Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?6770

London (queer.de) - In einer Gallup-Umfrage unter Londonern gaben nur fünf Prozent der muslimischen Bevölkerung an, Homo-Sex sei "akzeptabel" - bei der Gesamtbevölkerung waren es hingegeben zwei Drittel. Das berichtet die "Times". In einer Reihe von Fragen hatten demnach Muslime eine grundsätzlich andere Haltung als der Durchschnitt: So lehnten sie Abtreibung und Pornografie grundsätzlich ab, während sich andere Londoner gegen Verbote aussprachen. Nur zehn Prozent sagten ferner, Sex außerhalb der Ehe sei in Ordnung – in der Gesamtbevölkerung waren es 80 Prozent. Muslime machen in Großbritannien rund drei Prozent der Bevölkerung aus. Die Mehrheit kommt ursprünglich aus Pakistan. (dk)



19 Kommentare

#1 hwAnonym
  • 18.04.2007, 13:52h
  • ..ach, und ich dacht noch, dass ein gläubiger moslem nach der beschneidung seines sohnes mit ihm zuerst mal in einen
    darkroom mit amis geht, um ihm das leben zu zeigen. "kopf hoch, geht auch ohne..."
    ...so kann man sich täuschen.....
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Gay BerlinAnonym
  • 18.04.2007, 14:12h
  • traurige entwicklung mit den muslimen.
    auch hier in berlin,kann man die intoleranz spüren. man wird nicht mehr von rechtsradikalen zusammen geschlagen, sondern mehrheitlich von muslimen.

    diese antiliberale einstellung im islam muß verhindert werden.

    marcus
  • Antworten » | Direktlink »
#3 SaschaAnonym
  • 18.04.2007, 14:44h
  • @GayBerlin:

    Ja, und man hätte sie am besten durch eine differenzierte, respektvolle und effektive Integrationspolitik verhindert! Bezeichnenderweise schreien jetzt aber gerade diejenigen am lautesten gegen "die" bösen Muslime, die eben eine solche Politik über Jahrzehnte hinweg verhindert haben.

    Hier in Deutschland geht das ja schon beim Staatsbürgerschaftsrecht los, welches nach wie vor der besonderen Situation von Menschen mit migrantischen Hintergrund NICHT gerecht wird.

    Hätte diese Geselschaft den türkischen Einwanderern wirklich das Gefühl gegeben, sie politisch und gesellschaftlich als vollwertige Bürger teilhaben lassen zu wollen und vor allem jungen Menschen entsprechende Perspektiven und gleiche Chancen geboten, dann bräuchten wir jetzt keine derartige "Parallelgesellschaft" zu beklagen!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 MikeAnonym
  • 18.04.2007, 15:06h
  • @Sascha

    hier werden wohl wieder täter zu opfern gemacht.
    mit anderen kulturen gibt es doch auch keine probleme.

    ich glaube dies ist wieder mal ein fall von falsch verstandener toleranz!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 JürgenAnonym
  • 18.04.2007, 15:49h
  • da kann ich nur zustimmen. Ich habe mich noch nie von z.b. Japanern oder chinesen bedroht gefühlt. die Fakten lassen sich nicht wegreden, die Moslems sind einfach gewaltbereit und intolerant. Es nützt auch nichts, ihnen wohlwollend entgegenzukommen, denn sie wollen garnicht (mehrheitlich) integriert werden. Man muss nur in einem Viertel leben, wo sie häufig auftreten. Der allgemeine Tenor ist, Schwule sind wertlos und dürfen einfach terrorisiert werden. Deutsche Gesetze sind ihnen egal und sie wissen genau, wie lax der Staat bei Gewalttaten gegen Homos reagiert.
    Zumindest hier bekommen Jugendliche ca. 18 Jahre alt bei Gewalttaten gegen Schwule bestenfalls ein paar Arbeitsstunden, währen die Opfer auf Jahre hinaus geschädigt sind.
    Die generell homophobe Einstellung der Migranten muslimischer Herkunft ist ein ständig wachsendes Problem, denn sie werden ja so erzogen. Die Schuld liegt klar bei den Behörden, die auf diesem Auge bisher völlig blind geblieben sind. Homophobie muss zum thema gemacht werden und es muss eindeutige Zeichen seitens des Staates geben, dass bei Gewalt oder auch Gewaltandrohung ganz gleich wem gegenüber eine Nulltoleranz Grenze besteht.
    Viele türkische Jugendliche dürfen nie schwul leben, weil ihre Eletern und Verwandten ihnen das rechtzeitig mit Schlägen ausgetrieben haben und den Rest erledigt der Gruppenzwang. Aber welchen Politiker interessieren schon schwule türken, bringt ja keine wahlstimmen.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 SebiAnonym
  • 18.04.2007, 16:06h
  • Sascha hat vollkommen recht. London hat starke Probleme mit den Immigranten aus dem muslimischen Teil des Commonwealth. Seit einigen Monaten kommt es zu zahlreichen Morden unter Jugendlichen. Das spezielle Londoner Millieu ist geprägt von Armut, Hoffnungslosigkeit bei der Jobsuche, Schulschwänzerei, Machoallüren und Brutalität. Es ist in der Intensität in Europa gewiss einzigartig. Das spricht also nicht gegen "die Muslime" als solche. Hier muss Sozialarbeit geleistet werden.
    Leider dreht sich die Diskussion bei solchen Themen aber immer nur um "mehr Toleranz" oder "weniger Toleranz" im Deckmäntelchen der "falschen Toleranz". Gegen falsche Toleranz hab ich auch was (nur kann es dabei nich um eine "weniger Toleranz"-Forderung gehen). Der Fehler der europäischen Gesellschaften ist, dass sie Zuwanderer nicht als gleichwertig betrachten. Im Großen und Ganzen werden sie wie Gäste behandelt. Gäste haben nicht die gleichen Rechte im uns-eigenen Heim und Gäste werden dafür in anderen Bereichen gehätschelt und getätschelt. Wer aber auf Dauer gehätschelt wird, verhält sich irgendwann wie ein verzogenes Kind. Damit wird die Erwartung bestätigt: "die gehören nicht zu uns, die sind fremd". Man nennt sowas selbsterfüllende Prophezeiung. Richtig wäre es, Immigranten als vollwertige Menschen zu akzeptieren. Es ist kein Rassismus, einen Ausländer wegen Fehlverhaltens zu kritisieren. Es ist auch kein Rassismus einen Streit mit einem Ausländer anzufangen. Alle Menschen sollten mit gleichen Maßstäben gemessen werden. Die Samthandschuhe auszuziehen, darf nicht gleich bedeuten, deshalb die Boxhandschuhe anzuziehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 madridEUAnonym
  • 18.04.2007, 17:19h
  • Arbeitslosigkeit und Orientierungslosigkeit,
    das sind wohl die Auslöser für Agressivität einer Minderheit gegen eine andere. Schon möglich, dass emsige und selbständige Japaner oder Chinesen keine Zeit und kein Interesse daran haben,Schwule in ihren europäischen Gastländern zu verhauen.
    In Spanien werden muslimische Übergriffe dieser Art kaum verzeichnet, da sie überall hart in Dienstleistungsbetrieben arbeiten und andere Sorgen haben werden. Aber auch hier kann von Integration keine Rede sein und wer weiss, ob uns der Zyklus einer eventuellen Wirtschaftsflaute eines Tages auch in Madrid Berliner oder Pariser Verhältnisse bescheren könnte ?
  • Antworten » | Direktlink »
#8 hwAnonym
  • 18.04.2007, 18:52h
  • @ madridEU

