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Hollywood (queer.de) - In Hollywood hat ein Heim eröffnet, das für ältere Schwule mit geringem Einkommen oder obdachlose Homosexuelle gedacht ist. Der Komplex mit 104 Wohneinheiten mit Swimmingpool und Garten ist von der wohltätigen Organisation "Gay And Lesbian Elder Housing" für rund 21 Millionen US-Dollar errichtet worden. Das Projekt ist durch den Staat Kalifornien und städtische Töpfe finanziert worden.

Über ein Drittel der Wohnungen ist reserviert für HIV-positive oder an Aids erkrankte ältere Schwule, die nur über ein geringes Einkommen verfügen, und die von Obdachlosigkeit bedroht sind, bzw. bereits obdachlos waren. Man habe dieses Wohnprojekt eingeführt, weil es sonst im Lande keine Angebote gebe, die der Lebenswirklichkeit schwuler Männer gerecht werde. Andere Altenwohnprojekte zeigten sich homophob, und oft fehle den älteren Schwulen auch eine unterstützende Familie. Diese Defizite wolle man nun angehen.

Schätzungen zufolge leben 440.000 Schwule und Lesben im Raum Los Angeles, nach New York die zweitgrößte Community in den USA. (cw)



14 Kommentare

#1 manni2Anonym
#2 gladAnonym
  • 25.03.2007, 00:49h
  • sounds good!
    solche projekte kann man nur befürworten - überall, auch in der eu, die im geld schwimmt u. bisher kaum gscheites damit macht!
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#3 tuxAnonym
#4 madridEUAnonym
  • 25.03.2007, 14:53h
  • Praktisch sind sie, die Amis, das muss man ihnen lassen. Wir nagen zwar in unseren sozial abgesicherten EU-Ländern nicht gerade am Hungertuch, aber besonders für alte Schwule ist es mitunter unerträglich, im anspruchslosen Fernsehvolk von Altenheimen zu
    überleben, wo es nur um Krankheiten, Essen,Schlafen,Fussball und die Enkelkinder geht. Eine WG von Gleichgesinnten ab 75 im Eigenheim mit Garten,Schwimmbad und Personal würde mir selber in 10 Jahren vorschweben. In den Niederlanden macht man damit grosse Fortschritte. Dies setzt aber natürlich ein Mindestrenteneinkommen bei jedem Einzelnen voraus, damit es keine finanziellen Engpässe geben kann. Und immer wieder das liebe Geld....
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#5 tuxAnonym
  • 25.03.2007, 20:44h
  • @madridEU: ".......in unseren sozial abgesicherten EU-Ländern......"

    Hm, naja, so sehr abgesichert nun auch nicht mehr. Weiss zwar nicht, wie es in Spanien aussieht, aber ganz so Menschenverachtend wie in den USA ist es auch NOCH nicht.
    Wird sich aber dank Neoliberaler/Neofeudaler Politik noch ändern...
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#6 MichelAnonym
  • 25.03.2007, 20:54h
  • Wirklich gut einerseits, andererseits bäh da dieses Heim unter anderem geschaffen wurde, da viele andere Heime laut dem Artikel "homophob" sind. Hat auch irgendwie einen leichten Ghetto Beigeschmack nach dem Motto: dort sind alle Schwule und Aidskranke drin (hat man alle wenigstens gut im Auge, denk ich mir wird manch ein Politiker denken) machen wir mal einen Bogen darum. Schade halt weil es eben zeigt wie wenig wir gesellschaftlich integriert sind und nicht zwischen "normalen Menschen" leben können. Aber das ist auch nichts neues. Wünsche den Menschen dort auf jedenfall alles Gute.
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#7 HampiAnonym
  • 26.03.2007, 00:44h
  • @madridEU: Du bist aber auch noch anspruchsvoll, wow, bist Du so reich, dass Du Dir im Alter Personal und Pool leisten kannst? Also, in der Schweiz existiert bis heute noch kein einziges Alters- oder Pflegeheim für Schwule oder Lesben, was sicher auch an den Finanzen liegt. Klar, wenn sich ein paar Homos zusammentun würden und den eigenen Zaster zusammenlegen, dann könnte man sich ja gemeinsam das eigene Haus und das Personal teilen....was dann vermutlich den Futterneid der heterosexuellen Alten auf den Plan ruft, die im bescheidenen Einzelzimmer im öffentlichen Altersheim dahinvegetieren müssen, mangels Geld. Die Realität ist doch, wer will in den heutigen Altersheimen schon noch an Sex denken? Die meisten sind doch froh wenn sie den Suppenlöffel noch alleine zum Mund führen können, da hat man dann ganz andere Probleme als die Frage, noch einen hochzukriegen, denke ich!
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#8 gladAnonym
  • 26.03.2007, 01:56h
  • @tux: geholfen werden soll überall dort, wo sozialprojekte nötig sind. und das natürlich ALTERSUNABHÄNGIG!!!
    das geld gehört verlagert von firmen, die keine steuern zahlen u. firmenpolitik der verbrannten erde machen, hin zu menschen in not!!!
    zb. firmen, die den staat bzw. die mitarbeiter abzocken kann man schliesslich enteignen...!
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#9 tuxAnonym
  • 26.03.2007, 09:12h
  • @glad: Ich sehe, wir sind einer meinung. Klar, das GG gibt das her, das enteignungen stattfinden können. Nur wirst Du das unter unserer Gegenwärtigen "Regierung" nicht erleben, da diese nicht regiert, sondern sich von Lobbyisten erpressen lässt.
    Das Problem in unserem Staat ist, das die Art der Politik ohne widerrede von der Mehrheit der Bevölkerung getragen wird. Leider sind da auch die gleichgeschalteten Medien nicht ganz unschuldig dran beteiligt.
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#10 madridEUAnonym
  • 26.03.2007, 10:07h
  • @hampi: Auch im Alter gilt: Gemeinsam sind wir stark. Wenn sich mehrere "Graue Panther" zusammentun, kommt garantiert
    ein gewisser ¨Wohlstand heraus. Das ist auch in der Schweiz nicht anders, wo doch gerade dort die Renten höher als woanders sind.@tux: Nein, spanische Renten sind im Durchschnitt niedriger als bei Euch, aber fast jeder meines Alters hat bereits in jungen Jahren Eigentum angespart, was bei den heutigen hiesigen horrenden Grundstückspreisen für junge Menschen nicht mehr möglich ist. Allerdings ist die Krankenversicherung hier für Rentner gratis, einschliesslich Medikamente.
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