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Genf (queer.de) - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UNAIDS empfehlen, dass sich heterosexuelle Männer insbesondere in Afrika beschneiden lassen sollen. Es gebe "zwingende" Beweise, dass sich dadurch die Möglichkeit einer HIV-Infizierung um bis zu 60 Prozent reduzieren lasse (queer.de berichtete). Demnach könnten in den nächsten 20 Jahren 5,7 Millionen Neuinfektionen und drei Millionen Todesfälle in Schwarzafrika verhindert werden. Allerdings sei das nicht der einzige Weg im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit: "Wir müssen ganz klar sein: Beschneidung bedeutet keinen 100-prozentigen Schutz gegen HIV", sagte Catherine Hankins von UNAIDS. Auch andere Präventionsmöglichkeiten, wie die Verteilung von Kondomen, müssten auf der Tagesordnung bleiben. Für schwule Männer und Frauen gebe es zudem noch keine wissenschaftlichen Beweise, dass eine Beschneidung das HIV-Risiko reduziere. (dk)



14 Kommentare

#1 FloAnonym
  • 29.03.2007, 16:33h
  • Sollte man nicht erst mal Kondome empfehlen und verteilen, eh man aufgrund eines bloßen Verdachts medizinische Eingriffe ohne Indikation vornimmt? Erst recht, da (selbst wenn sich das mit den 60% bewahrheiten würde) nur Kondome nahezu 100%igen Schutz bieten!

    Oder hat der Vatikan jetzt auch schon die Uno eingelullt mit seinen Kondomlügen?
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#2 matthias italiaAnonym
  • 29.03.2007, 17:36h
  • "dass sich heterosexuelle Männer ... beschneiden lassen sollen"

    Wieso wird hier so viel wert auf heterosexuelle männer gelegt? Unter schwulen ist aids wohl ein gleich großes problem wie bei heteros!!

    Der Artikel sollte eher lauten "alle männer sollten sich beschneiden lassen".
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#3 heinz_hmAnonym
  • 29.03.2007, 17:46h
  • da soll wohl mal wieder die menschheit für dumm verkauft werden?
    auf der einen seite sollen beschneidungen verboten werden, da es ein eingriff in die persöhnlichkeitsrechte bedeutet, im nächsten moment aber sollen die männer dort beschnitten werden, weil angeblich dadurch die infizierung mit hiv verhindert werden könnte.
    wer diesen schwachsinn unterstützt, achtet die menschenwürde nicht, der könnte sich auch hinstellen und verlangen, die beschneidung der frauen für rechtens zu erklären,
    sind wir mündige, erwachsene menschen oder sollen wir solchen schwachsinn mittragen helfen???
    solche menschen müssen vor die menschenrrchtskommision, damit sie darüber rede und antwort geben müssen.
    was die loslassen, kommt ja schon fast einer politischen belehrung zu DDR-zeiten gleich
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#4 SaschaAnonym
  • 29.03.2007, 20:24h
  • Das ist in der Tat ein totaler Schwachsinn,

    den man nur als Einknicken vor der perversen Ideologie des katholischen Unterdrückungsapparates,

    der in Afrika bekanntermaßen gemeinsame Sache mit verbrecherischen, autoritären und homophoben Regimen macht, interpretieren kann.

    Die einzig sinnvollen und wirklich effektiven Maßnahmen zum Infektionsschutz sind die Abkehr von der verlogenen Sexualmoral kirchlicher Hassprediger sowie umfassende, tabulose Aufklärung und eine kostenlose, flächendeckende Verbreitung von Kondomen!

    Es ist sogar sehr gefährlich, eine vermeintliche "Alternative" zur Verwendung von Kondomen zu suggerieren, die in Wahrheit aber gar keine ist!
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#5 ganzheitlichAnonym
  • 30.03.2007, 00:48h
  • man muss ganz offen sagen:
    nasen abschneiden bedeutet keinen hundertprozentigen schutz vor grippe...
    Aber es füllt die taschen der lustfeindlichen amputationsmedizin!
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#6 ÜwchenAnonym
  • 30.03.2007, 01:16h
  • Katholische Kirche ist gegen Bescheneidung das ist nur den Juden und Moslems vorbehalten die Christen haben das ja weggelassen als sie ihre Religion erfunden haben.
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#7 SaschaAnonym
  • 30.03.2007, 15:56h
  • @Üwchen:

    In allererster Linie ist die katholische Kirche gegen sexuelle Freiheit und Selbstbestimmung und damit auch gegen Kondome als erwiesenermaßen in der Praxis EINZIG wirksames Mittel zur Eindämmung von HIV/AIDS!

    Dieser Logik sollte man in keiner Weise folgen, und leider suggeriert der Ansatz der Beschneidung, es gebe eine Alternative zur Verhütung mit Kondomen. Die gibt es aber ganz sicher nicht!
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#8 ÜwchenAnonym
  • 31.03.2007, 13:30h
  • Also wenn wir mal ganz ehrlich sind ist ENTHALTSAMKEIT natürlich die wirksamste Methode wer will da bitte widersprechen? Kondome schützen auch nicht zu 100% die können reissen oder platzen und und und. Nichtsdestotrotz hast du recht das eine beschneidung keine alternative zum kondom ist aber wenn es zumindest etwas schützt ist es besser als garnix. Die katholische kirche wird ihre meinung bezüglich kondome nicht ändern das heisst die menschen die auf den papst hören brauchen jede hilfe die sie kriegen können wogegen die katholische kirche nix sagt. Ich weiss das es nicht wirklich helfen wird aber vielleicht kann man so doch ein ppaar mehr menschn retten als sonst.
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#9 HampiAnonym
  • 31.03.2007, 16:51h
  • ich wurde leider wegen einer Vorhautverengung auch beschnitten, und seither ist meine Eichel so stumpf dass ich nur noch mit weichen Tüchern onanieren kann....tja, alles hat seine Licht- und Schattenseiten...hier noch ein interessanter Link:
    www.m-press.rmc.de/anal.html
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#10 DavidAnonym
  • 31.03.2007, 18:13h
  • @ Üwchen:
    Gegen Verkehrsunfälle kann man sich auch schützen, wenn man erst gar nicht in einem Auto sitzt (bzw. sich erst gar nicht auf die Strasse traut).
    Verbietet man den Leuten etwa deshalb mit einem Auto zu fahren und rät vom Gebrauch eines Sicherheitsgurtes ab?

    Würdest du deshalb trotzdem auf einen Sicherheitsgurt verzichten, wenn du doch mal im Auto fahren möchtest???

    Damit kann man sich ja schön rausreden: Autofahren wäre tabu, und wenn doch dann kann man ja eh auf den Gurt verzichten - bei einem Tabu ist das doch gleich egal.

    Auf nichts anderes läuft deine Logik hinaus, denn das sind die Folgen:
    Wenn die Leute bei der Enthaltsamkeit versagen, kann man sowieso gleich auf das Gummi verzichten.

    "Kondome schützen auch nicht zu 100% die können reissen oder platzen und und und."

    Eine gefährliche Logik.
    Sehen wir ja an den vielen Teenie-Schwangerschaften und Abtreibungen, an den vielen unehelichen Kindern...
    Weil die Enthaltsamkeit versagt, lässt man auch das Gummi weg, weil man es eh nicht für sicherer hält.

    @Hampi:

    "Gewöhnlich ist der erste Versuch schmerzhaft."
    Komisch, das behaupten auch Frauen von ihrem ersten Mal - trotzdem kommt man da nicht auf den Gedanken heterosexuellen GV abzulehnen.
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