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  • 18.04.2007           2      Teilen:   |

Homo-Preis für Thomas Hermanns und Rainer Jarchow

Das Schwule Netzwerk in NRW verleiht die Kompassnadel beim CSD in Köln für ihr Engagement.

Von Christian Scheuß

Köln. Das Schwule Netzwerk NRW e.V. wird in diesem Jahr den Entertainer Thomas Hermanns sowie den Stiftungsgründer Rainer Jarchow mit der Kompassnadel auszeichnen. Die Verleihung des Preises wird im Rahmen des gemeinsamen CSD-Empfangs des Schwulen Netzwerks NRW und der AIDS-Hilfe NRW in Köln am 7. Juli 2007 im Kölner Gürzenich stattfinden. Vergeben wird die Auszeichnung für besonderen Einsatz der schwul-lesbischen Emanzipation und für herausragendes ehrenamtliches Engagement.

"Heute Abend wäre der richtige Moment, mit Euren Eltern zu reden!" Diese - vor einem Millionenpublikum ausgesprochene - Ermutigung zum Coming Out anlässlich der Verleihung der "Goldenen Kamera" ist typisch für Thomas Hermanns. Er ist als Moderator und Regisseur erfolgreich und nutzt seine Popularität, um sich ganz selbstverständlich und offen die Schwulen- und Lesbenbewegung zu begleiten. Entsprechend begründet der Vorstand des Schwulen Netzwerks die Nominierung: "Er gibt der Community ein sympathisches Gesicht. Er tritt mit seiner Person für ein diskriminierungsfreies Leben von Lesben und Schwulen ein. Und trägt auf humorvolle Weise zur Förderung der Akzeptanz von Lesben und Schwulen in der Gesellschaft bei und hilft, Vorurteile gegenüber Lesben und Schwulen abzubauen."

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Rainer Jarchow war einer der Männer der ersten Stunde in der AIDS-Krise in den Achtzigern. Er begründete die AIDS-Hilfe mit, bereitete den Boden für die Strukturen der Selbsthilfe und HIV-Prävention, wie wir sie heute kennen, und er hat mit einem beträchtlichen Teil seines Vermögens die renommierte Deutsche Aids-Stiftung aus der Taufe gehoben. Als Aids-Pastor der Nordelbischen Landeskirche arbeitete er bis zu seinem Ruhestand 2004 zehn Jahre lang in der Seelsorge in Hamburg. Das Schwule Netzwerk will dieses vorbildliche Engagement ehren: "Weit über sein bezahltes und öffentlich wirksames Engagement hinaus hat er vielen schwulen Männern und anderen Menschen seinen persönlichen Beistand in besonders schwierigen Lebenslagen geboten und tut dies heute noch, teilweise über lange Zeit und unter sehr schwierigen Umständen."

Die Kompassnadel wird seit 2001 jedes Jahr vom Schwulen Netzwerk NRW verliehen. Die Auszeichnung geht zum einen jeweils an Gruppen, Vereine oder Personen, die durch ehrenamtliches Engagement hervortreten. Preisträger sind bisher die Präventionsgruppe "Gummibärchen" (AIDS-Hilfe Bonn), Andreas Stiene (Come Together Cup), Prof. Wolfgang Popp (Homosexualität und Literatur), Martin Sölle (Centrum Schwule Geschichte), Frank Przibylla (KCR Dortmund) sowie Deniz Yücel (Jugendzentrum anyway). Zum anderen werden Persönlichkeiten geehrt, die sich um die Belange schwul-lesbischer Emanzipation verdient gemacht haben. Diesen Preis haben bislang der Kölner Regierungspräsident Jürgen Roters, die Grünen-Politikerin Claudia Roth, Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, Prof. Dr. Rita Süssmuth, der Regisseur Hans W. Geißendörfer sowie Franz Müntefering verliehen bekommen.

18.04.2007

Links zum Thema:
» www.schwules-netzwerk.de
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 2 User-Kommentare als Feed (RSS 2.0, ?)

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Die ersten:   
#1
24.04.2007
02:04:38


(0

Von joerg


ob das so toll ist, dass Schwule im deutschen Fernsehen und der Kultur vor allem als Komödianten und Spaßvögel in Erscheinung treten?


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#2
15.05.2007
14:12:29


(0

Von gerd


Beide Entscheidungen sind gut und gefallen mir. Sie haben beide diesen Preis verdient.


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