Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?6740

New York (queer.de) - Schwule und bisexuelle Männer haben drei Mal eher Essstörungen als heterosexuelle Männer, während bei Frauen die sexuelle Ausrichtung nur eine geringe Rolle spielt. Das ist das Ergebnis einer Studie des National Development and Research Institute unter insgesamt 516 New Yorkern (126 davon waren heterosexuelle Männer). Wie Reuters berichtet, hätten der Studie zufolge über 15 Prozent der schwulen oder bisexuellen Männer in ihrem Leben bereits an Magersucht gelitten, bei heterosexuellen Männern waren es weniger als fünf Prozent. Bei Frauen berichteten knapp zehn Prozent der Lesben und Bisexuellen von Anorexie-Erfahrungen, bei Heterosexuellen waren es acht Prozent. Andere Studien haben zuvor ähnliche Ergebnisse hervorgebracht. Nach Angaben der Autoren sei nicht klar, warum die sexuelle Ausrichtung Einfluss auf das Auftreten von Essstörungen hat. Als Erklärungsversuch wird oft angeführt, dass der gesellschaftliche Druck, einen perfekten Körper zu haben, bei Schwulen größer ist als bei heterosexuellen Männern. Der Bericht wurde im Fachmagazin "International Journal of Eating Disorders" veröffentlicht. (dk)

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®


26 Kommentare

#1 seb1983
  • 12.04.2007, 15:39h
  • Es gab ja schon mehrmals Artikel in Zeitungen dass Magersucht auch bei Männern (unabhängig davon ob homo oder hetero) langsam zu einem Problem wird. Schwule scheinen hier wohl einfach mal wieder Trendsetter zu sein, wenn man sich mal in den überstylten Szene Discos umsieht aber auch kein großes Wunder...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 ThomasAnonym
  • 12.04.2007, 17:26h
  • ... nicht zu vergessen, die Apositas-Schwulen, die extrem dicken Schwulen, die alles nur so in sich hineinstopfen, weil Ihnen etwas fehlt. Das ist leider auch bei mir so. Aber da wird kaum darüber geredet, denn dicke passen nicht in das bild des körperbewußten schwulen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 SebiAnonym
#4 bastianAnonym
  • 12.04.2007, 18:51h
  • Tja, wer "IN" sein will - der muss dürre sein, mindestens ein Teil von Gucci am Leibe tragen und "sein Teil" sollte auch nicht von schlechten Eltern sein...

    Ich bin weder dürre noch fett, nennen wir es mal einen "leichten Bauchansatz". Als ich zu meiner Discozeit immer losgezogen bin, da bekam man schon mal Blicke zugeworfen, die in die Richtung "hach gottchen, was will denn so einer hier..." gingen. Nun bin ich ein Mensch, der zu 100% über sowas steht. Aber das solchen Situationen für labile, schüchterne Menschen schnell mal der Auslöser für Bulemie o.ä. sein kann, ist die traurige Wahrheit.

    Aber ich weiß, Schwule sind ja untereinander so was von tollerant, weil sie fordern ja auch die ewige Toleranz... Meistens die wo am lautesten danach schreien! Arme Welt.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 ChrisAnonym
  • 13.04.2007, 18:07h
  • @ Bastian: Echt schade, dass viele so oberflächlich sind, aber auf diese Leute kannst du auch gut und gerne verzichten. Und wenn jemand denkt, er muss sich über seine Dürrheit definieren und treu dem Motto "Du kannst nie zu dünn sein" folgen, dann ist es sein Problem.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 tuxAnonym
  • 13.04.2007, 18:15h
  • Hm, wenn man so bei GR und anderen I-Net-Portalen liest, was manche für Vorstellungen haben, ist das kein Wunder. Ich sehe das manchmal so, das sich wohl einige "lieber nen Alkoholiker als nen dicken" leisten wollen. Nur, das mit dem Dick werden ist bei vielen Menschen auch genetisch bedingt. Bei mir ging das los, als ich die 30 überschritt. Na und? Dafür sieht man mir an, das ich nicht alle nase lang ins Fitnessstudio renne(was ohnehin nur geldschneiderei ist) & mich anschliessend nicht noch in den Assi-Toaster lege.
    Und, ich habe ne gute Ernährung. Manchmal etwas fett, aber wen stört`s? Meinen Mann nicht. Und das ist doch wohl das wichtigste.

    Viel gefährlicher ist die Fettsucht, die in den letzten Jahren bei Jugendlichen enorm zugenommen hat, woran auch die ganzen McDoof & WürgerKing nicht ganz unschudig sind. Nur wer da noch ist, ist selbst dran schuld, wenn man sieht, wie die arbeiten. Von einer Desinfizierenden Reinigung haben die noch nie was gehört, warum auch, kostet ja Geld.

    www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/24/0,4070,5260792-5,00.html

    www.zdf.de/ZDF/download/0,5587,5000607,00.pdf

    www.zdf.de/ZDFde/inhalt/5/0,1872,5260645,00.html
  • Antworten » | Direktlink »
#7 AndorAnonym
  • 14.04.2007, 06:06h
  • Die Erkenntnis der göttlichen Ernährungsgebote und der erschröcklichen Folgen bei ihrer Missachtung überkam uns doch gerade dank der Ahmadiyya-Gemeinde:

    www.ahmadiyya.de/ahmadiyyat/jjj/schweinefleischverzicht.html

    Aufgegabelt hat das appetitliche Fundstück eine Website, die sich als Speerspitze politischer Unkorrektheit versteht:

    www.politicallyincorrect.de/2007/04/
    islamische_erkenntnis_schweine_1.html

    Von da wars dann wohl nur ein kurzer Weg zu Springers Gazetten und dem Berliner LSVD:

    www.berlin.lsvd.de/cms/index.php?
    option=com_content&task=view&id=229&Itemid=77

    Guten Appetit!

