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Stuttgart (queer.de) - Der grüne Europaabgeordnete Cem Özdemir ist der Schirmherr beim diesjährigen CSD in Stuttgart. "Lesben und Schwule kämpfen immer noch dafür, als ein natürlicher Teil unserer Gesellschaft anerkannt zu werden, ob es sich nun um Familienpolitik, die umfassende Gleichstellung von Lebenspartnern mit Ehegatten, Diskriminierung im Berufsleben oder im Alltag handelt", schreibt Cem Özdemir in seinem Grußwort. Der CSD steht dieses Jahr unter dem Motto "Teil des Ganzen". 2005 wurde die CSD-Schirmherrschaft dem baden-württembergischen Sozialminister Andreas Renner (CDU) zum Verhängnis: Nach einem Wortgefecht mit einem katholischen Bischof musste der Politiker zurücktreten (queer.de berichtete). Im vergangenen Jahr kam die Veranstaltung in die Schlagzeilen, weil Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) sich im Gegensatz zu seiner Parteifreundin Angela Merkel weigerte, ein Grußwort zu verfassen (queer.de berichtete). (dk)



11 Kommentare

#1 tuxAnonym
  • 11.04.2007, 17:49h
  • Na, es geht doch. Moslem und Schirmherr; Das ist doch mal ne gute Kombi.

    Und das obwohl die Grünen seit den Äusserungen von TrittIhn heute früh im Deutschlandfunk & seit den Äusserungen von Frau Roth zu der Friedensbewegung nicht mehr sehr beliebt sind....

    Aber vielleicht distanziert sich ja Cem von deren Äusserungen...
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#2 SvenAnonym
  • 12.04.2007, 00:17h
  • Respekt vor dem Mann. Mutig als deutschtürke diese Rolle einzunehmen.

    OK, jetzt wirds etwas offtopic :-)

    Ich finde die Aussagen der Grünen, mal davon abgesehen, das in der Weltpolitik stellenweise die falschen Ziele verfolgt werden. Gar net so verkehrt. Leute, die sämtliche Auslandseinsätze verdammen, verkennen einfach die Realität. Die Terrorgefahr ist größer geworden. Dagegen muss man was unternehmen.
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#3 tuxAnonym
  • 12.04.2007, 09:32h
  • @sven: Oh je du armer, bist Du noch nicht darauf gekommen, das sich die so genannte "Terrorgefahr" erst durch die Grundgesetz- & Völkerrechtswidrigen Auslandseinsätze der Bundeswehr erhöht??

    Oder bist Du dann auch dafür, so richtig brav in Deutscher Untertanen- & Kadavergehorsamstradition, das "Online-Durchsuchungen" erlaubt werden??

    Na dann gute Nacht Demokratie und GG.

    www.heise.de/newsticker/meldung/88106

    www.heise.de/newsticker/meldung/88082
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#4 ChristianAnonym
  • 12.04.2007, 11:04h
  • Schön, dass ein heterosexueller Türke mit deutscher Staatsbürgerschaft und mit muslimischen Background die Schirmherrschaft für den CSD übernimmt. Hoffentlich hat das in der islamischen Community auch eine nachhaltige Wirkung, insbesondere für die so zahlreich versteckt lebenden schwulen und lesbischen Moslems. Am nachhaltigsten wäre es sicherlich , wenn Cem Özdemir ihn auch mal in den Mund nehmen würde und öffentlich verkünden würde , wie toll das ist. Das wäre gelebte Solidarität!
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#5 Christoph Michl, CSD StuttgartAnonym
  • 12.04.2007, 11:48h
  • Zum Thema Homosexualität und Migranten äußert sich Cem Özdemir in seinem Grußwort zum CSD Stuttgart 2007 recht deutlich. Hier ein Auszug:

    ...

    Gesetze dürfen jedoch keinesfalls so aufgefasst werden, als sei die Arbeit damit erledigt. Denn damit allein werden wir Diskriminierung und Rassismus nicht aus der Welt schaffen. Gerade deshalb ist der jährliche Christopher Street Day so wichtig. Denn mit der Parade und den Partys trägt er dazu bei, in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für die Diskriminierung bzw. Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen zu schaffen.

