Kirchenleitung im Vatikan. Aber zu den Katholiken im Vatikan fällt mir noch mehr Mist ein ("die lassen nichtmal Frauen als Diakonin und Priesterin zu" und "heiraten dürfen die dort auch nicht") und wundern sich dann, dass sie Priestermangel in ihren Bistümern haben.
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#7 MichiAnonym
  • 19.03.2007, 22:06h
  • ^^ warum soll ich kirchlich heiraten....... iss doch schwachsinn.... bringt ja nicht einmal steuerliche vorteile
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#8 rudolfAnonym
  • 20.03.2007, 08:32h
  • @michi

    Es gibt Menschen, die leben nicht vom Brot allein. Der eine ist Buddhist, der andere roter Buddhist (hw) und Christen gibts halt auch noch...
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#9 hwAnonym
  • 20.03.2007, 10:39h
  • @ rudolf

    ...natürlich vetrete ich den einzig wahren und guten buddhismus und ertrage in meiner unendlichen tolaranz auch den rot
    gewandteten vertreter des tibetanischen bergziegen-buddhismus mit seiner himalaya-variante von armageddon, als höchste stufe rassistischer geistigkeit.
    wenn dieser frauen- und schwulenverachter
    in washington gold-medallien für seine
    voodoo-praktiken erhält, weiß ich es ist zeit meinen orangenes tuch zu nehmen und tief
    durchzuatmen.......ich wünsche meinen brüdern in china, nach dessen drohung sein club wünsche in china zu verbleiben,
    dass sie sich weiter an der strategie der öffnung für schwule belange, wie sie von der KPCh zögerlich in die wege geleitet wurde, orientieren und den einfluß der bergziegerei gering halten.
    meine haltung zu elchen kennst du.
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#10 rudolfAnonym
  • 20.03.2007, 14:31h
  • @hw

    Elche scheinen auch nett zu sein, wenn sie (ev.!) Bischöfe sind. Frage mich nur, wie die Bischofsmütze auf den Elch paßt. ;-)
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