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Des Moines (queer.de) - Auf seiner Wahlkampftour durch die amerikanische Provinz hat einer der Favoriten der Republikaner für die Präsidentschaftskandidatur 2008 für Kopfschütteln gesorgt, als er die Frage nicht beantworten wollte oder konnte, ob Kondome eine wirksame Strategie gegen HIV und Aids sind. Der 70-Jährige führte zunächst aus, dass er generell die Position von Präsident George W. Bush unterstütze, die Enthaltsamkeit Vorrang gibt. Daraufhin fragte ein Reporter: "Also keine Empfängnisverhütung, keine Beratung, nur Enthaltsamkeit. Denken sie nicht, dass Verhütungsmittel die Ausbreitung von HIV aufhalten könnten?" Nach einer langen Pause antwortete McCain: "Jetzt haben Sie mich ratlos gemacht." Als der Reporter nachbohrte, erwiderte der Sentator aus Arizona: "Ich weiß nicht genug über das Thema. Lassen Sie es mich herausfinden. Wissen Sie, ich weiß nicht, was ich für Positionen in der Vergangenheit hatte. Ich muss herausfinden, wie diese waren. Brian [der Presseberater McCains], schauen Sie nach, was meine Position über Verhütung ist. Ich bin mir sicher, dass ich gegen staatliche Förderung bin. Ich bin sicher, ich unterstütze die Position des Präsidenten." Presseberater Brian Jones gab später bekannt, dass McCain im Senat gegen die Verwendung staatlicher Mittel für Kondome gestimmt habe.

Vorwahlkampf im vollen Gange

McCain, der lange Zeit als überparteilicher Republikaner galt, versucht sich derzeit im Wahlkampf konservativer zu geben, um so seinem schärfsten Konkurrenten, dem ehemaligen New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani, Paroli zu bieten. Giuliani gilt mit liberalen Positionen unter anderem zu Abtreibung und Homo-Rechten als Linksaußen der Partei. Bei den Demokraten führen derzeit die Senatoren Barack Obama und Hillary Clinton sowie der ehemalige Vizepräsidentschaftskandidat John Edwards das Feld der möglichen Präsidentschaftskandidaten an. (dk)



Kalifornien ist nicht Utah

Homorechte sind niemals sicher. Das ist die Erkenntnis des politischen Erdbebens in Kalifornien, das bis gestern noch als liberal galt.
Kalifornien: Erstmals Homo-Ehe wieder abgeschafft

In den vergangenen Monaten haben rund 20.000 Homo-Paare in Kalifornien geheiratet - damit ist jetzt dank Volkes Wille Schluss.
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#1 MariusAnonym
  • 20.03.2007, 14:28h
  • "Als der Reporter nachbohrte, erwiderte der Sentator aus Arizona: "Ich weiß nicht genug über das Thema.""

    Das ist leider bei den Republikanern symptomatisch:
    eigentlich keine Ahnung haben, aber einfach drauflos handeln!!

    Und spätestens wenn man seinen PR-Berater fragt, was man denn für eine Meinung dazu hatte, sagt das genug über das geistige Niveau!
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#2 tuxAnonym
  • 20.03.2007, 15:45h
  • hm, irgendwo muss sich ja mal die primitive us-amerikanische bildungspolitik rächen;-)
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#3 josefAnonym
  • 20.03.2007, 19:00h
  • und das mit siebzig,hoffentlich wird der nicht gewählt der ist ja noch dümmer als der jetzige,und das will was heissen.
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#4 hwAnonym
  • 20.03.2007, 19:48h
  • @ tux

    amerikaner sind nicht dumm.
    20.000 desertierten seit beginn
    des irakrieges. darunter auch
    angehörige der marineinfanterie
    und der luftstreitkräfte, die weit
    von der front stationiert sind.
    allerdings wurden 75.000
    verletzt über 3.000 getötet.
    zum abschluß der amtszeit von
    bush werden 532.000.000.000 US-Dollar
    auf anderen konten gelandet sein.
    (zahlen bisher ohne iran-krieg)
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#5 manni2Anonym
  • 20.03.2007, 20:47h
  • Ein 70jaehriger sollte besser in ein Altersheim
    gehen und nicht versuchen der Praesident der sogennanten Weltmacht USA zu werden..
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#6 PrinzesschenAnonym
  • 20.03.2007, 21:29h
  • Was schimpft ihr denn? Er hat seine Meinung halt in den Kopf seiner Entourage ausgelagert, damit seiner frei bleibt für wirklich wichtige Dinge.

    Zum Beispiel diese wohltuende, stille Leere...
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#7 SebiAnonym
  • 21.03.2007, 18:42h
  • Traurig, dass die Republikaner aber auch niemanden wählbares zu bieten haben (also auf Präsidentschaftsebene). Bei den Demokraten hat man diesmal die Qual der Wahl zwischen den hoch qualifizierten Kandidaten Clinton und Obama. Ich persönlich drücke Obama die Daumen, auch wenn ich nicht mehr tun kann (bin kein Ami). Es besteht also Hoffnung auf ein post-neokonservatives Amerika.
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#8 hwAnonym
  • 22.03.2007, 12:01h
  • @ sebi

    ja ich freue mich auch schon preelctional auf die neuen post-neokonservativen
    präemptions-begriffe für armut, elend, raubkrieg und rassenhass. ähm..wieso die daumen ? isser nicht schwul ?
    (isch bin pfälzer) ..'s gehd um die worschd !
    blud odder lewwer !
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