    Dieses Bewusstsein muss übrigens auch in der Migranten-Community weiter gefördert werden. Wir wissen, dass Vorurteile gegenüber Homosexuellen dort noch viel zu sehr verbreitet sind. Darunter haben gerade auch lesbische und schwule Migrantinnen und Migranten zu leiden, nicht zuletzt in ihrem familiären Umfeld. Deshalb sind das Engagement und die Aufklärungsarbeit schwullesbischer Migranten in ihrer jeweiligen Communities von unschätzbarem Wert.

    ...

    In voller Länge könnt ihr das Grußwort in Kürze auf
    www.csd-stuttgart.de
    nachlesen.

    Grüße
    Chris vom
    Orgateam des CSD Stuttgart
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#6 hwAnonym
  • 12.04.2007, 15:12h
  • @ Christian

    ach ich finde das auch schon so gut,
    das gelebte beispiel hier ist sicher für schwule egal welcher nationalität oder überzeugung besser,
    als das was man zur zeit
    lrider aus dem ländle hört.
    özdemir macht werbung für sein bundesland, lokalpatriotisch und weltoffen.
    öttinger halt für alt-nazis
    und die geister von schloss weikersheim.
    schön fände ich auch wenn öttinger,
    das ganze nochmal in der hanns-martin-schleyer-halle kund tät. geile location.
    dort warb auch schon ein sozi bei einem kirchentag für kriegseinsätze.
    nee, dann lieber özdemir..
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#7 Angelpowers SohnAnonym
  • 17.04.2007, 18:55h
  • Ja danke Herr Özdemir,

    der Grüne der allzu gerne alles nutzt um politischen/finanziellen Nutzen daraus zu ziehen.
    Der Mann der in anderen Parteinen wegen eigener Verfehlungen keine Chance mehr gehabt hätte.
    Aber wie gut das unser Denken bei den Grünen nur kurz geht.

    Übrigens sind die Grünen nicht erst seit Herr Özdemir einer der für die Community interessantesten und wählbaren Parteien( nein ich wähle sie nicht , weil das jeder für sich entscheiden muß). Aber Hern Özdemir über den Klee zu loben finde ich dennoch etwas übertrieben. Dabei ist mir egal ob Deutschtürke oder Türke, es zählt die Person nicht die Herkunft, die Rasse, die Religion oder die sexuelle Ausprägung.

    IST ES NICHT DASS WAS WIR HIER IMMER UND IMMER WIEDER PROPAGIEREN?!
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#8 antosAnonym
#9 StarletAnonym
  • 18.04.2007, 11:38h
  • Warum wohl diese Ressentiments gegen eine Schirmherrschaft bei der CDU? Der CSD steht bei vielen immer noch für eine Propagierung sexueller Freizügigkeit! Von daher werden Homosexuelle weitgehend immer noch als Verfechter dieser Freizügigkeit ganz allgemein angesehen. Dass auch Schwule und Lesben hier unterschiedlich denken, scheint vielfach unbekannt zu sein. CSD´s sollten aber auch das deutlich machen, statt eine Öffentlichkeit in erster Linie zu provozieren!
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#10 martinAnonym
  • 18.04.2007, 12:32h
  • @starlet. klar, wärn die homos nicht so homo dann hätt die cdu sie auch lieb.
    aber wo käme man denn hin, wenn jeder der die gleichen rechte wie die mehrheit haben möchte, dafür auch noch auf die strasse ginge? und wenn sich die im sommer in der stadt bei musik und einem bierchen (ja tux, es geht natürlich auch prima mit brause) zu showprogramm und halbpolitischen reden einfach so in der öffentlichkeit versammeln und dabei auch noch spass haben? sind wir mal ehrlich - wenn auf irgendwelchen strassenfesten die sambamietzen ausser nem string in der ritze nicht viel anhaben, dann ist das rassig und sprüht vor lateinamerikanischer lebensfreude, von der wir noch lernen können. aber wenn ein lederkerl auf dem csd unter den chaps die backen blitzen läßt dann ist so was selbstverständlich eine perverse provokation und rechtfertigt gesetzliche ungleichbehandlung.
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