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Brasilia (queer.de) - Der brasilianische Senat debattiert derzeit einen Gesetzentwurf, nach dem schwulenfeindliche Reden oder homophobes Verhalten mit Gefängnisstrafen von bis zu fünf Jahren geahndet werden soll. Das Parlament hat eine für gestern angesetzte Abstimmung verschoben, um noch Expertenanhörungen durchführen zu können. Die zweite Kammer, der Nationalkongress, hat den Entwurf bereits verabschiedet. Vor allem die katholische Kirche kritisiert das geplante Gesetz, da kirchliche Einrichtungen wie beispielsweise Hochschulen danach keine Schwulen und Lesben mehr wegen ihrer sexuellen Ausrichtung abweisen dürften. (dk)



#1 HandoAnonym
  • 23.03.2007, 15:00h
  • und immer wieder "die katholische Kirche"....

    Die Menschenrechte für Schwule und Lesben wären längst verwirklicht, wenn es diese homophobe Organisation nicht gäbe!

    Und dabei muss man berücksichtigen, dass schätzungsweise jeder zweite junge Mann, der heute katholischer Priester wird, homosexuell ist....(aber eben nicht emanzipiert-schwul!).
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#2 Franky_EyesAnonym
  • 23.03.2007, 15:16h
  • Ich will ja jetzt nicht auf älteren Artikeln rumreiten, aber was sagte die Kirche(Papst und Vatikan) noch ein als vor ihrer Tür demonstiert wurde?

    Die Kirche sollte sich langsam mal einer Meinung zuwenden und nicht sich danach richten wie der Wind weht.

    Ach nein halt, sie haben ja eine richtung: Mittelalter wir kommen!
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#3 FloAnonym
  • 23.03.2007, 16:04h
  • Die katholische Kirche hat einfach ein Problem mit Demokratie. Volksherrschaft bedroht deren Macht und finanzielle Situation. Deshalb wollen die das Mittelalter zurück, als die Menschheit noch dumm genug war, der Kirche alles zu glauben und sich von denen ausbeuten zu lassen.

    Da die Politik oft genug nur zusieht und zu banh ist, sich mit denen anzulegen, muss das Volk das übernehmen. Das einzige probate Mittel um solche Ewiggestrigen zu stoppen lautet: Kirchenaustritt. Damit trifft man die, wo es denen am meisten weh tut -- beim Geld!!

    Jeder, der da noch Mitglied ist, unterstützt die auch noch moralisch und finanziell!!
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#4 OliverAnonym
  • 23.03.2007, 16:10h
  • Jaja, die katholische Kirche... Bei Parteien würden die als undemokratisch verboten, aber die Kirchen haben ja genug Macht und Privilegien um ungeniert demokratiefeindliche Äußerungen in die Welt zu setzen.

    Seit Kreuzzügen, Hexenverbrennungen, Inquisition, etc. haben sich die Methoden geändert und man macht sich nicht mehr selbst die Hände schmutzig, aber die Ziele bleiben dieselben...
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#5 ReinholdAnonym
  • 23.03.2007, 17:18h
  • Eine kleine, eher sprachliche Anmerkung: Warum eigentlich sprechen so viele Menschen, auch queer.de in der Meldung, von "homophob", wenn eigentlich "homosexuellenfeindlich" gemeint ist? Furcht vor Homosexualität, möglicherweise vor eigenen homosexuellen Anteilen (griechisch Phobos = Furcht), mag bei manchen eine Rolle spielen, andere sind einfach gegen Schwule und Lesben, also homofeindlich.
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#6 rudolfAnonym
  • 23.03.2007, 18:22h
  • Wenn das in diesem großen aufstrebenden Land durchkommen würde, wäre das ein großer Erfolg der schwul-lesbischen 'Internationale'. Wenn es den Brasilianern auch noch gelingen kann, einen Sozialstaat mit vernünftiger Familienpolitik aufzubauen, wäre der Erfolg dauerhaft.
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#7 stephan
  • 23.03.2007, 18:25h
  • @Reinhold
    Vollkommen richtig! Homophobie klingt nach einer Erkrankung, für die derjenige nichts kann, gemeint ist jedoch gewollt nach innen und außen geschürter Hass gegen eine Minderheit!
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#8 hwAnonym
#9 rudolfAnonym
  • 24.03.2007, 11:03h
  • @hw

    Nee, nee...

    Deine Buddhisten haben auch überall die Finger drin. Planen glatt den Brasilianern ihre Hauptstadt...;-)
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