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Rom (queer.de) - Die italienische Bischofskonferenz hat heute eine Pressemitteilung herausgegeben, in der sie die Regierung davor warnt, Eingetragene Partnerschaften einzuführen. Die Bischöfe erklären, es wäre "unfassbar", würden christliche Politiker für die Homo-Ehe stimmen. Katholiken hätten eine "moralische Verpflichtung", ein derartiges Gesetz zu verhindern. "Die Ehe ist einzigartig", begründet die Bischofskonferenz ihre Ablehnung. Es sei gefährlich, die Ehe zu untergraben und "sogar noch gefährlicher", Schwulen und Lesben die selben Rechte zu geben. Das sei "prinzipiell unakzeptabel und eine soziale und pädagogische Gefahr". Das Kabinett hatte bereits Anfang Februar die Einführung der Homo-Ehe verabschiedet, allerdings fügten linke Parteien innerhalb der Regierungskoalition zwei Wochen später Ministerpräsident Romano Prodi eine Abstimmungsniederlage zu, so dass dieser zurücktreten musste (queer.de berichtete). Nach der Neuauflage der Neunparteienkoalition standen Eingetragene Partnerschaften nicht mehr auf der Agenda (queer.de berichtete). Vor rund drei Wochen demonstrierten jedoch rund 50.000 Menschen in Rom für die Homo-Ehe (queer.de berichtete). (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

17 Kommentare

#1 FloAnonym
  • 29.03.2007, 18:16h
  • Immer diese Drohungen....

    "Katholiken hätten eine "moralische Verpflichtung", ein derartiges Gesetz zu verhindern."

    Dann haben Demokraten die Verpflichtung aus diesem Verein auszutreten und ihn nicht weiter zu unterstützen.

    Wer Liebe verachtet und Hass verbreitet, ist nicht christlich, sondern hat ganz andere Ziele!
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#2 SebiAnonym
  • 29.03.2007, 20:31h
  • In fast jedem Statement steckt das Wort "Gefahr" oder "gefährlich". Endlich erfahren die italienischen Politiker, wie wir Schwule wirklich sind: Borstige menschenfressende Monster mit Reißzähnen und Klauen!
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#3 rudolfAnonym
  • 29.03.2007, 21:53h
  • @Sebi

    Und wahrscheinlich hat 'Rom' in Rom damit auch Erfolg. Schließlich sind auch zweimal geschiedene Papagalos, die sich zwei Freundinnen neben ihrer Ehefrau halten, der Meinung, sie seien gute Katholen, wenn sie Schwule und Lesben verachten. Der Vatikan macht sich plumpeste Ressentiments zunutze.
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#4 ThomasAnonym
  • 29.03.2007, 23:44h
  • .... aber am allergefährlichsten sind die scheinheiligen Gottesmänner und selbsternannten Moralapostel die Wasser predigen und Wein literweise saufen....
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#5 papstneindankeAnonym
#6 gerdAnonym
  • 30.03.2007, 04:12h
  • Die italienische Bischofskonferenz in ihrer Gesamtheit hat die Pressemeldung rausgegeben: ich glaube ich "kotz gleich".

    Wenn ich "sowas wieder lese", dann kann der Bischof in Sankt Gallen auch nichts "positiv" erreichen.

    Daher liebe Leute "tretet aus der katholischen Kirche aus"...es gibt bessere evangelische Kirchen, wie beispielsweise die Landeskirchen der EKD, wo man nach dem Gang zum Standesamt auch einen Segnungsgottesdienst als Paar erhält. War bereits selbst einmal Gast in der oldenburgischen Landeskirche.

    Die katholische Kirche ist halt "interlektuell am Ausbluten", wenn sie weiterhin solche Statements von sich gibt.
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#7 ThomasAnonym
  • 30.03.2007, 06:24h
  • Da lobe ich mir doch die Nachricht, die kürzlich aus Frankreich kam, in der ein Politiker meinte man müsse aufpassen nicht Gesetz und Religion zu vermischen - und genau das trifft es. Es ist nicht zu ertragen, daß eine Organisation wie die Kirche ( deren Demokratieverständnis übrigens in vielen Lebensbereichen angezweifelt werden darf) sich anmaßt dem kompletten, na gut einem Teil des volkes und den gewählten Volksvertretern vorzuschreiben, welche Gesetze diese beschliessen dürfen - und welche nicht. Unglaublich.
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#8 HandoAnonym
  • 30.03.2007, 08:43h
  • Eine Alternative für zermürbte römisch-katholische Schwule: Die Alt-Katholische Kirche!

    Hier sind Schwule und Lesben willkommen.

    www.altkatholisch.de
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#9 SebastianAnonym
  • 30.03.2007, 09:41h
  • Wenn diese Idioten in Rom mal über ihre eigenen Worte nachdenken würden, so würden sie merken das sie ihre eigene Religion ab-absurdum führen. Jesus hat die Liebe gepredigt, nicht HASS VERFOLGUNG AUSGRENZUNG und DOKTRIN!
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#10 aquarius40Anonym
  • 30.03.2007, 11:02h
  • "Katholiken hätten eine 'moralische Verpflichtung', ein derartiges Gesetz zu verhindern."

    Bevor in der Katholischen Kirche KEINE Moral praktizeirt wird, sollte sich diese hüten auf eine "moralische Verpflichtung" bei Politikern zu pochen.
    Aber diese Kirche vergisst, dass sie keine Staatskirche mehr ist!!!
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