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Helsinki (queer.de) - 80 Prozent der Finnen sprechen sich für ein Gesetz aus, in dem festgelegt werden soll, dass Partner von verstorbenen Schwulen oder Lesben automatisch das Sorgerecht für deren Kinder erhalten. Das hat das Meinungsforschungsinstitut Taloustutkimus im Auftrag der Homo-Gruppe SETA herausgefunden. Bislang wird das von Fall zu Fall entschieden, allerdings sprechen sich Teile des Parlaments für eine solche Reform aus. Bereits 2003 hatte ein Ausschuss eine Reform empfohlen, Sozialministerin Liisa Hyssälä (Zentrumspartei) hat aber bislang keine Initiative ergriffen. SETA will nun den Druck auf die Regierung erhöhen. In Finnland gibt es seit 2002 Eingetragene Partnerschaften für schwule und lesbische Paare. (dk)



15 Kommentare

#1 tuxAnonym
  • 11.04.2007, 18:58h
  • Jo, stimmt, Finnland wäre auch ein Land zum Arbeiten und leben.
    Muss ja Gründe haben, das jedes Jahr 150000 Menschen Deutschland den Rücken kehren....
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#2 manni2Anonym
#3 tuxAnonym
#4 madridEUAnonym
  • 12.04.2007, 17:56h
  • @tux: Finnland ist landschaftlich schön, boomt wirtschaftlich und ist gayfreundlich.
    Darüber sollte man aber nicht vergessen, dass ein Leben in jeder Beziehung kühlen Norden nicht die Qualität haben kann, die man im kunterbunten und wärmeren Mittel- und Südeuropa gewohnt ist. Aber es kann ja auch mit Wollsocken, Wattejacken und netten Nordlichtern zwar schwerfällig, aber relativ gemütlich am Polarkreis im Mai sein, wenn man als junger Mensch endlich wieder ein vernünftiges Auskommen hat.
    War aber nicht die Schweiz im Augenblick das beliebteste Auswanderungsland der Deutschen ?
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#5 hwAnonym
  • 12.04.2007, 18:27h
  • @ madridEU

    ...ich tipp auf germania, wart´s mal ab.
    ist vollkommen anders und keine umzugskosten.
    schäuble will zur zeit die fingerabdrücke
    für die clubmitgliedschaft.
    das ist die rationalität, die der materie innewohnt. woher die rationalität aber kommt, wisse man nicht, meint ratze.
    die, dies wissen gehen auch nicht verschütt:handy, autonummer, videoüberwachung. aber kein grund
    zum frösteln, zu saufen ist genug da.
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#6 tuxAnonym
  • 12.04.2007, 19:00h
  • @madridEU: Hm, darüber habe ich auch schon nachgedacht, nur sind mir 9 monate Winter und der rest Frühjahr, Sommer, herbst lieber als 12 Monatige Winter in Deutschland. Denn der Soziale Winter hierzulande hat längst einzug gehalten.

    Zum Thema Schweiz fällt mir nur ein, das ich dort auch nur einen Gastarbeiter-Status hätte und nicht so einfach dableiben könnte.

    Zuminmdest wäre bei den Finnen das Rückfallrisiko geringer. und, ich denke mal, das die auch Händeringend nach Handwerkern suchen...
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#7 SaschaAnonym
  • 13.04.2007, 01:21h
  • @madridEU:

    Neben den skandinavischen Ländern soll in den letzten Jahren auch Spanien ein noch beliebteres Auswanderungsziel der Deutschen geworden sein!
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#8 madridEUAnonym
  • 13.04.2007, 10:06h
  • @sascha: Spanien wäre als eines der liberalsten Länder der EU, mit faszinierender Kultur und mildem Klima als absoluter wirtschaftlicher Spitzenreiter unter den Mittelmeeranrainern eigentlich DAS Auswanderungsland für Schwule, wenn nicht auch bei uns vom Aufschwung wieder einmal nur diejenigen profitieren, die ihre Schäflein sowieso im Trockenen haben. Man bedenke, dass der gesetzliche Mindestlohn hier nur bei 650 € monatlich liegt, bei gewöhnlich befristeten Arbeitsverträgen als Dienstleistungspersonal in diesem dafür vorgesehenen Urlaubsland für EU-Bürger. Die Kaufkraft ist vergleichbar mit der in Deutschland. Aber man will ja nicht nörgeln, denn Zapatero hat uns wenigstens gesellschaftlich in die erste Reihe katapultiert, was unter den Konservativen unvorstellbar gewesen wäre.
    Einem schwulen Deutschen mit hoher Rente ist der Umzug nach Spanien natürlich "wärmstens" zu empfehlen ! Nicht aber einem jungen Menschen, der ohne Sprachkenntnisse wahrscheinlich als Putze oder Kellner an irgendeiner Küste landet, wo er rund um die Uhr eingesetzt wird und weniger verdient als das, was er bei Euch als Arbeitsloser bekommt.
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#9 tuxAnonym
  • 13.04.2007, 11:10h
  • @sascha: Ich muß @madridEU recht geben, denn die größte branche in Spanien ist und bleibt die Dienstleistungsbranche.

    und da der Beruf des Gebäudereinigers in Spanien nicht als Handwerk anerkannt ist, hierzulande dagegen seit 1934, lohnt es sich auch nicht, dort hinzugehen.

    Wenn man natürlich bei der Botschaft arbeitet oder im Tourismus, so z.Bsp. als Reiseleiter, mag das schon gehen.

    Allem zum Trotz ist auch Spanien eines der EU-Länder, in dem ein Gesetzlicher, Branchenübergreifender Mindestlohn gezahlt wird. Das ist immerhin ein anfang.
    Und e3in Fortschritt im gegensatz zu Deutschland.

    Trotzdem ist Skandinavien eines meiner Favoriten. denn, die zahlen auch für die Leistung.

    Ich hatte zwar vor einigen Tasgen auch wieder mit dem gedanken gespielt, wieder zurück in die "Neuen Länder" zu gehen, nur warum soll ich das tun, wenn ich für die selbe Arbeitsleistung trotz angeblicher "Einheit" weniger Lohn bekomme??
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#10 madridEUAnonym
  • 13.04.2007, 13:08h
  • Ja @tux: Skandinavien ist schon in Ordnung und deren Sprachen mit Ausnahme von Finnisch lernt man ja schnell, weil sie dem Deutschen sehr ähneln. Trotzdem würde ich ´s mal in der Schweiz versuchen. Mir war bislang nicht bekannt, dass man dort auf EU-Bürger herabsieht ?
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