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Boston (queer.de) - Das Parlament von Massachusetts will ein Gesetz abschaffen, das derzeit dahingehend interpretiert wird, dass auswärtige Schwule und Lesben in dem Bundesstaat nicht heiraten dürfen. Ein Gericht hatte 2003 veranlasst, die Ehe für Homopaare zu öffnen (queer.de berichtete). Der frühere Gouverneur von Massachusetts, der republikanische Homo-Ehen-Gegner Mitt Romney, hatte daraufhin unter Berufung auf ein längst vergessenes Gesetz aus dem Jahre 1913 angeordnet, keine Ehe-Zertifikate an Einwohner aus anderen Staaten auszugeben (queer.de berichtete). Dieses Gesetz sollte ursprünglich interrassische Hochzeiten einschränken, die in Teilen der USA bis 1967 illegal waren. Die neue Senatspräsidentin Therese Murray und der neu gewählte Gouverneur Deval Patrick (beide Demokraten) wollen nun dieses Gesetz abschaffen. Am Montag hat Patrick bereits angeordnet, dass 26 auswärtige Paare, die gegen die Nichtanerkennung geklagt hatten, ihre Ehe-Papiere erhalten müssten. Da die Demokraten in beiden Kammern des Parlaments eine große Mehrheit haben und jetzt auch den Gouverneur stellen, gilt es als sehr wahrscheinlich, dass das fast 100 Jahre alte Gesetz aus den Büchern verschwinden wird. Massachusetts ist derzeit der einzige Staat der USA, der die Ehe geöffnet hat. Sechs weitere Staaten und die Bundeshauptstadt Washington ermöglichen Eingetragene Partnerschaften. (dk)

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#1 manni2Anonym
#2 matthias italiaAnonym
  • 05.04.2007, 17:45h
  • Wieder einmal ein typisches beispiel für die USA und ihre bescheuerten gesetzte!!

    Weiteres beispiel: In einigen staaten ist es frauen eigentlich verboten autozufahren, wenn nicht ihr mann vor dem fahrzeug herläuft!!;-) natürlich hält sich niemand daran!
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