    P.S.: Die Ahmadiyya-Gemeinde hat wegen ihres Plans, im Berliner Bezirk Pankow (Ortsteil Heinersdorf) eine Moschee zu bauen, einen CDU-geführten braun durchsetzten Mob auf die Straße getrieben, der laut "Keine Moschee in unserem Stadteil!" schreit.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Frank73Anonym
  • 14.04.2007, 10:37h
  • Ich finde es ok, wenn sich jemand optisch verbessern will und gegebenenfalls überflüssiges Fett los werden will (alleine schon aus gesundheitlichen Gründen ). Das die schwule Szene das Schönheitsideal eher oberflächlich angesiedelt hat ist klar, allerdings sollte man dieser Szene nicht die Schuld für Essstörungen zuweisen. Das hat jeder selbst zu verantworten, wenn er sich in einen Diätwahn oder ein unnatürliches Schönheitsideal hineinsteigert.

    Mangelndes Selbstwertgefühl ist eher die Ursache dafür denke ich. Jemand der sich "nur" über sein Äusseres definiert wird immer Probleme haben und wahrscheinlich ein gewisse Leere in sich wahrnehmen kann er einmal nicht über das Äussere Punkten.

    Jeder will toll aussehen und es ist gut wenn jemand dafür etwas tut. Allerdings versucht immer eine bestimmte Masse ein Schönheitsideal festzusetzen. Das sich dies bei der Individualität der Menschen kaum machen läßt begreift man dort anscheinend nicht.

    Nur jemand der vom Selbstbewusstsein her schwach aufgestellt ist, wird von der oberflächlichen Denke der Szene verunsichert. Ich finde es gilt eher hier anzusetzen und dort diesen Missstand zu beseitigen. Der Szene Ihr Schönheitsideal auszureden halte ich nicht für funktional.

    Nicht das so viele auf tolle Körper stehen halte ich für oberflächlich, sondern das es neben dem, nichts anderes geben soll was als "Schön" bezeichnet werden darf.

    Natürlich kann es für einen größeren Teil der Leute reizvoller sein eine schlanken Menschen zu betrachten. Dazu denke ich das Übergewicht ein gewisse Unnatürlichkeit darstellt, da der Körper auf falsche Ernährung sichtbar reagiert. Allerdings kann niemand sagen das dies nicht "Schön" ist wenn es genug Menschen gibt die dicke toll finden.

    Fazit für mich ist es, dass Essstörungen nicht aus einer Szene resultieren sondern aus der Persönlichkeit eines jeden der dieses Problem hat.

    Jemand der in seiner Mitte ist und ein entsprechend entwickeltes Selbsbewusstein hat, wird nicht unter Essstörungen leiden. Dann ist er weder zu dick noch zu sein. Er ist dann wohl eher im Gleichklang mit der Natur.

    Ich hoffe es wird in Zukunft viele Einrichtungen geben, die es Menschen ermöglicht, sich Ihrer "Selbst-bewusst-zu-werden".

    Dann können diese Extrem-Trendsetter aus der Szene auch einmal mit einem müden lächeln ignoriert werden:-)
  • Antworten » | Direktlink »
#9 madridEUAnonym
  • 14.04.2007, 11:16h
  • Dem umfangreichen Kommentar von @frank73 ist nichts hinzuzufügen. Aufschlussreich auch @tux ´s Ansichten über die Fast-Food-Ketten. Ich höre immer wieder auch von schwulen angeblichen Gourmets, dass die sich mitunter Hamburgers oder Cheeseburgers reinziehen, "weil die ja so lecker sind". Wenn man ständig auf seine ausgewogene und natürliche Ernährung achtet, in der Fleisch kaum oder gar nicht vorkommt, muss man geradezu einen Ekel vor sehnigen Würsten und blutigem Hackfleisch mit Sägespänen spüren.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 tuxAnonym
  • 14.04.2007, 12:39h
  • @madridEU: Essen ohne Fleisch? Kann ich mir nicht vorstellen. Obwohl es schmecken soll, wurde mir gesagt.

    Ich allerdings könnte ohne meine Original Thüringer Rostbratwurst(TM) & ohne mein Original Thüringer Rostbrätl nix anfangen, ganz zu schweigen von den kulinarischen köstlichkeiten der Thüringer Hausmannskost, z. Bsp.: Gulasch mit Rotkraut und klößen...
  • Antworten » | Direktlink »