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New York (queer.de) -Der Schauspieler Isaiah Washington wird die Rolle eines Priesters spielen, der an die Schule zurück kehrt, in der er als Junge sexuell missbraucht wurde.

In dem Drama geht es um das Schweigen der katholischen Geistlichen, die den Missbrauch an ihrer Schule vertuscht und gedeckt haben. Nathan Scoggins hat die Geschichte geschrieben und wird den Independent-Film auch mit einem Budget von einer Million Dollar produzieren. Scoggins hat auch den Kontakt zu Washington gesucht und ihn gebeten mitzuspielen. Der Schauspieler hatte sich zuvor beklagt, das er wegen seiner homophoben Äußerungen vor ein paar Monaten derzeit keine Rollen mehr angeboten bekäme. (cw)

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®


#1 blumen-freundAnonym
  • 18.04.2007, 22:52h
  • Er hätte es machen müssen wie Mel Gibson. Der hat antisemitische Äußerungen gemacht, war dabei aber klugerweise besoffen und damit offiziell unzurechnungsfähig. Außerdem ist er sein eigener Produzent ;-)
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#2 SvenAnonym
  • 19.04.2007, 00:06h
  • Ob das die richtige Rolle für ihn ist?
    Ein Homophober nun als Opfer eines "schwulen" Pädophilen. Das passt wie Arsch auf Eimer!
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#3 WolfgangAnonym
  • 19.04.2007, 17:13h
  • Die Leute in der Katholischen Kirche sind nicht pädophil. Sie haben ihre eigene Richtung von Grausamkeit verdient... Belassen wir es doch dabei und nennen wir sie katholiken
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#4 cole12Anonym
  • 19.04.2007, 19:06h
  • Nee, is klar. Ein Priester, der Opfer eines pädophilen Priester war, kehrt an den Tatort zurück, gespielt von einem 'ehemaligen', angeblich im Eilverfahren therapierten Schwulenhassers. Was soll uns das ganze sagen? Hat doch irgendwie einen faden Beigeschmack, diese Rollenwahl des Herrn Washington, oder?
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#5 stromboliProfil
  • 20.04.2007, 11:37hberlin
  • Na, da werden sich doch ein paar schauspieler finden lassen, die so ihr "cominig-out " zelebrieren und einer stolpernden karrerie einen neuen kick geben können . Eben all diejenigen ,die ihre "ehre " von homosexuellen zweifeln haben reingen lassen (z.b.durch gerichtsbeschluß ) und FOX , hinlänglich bekannt als wahrer erzkonservativer reaktion wird wohl die filmfinanzierung und den verleih hinlegen. Anita Bryant als fürsoglich harmende großmutter währe ebenfalls eine entsprechende besetzung , führte sie doch in den 70zigern-80zigern die religiös- antihomobewegung in den USA mit an. Auch die religiösen eiferer werden ihre freude daran haben, wird doch so nebenher impliziert ein mißbrauchter fände in den armen der kirche seine seelenruhe. In kenntnis der tatsache ,das Missbraucher/ vergewaltiger zum größten teil selbst opfer von missbrauch waren ,macht es den bock zum gärtner , dass gerade bei kirchlichen institutionen ! Womit sich die katholische kirche in USA hoffentlich beschäftigt, anstatt ,den deckel mittels stillhalte - zahlungen drauf zu halten.
    Aber es legt noch etwas offen: die koketterie mit dem political-correctness und ihrem überdruß daran. Es wird ausgelotet, wie weit man/n gehen kann und die "grenzverschiebungen" bewusst genutzt. Im mittelpunkt dieser strategie ist der verfolgungsbonus,mittleidsfaktor. Ob Mel Gibsons alkproblem, die unter afroamerikanern gepflegte homophobie, behinderung beim verteilen von "schul-CD´s" durch neonazis und nun die katholische kirche als missbrauchte, alle haben den impetus des mißverstandenen opfers eingenommen und kommen damit durch . Letztes beispiel Öttingers Filbingerrede. Dem ist nur ein entschiedenes NNO-Toleranz für Intoleranz entgegen zu setzen!
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