    was manche auf modernität getrimmte
    verschnarchte schwestern hier abliefern gab´s schon in uropas bücherschrank,
    noch wird der chinese gelont. lol.
    vor 1914 gab es eine ganze reihe sehr populärer "zukunftsromane",
    die künftige politische entwicklungen, die in einem weltkrieg enden,
    skizzierten.
    1905 erschien der roman "1906 der zusammenbruch der alten welt",
    autor seestern (ferdinand grautoff), mit einer auflage von
    141.000 exemplaren. der damals populärste roman von thomas mann,
    "buddenbrooks", erreichte bis 1914 eine auflage von 62.000 exemplaren.
    die winnetou-bände von karl may eine zwischen 74.000 und 79.000.
    auszüge aus "1906":
    "....diese schwächung der europäer nutzten jedoch in
    nordafrika fanatische moslems und proklamierten den heiligen krieg
    die fanatisierte bevölkerung erhob sich gegen die kolonialmächte
    und tötete auch zahlreiche europäische zivilisten."
    im südlichen afrika und in china brachen ebenso aufstände gegen die
    europäer aus, wo "kaffernhorden", "die nur blutrünstige mord- und raubgier
    beseelte" bzw. "chinesische horden" die "mit den raffinierten foltern mongolischer
    grausamkeit" wüteten. aus sorge um die deutsche bevölkerung in den kolonien
    schlug der deutsche kaiser einen waffenstillstand vor, der von den anderen
    mächten akzeptiert wurde und für europa im frieden mündete. gemeinsam schlugen
    nun engländer, franzosen, deutsche und italiener die aufstände in den kolonien
    afrikas und asiens nieder. doch die am krieg beteiligten europäischen mächte wurden
    durch den krieg dauerhaft geschwächt und verloren ihre vorherrschaft an die
    usa, russland und japan....."
    am ende des romans steht im hinblick auf china und japan der rassegedanke,
    der an die spätere propaganda vom "kreuzzug gegen die asiatische despotie
    im osten" erinnert:
    "es erwies sich, daß die bekehrungsarbeit unter den chinesen immer nur
    ein äußerlicher akt geblieben war und daß das taufwasser an dem durch
    jahrtausende gezüchteten rassencharakter von heute auf morgen nichts zu
    ändern vermocht hatte."
  • Antworten » | Direktlink »
#9 madridEUAnonym
  • 18.04.2007, 19:49h
  • Ach @hw: Danke für historische Hilfestellung, die mich überlegen lässt, ob wir nun alles das zurückbekommen, was wir "denen" angetan haben ? Die Globalisierung wird´s schon richten.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 seb1983
  • 18.04.2007, 20:19h
  • Sascha hat ja soooo Recht

    Natürlich liegt der Fehler bei uns, wir haben natürlich alles falsch gemacht, die armen armen Muslime, erst prügeln wir sie in unsere Länder, und dann meinen wir auch noch sie sollen sich von selbst integrieren wie es Franzosen oder Italiener machen... Mal wieder nichts aus der deutschen Erbsünde gelernt, Schande Schande über dieses Land.

    Allerdings sind wie im queer Artikel unter dem hier zu lesen ist sogar im Irak die Muslime nicht integriert, denn da schlachten sie ja auch Schwule ab, und selbst in der Türkei scheinen Muslime Integrationsprobleme zu haben, da wurden jetzt wieder ein paar Christen ermordet, jeweils aus religiösen Gründen...
  • Antworten » | Direktlink »