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San Francisco (queer.de) - Gleich zwei Regisseure bemühen sich derzeit um ein interessantes Thema. Gus van Sant und Bryan Singer würden gerne das Leben von Harvey Milk, dem ersten offen schwulen Stadtrat der USA, verfilmen.

Bryan Singer würde die Story des Stadtrats der Castro Street gerne mit den Produzenten Craig Zadan und Neil Maron in die Tat umsetzen, und bei der Filmindustrie gibt es offensichtlich auch Interesse für diesen Stoff: "Wir sehen Licht am Ende eines sehr langen Tunnels," meint Zadan. "Warner Independent drängt uns, den Film jetzt zu machen. Das mag unter anderem mit dem enormen Erfolg von 'Brokeback Mountain' zu tun haben." Auch Schauspeiler hätten sich bereits gemeldet und ihr Interesse signalisiert.

Auch Gus van Sant ist derzeit in Gesprächen mit Studios, und bietet dort ein Skript des Autoren Dustin Lance Black an, das das Drama um Harvey Milk nacherzählt. Bislang ist diese Geschichte des ersten offen schwulen Stadtrats, der von der Homobewegung unterstützt wurde, in einer bewegenden Dokumentation aus dem Jahre 1984 aufbereitet worden. (cw)



Trauer um Frank M. Robinson

Der schwule US-Schriftsteller und frühere Redenschreiber von Harvey Milk ist am Montag in seiner Heimatstadt San Francisco gestorben. Er wurde 87 Jahre alt.
Entwurf von Harvey-Milk-Briefmarke veröffentlicht

Die Fachzeitung "Linn's Stamp News" hat den Entwurf der amerikanischen Sonderbriefmarke zu Ehren des Schwulenaktivisten Harvey Milk veröffentlicht.
#1 FloAnonym
  • 17.04.2007, 11:10h
  • Brokeback Mountain hat durch seinen Erfolg glücklicherweise viele Türen geöffnet. Die ganzen großen US-Filmstudios wollten nie Homostorys und es gab nur Independent oder aus anderen Staaten...

    Aber die Sprache des Geldes zieht immer: wenn sich Geld damit machen lässt, schmeißen die auch mal ihre Vorurteile über Bord.

    Uns kann es egal sein, was dahintersteckt: je mehr das Thema in die Öffentlichkeit rückt (und dazu trägt auch jeder Film bei) desto besser!
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