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Brüssel (queer.de) - Das Europäische Parlament hat in einer Resolution Nigeria aufgefordert, die Rechte von Schwulen und Lesben nicht zu beschneiden. Im nigerianischen Parlament steht derzeit ein Gesetz kurz vor der Verabschiedung, das jeden Kontakt zwischen Homosexuellen (z.B. einen Restaurantbesuch) unter Strafe stellen soll (queer.de berichtete).

Nur schwache Resolution verabschiedet

Die Europarlamentarier formulierten eine Reihe von Vorschlägen. Die vor den Christdemokraten ausgearbeitete Resolution, die am wenigsten verbindliche unter den Entwürfen, wurde schließlich verabschiedet. Darin wurden auch zahlreiche andere Forderungen eingearbeitet wie die Abschaffung der Todesstrafe. "Wir begrüßen die Resolution des Europäischen Parlaments", erklärte Patricia Prendiville von der europäischen International Lesbian and Gay Association (ILGA-Europe). "Allerdings würden wir uns eine zielgerichtetere Resolution wünschen, die die spezifische Situation schwul-lesbischer Menschenrechte beschreibt." Sie fürchtet, dass die Vermengung des Homo-Gesetzes mit anderen Themen weniger Eindruck auf die Regierung Nigerias macht.

Auch Bundestag debattiert

Am Donnerstag Abend wird sich auf Antrag der Grünen auch der deutsche Bundestag mit den Rechten von Schwulen und Lesben in Nigeria befassen. Das Auswärtige Amt hat bereits angekündigt, gegen die homophoben Gesetze zu protestieren (queer.de berichtete). (dk)



#1 CarstenAnonym
  • 21.03.2007, 16:12h
  • So schön ich das auch finde (auch wenn die Resolution noch deutlicher hätte sein können), aber ich würde mich wünschen, dass die EU innerhalb ihrer Staaten (z.B. bei Polen) genauso deutlich Menschenrechtsverletzungen gegen Schwule und Lesben anprangern würde.

    Aber Polen ist ja wirtschaftlich ein wichtigerer Partner als Nigeria! Da kriecht man denen wohl wieder mal lieber in den Arsch...
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#2 HandoAnonym
  • 21.03.2007, 16:29h
  • Die Ursache der augenblicklichen anti-schwulen Politik in Nigeria ist der wildgewordene anglikanische Erzbischof von Nigeria Peter Akinola.

    Dieser führt im Streit innerhalb der Anglikanischen Weltgemeinschaft über Homosexualität die Konservativen an und wird von reaktionären Kräften in den USA massiv mit Geldmitteln unterstützt. Er nimmt deshalb bewusst das Auseinanderbrechen der Anglikanischen
    Kirche in Kauf.
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#3 WinfriedAnonym
  • 22.03.2007, 15:31h
  • Ich bin für Nigeria und ihre Durchsetzung der Schulen gesetze die es verbieten sollen, wie weit hat sich unseres christliches Abendland von der Bibel entfernt das wir gar nicht mehr klar sehen können was richtig und falsch ist Sünde oder keine Sünde. Ich unterstütze die Nigeria Gesetzgebung.
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