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Wien (queer.de) - Die Menschenrechtssituation in Russland für Homosexuelle und andere Minderheiten wird prekärer und fällt immer mehr auf den Stand vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion zurück. Das beklagt ein Bericht der Internationalen Helsinki-Föderation für Menschenrechte (IHF), eine aus 45 Nichtregierungsorganisationen zusammengesetzte Gruppe, die sich den Schutz der Menschenrechte in den Staaten der OSZE auf die Fahnen geschrieben hat. Die Rede- und Versammlungsfreiheit werde im Putin-Reich erheblich eingeschränkt, so das Ergebnis der Untersuchung. Nina Tasgankina von der Moskauer IHF-Gruppe warnte nach Angaben der AP vor einer "Gesamtverschlechterung" und sagte, die Behörden würden nun sogar friedliche Proteste und Demonstrationen verhindern. Als Beispiel nannte sie das Verbot einer Homo-Gruppe im westsibirischen Tjumen, das mit der sinkenden Geburtsrate begründet wurde. Aktivisten seien von den Behörden systematisch bedroht worden. "Die Aktionen der Polizei erinnern an die Intoleranz, die zur Zeit de Sowjetunion das Land überzogen hat", erklärte IHF-Sprecher Aaron Rhodes in einer Presseerklärung. "Russland kehrt zurück zu einem Ein-Parteien-System. Politischer Pluralismus ist ein Fremdwort." Die Organisation kritisierte auch Deutschland wegen seiner Asylpolitik, Antiterror-Maßnahmen und rassistischer Gewalt. (dk)



#1 hwAnonym
  • 28.03.2007, 14:36h
  • das widerwärtige netzwerk von schwulenfeinden entspringt dem
    zarenreich. damals entwickelten
    religiöse fundamentalisten und
    mütterchen-russland-"sozialisten"
    die theorie freie liebe und freie
    sexualität seien entartete laster
    des kapitalismus. lenin schaffte den
    zaristischen straftatsbestand ab, stalin führte ihn 1933 wieder ein.
    nach § 121 konnte homosexualität mit bis zu fünf jahren zwangsarbeit bestraft werden. dieses gesetz wurde bis zur auflösung der sowjetunion beibehalten.
    so hat man diese ansätze erstickt:

    de.wikipedia.org/wiki/Alexandra_Michailowna_Kollontai
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#2 FloAnonym
  • 28.03.2007, 14:49h
  • Den Zivilisationsgrad einer Gesellschaft erkennt man immer am Umgang mit Andersdenkenden. Leider scheint Russland nicht sehr zivilisiert zu sein...
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#3 hwAnonym
  • 28.03.2007, 15:04h
  • @ flo

    da ist was dran, dort nähert sich man im innern schleichend an das, was die mächtigen amerikas nach aussen an barbarei abliefern.
    selektive rechtlosigkeit, verfolgung, vernichtung....auch hier muss man unbedingt zählen, messen, wiegen schätzen. hoffentlich fangen die dort nicht auch noch an zu entführen, foltern oder
    zu liquidieren.
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#4 tuxAnonym
  • 29.03.2007, 09:36h
  • @flo: Das russland nicht sehr zivilisiert ist, haben wiedereinmal die letzten wahlen bewiesen. ein großteil der opposition wurde gleich vorweg verboten, der rest wurde so unterjocht, das sie nicht hervorkamen. und ein te3il der noch vorhandenen opposition wurde mit märchen mundtot germacht(erinnert mich irgendwie an den umgang mit der linkspartei im "demokratischen" deutschland).

    dann gwannen, trotz nur 18%iger teilnahme, die beiden moskautreuen parteien.
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#5 SebiAnonym
  • 29.03.2007, 10:09h
  • Was für eine Neuigkeit. Putin ist ein lupenreiner Diktator und sein Busenfreund Schröder ein lupenreiner Windhund. Wer hätte das gedacht?!?
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#6 hwAnonym
  • 29.03.2007, 14:16h
  • @ Sebi

    ..ja, wahrscheinlich gehen die bei gasprom
    gar nicht wie bei siemens den umweg sich
    die aufsichtsratssitze der arbeitnehmer mit einer pseudokiste zu kaschen. ich tippe auf die variante flick.

    de.wikipedia.org/wiki/Flick-Aff%C3%A4re

    bei untersuchungsausschüssen wird sich putin als waschechter europäer verhalten:
    kohl. aussitzen
    14. Januar: Langsam aber sicher weitet sich die „Spendengeldaffäre“ der CDU zu einem handfesten Skandal aus. Es stellt sich immer deutlicher heraus, dass sich führende Politiker unserer Republik nicht ganz legal verhalten haben und zuweilen die Gesetze doch deutlich umgangen bzw. überschritten haben. Das Denkmal des „Einheitskanzlers“ Helmut Kohl bekommt immer mehr Risse und blättert langsam aber sicher ab. Für viele stellt sich die Frage, ob „Ehrenworte“ höher anzusiedeln sind als bestehende Gesetze. Gespannt verfolgen wir, wie sich die CDU in den nächsten Monaten aus dieser größten Krise ihrer Parteigeschichte befreien kann.

    www.kloster-metten.de/chr00_1.htm
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