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Berlin (queer.de) - Die Berliner Ahmadiyya-Gemeinde behauptet nicht mehr, dass Schweinefleisch-Konsum schwul macht. "Wir nehmen diesen Vergleich zurück", so Imam Abdul Basit Tariq nach Angaben der "Berliner Zeitung". In ihrem "Jugend Journal" hatte die muslimische Glaubensrichtung einen Text veröffentlicht, in dem der Verzehr von Currywurst und Co. verurteilt wurde, weil das einen negativen Einfluss auf "menschliches Moralverhalten" habe - u.a. könnte man zur Homosexualität neigen (queer.de berichtete). "Wir haben keine Quelle gefunden, in der diese Aussage belegt wird", erklärte nun Gemeindesprecher Rafik Ahmad. Man habe zuvor die Aussagen des Kalifen noch einmal überprüft, der im Ahmadiyya-Text zitiert wurde. "Im Koran und in den Schriften unseres Begründers wird kein Zusammenhang hergestellt zwischen Schweinefleisch und Homosexualität." Beides sei Muslimen natürlich verboten.

LSVD kritisiert Erklärung als "fragwürdig" und "halbherzig"

Alexander Zinn, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes, nannte die neue Haltung der Gemeinde "sehr halbherzig" und "fragwürdig". "Was passiert, wenn der Kalif es doch gesagt hat?", fragte Zinn. Er wies darauf hin, dass die Homo-Feindlichkeit im Islam schwule und lesbische Jung-Muslime hart treffe: "Uns sind Fälle bekannt, in denen schwule und lesbische Jugendliche von ihren muslimischen Eltern bedroht, eingesperrt und geschlagen werden. Viele werden von ihren Familien zwangsverheiratet, wenn ihre Homosexualität herauskommt." (dk)



31 Kommentare

#1 Torsten MatthiasAnonym
  • 21.04.2007, 22:36h
  • Diese "Ahmadiyya", die hier in Deutschland schon recht lange zu "missionieren" versucht, ist eine ultrarrechte religiöse Sekte mit den entsprechenden Praktiken.
    Die "Ahmadiyya" präsentiert sich gerne als demokratisch, sie redet viel davon, es gebe bei ihnen Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Aber in der Sekte wird immer wieder die Züchtigung und Bestrafung von Frauen durch ihren Ehemann verteidigt und gerechtfertigt, wenn sie rebellieren.
    Ihr plötzlicher Sinneswandel ist nicht ehrlich.
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#2 FredAnonym
  • 22.04.2007, 00:08h
  • und in hamburg brechen muslime den dialog ab ,weil sich sich von schwulenvertretern nicht auf der nase herumtanzen will.
    ein teil st.georgs ist no go area zone für schwule.

    aber lest selbst:

    www.mopo.de/
    2007/20070421/hamburg /panorama/moslems_gegen_schwule.html

    nur noch zum heulen
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#3 tuxAnonym
  • 22.04.2007, 09:01h
  • @Thorsten-Matthias: Hast Du für Deine Behauptungen auch Beweise??
    Setz doch mal ein paar links dazu, wenn Du schon solch wirres Zeug erzählst...
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#4 wolfAnonym
  • 22.04.2007, 11:41h
  • wer tanzt hier eigentlich "wem" auf dem kopf rum ?
    keine TOLERANZ FÜR INTOLERANZ !
    das erinnert fatal an die berühmte parallelgesellschaft, die in form von sektiererei nicht
    geduldet werden darf.
    kaum zu glauben, dass wir uns immer noch von meschenverachtendem terror aller religionsgemeinschaften das leben versauen lassen.
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#5 hwAnonym
  • 22.04.2007, 12:12h
  • @ wolf

    gefühlsmäßig stimme ich dir da absolut zu.
    ich sehe es allerdings als erfolg, wenn die
    einen rückzieher machen. viel schlimmer finde ich aber auch wegen des höheren türkischen bevölkerungsanteils folgende
    entwicklung:
    die us-bürger david berlinski, paul nelson und john lennox erklärten sich gerne bereit
    gemeinsam mit der großstadtverwaltung istanbuls eine konferenz am 24.02.07 abzuhalten mit dem thema: "alternativen zu darwin".
    diese herren munitionierten dort den politischen islam mit den etwas moderner wirkenden kalibern des creationismus.
    dies in einem land, dessen antisemitismus zum himmel schreit,
    der aber übergehört wird, weil dort allerlei abendländisch kommandiertes
    fluggerät lärmt oder überflug- und landerechte hat.
    die werden für clashs und armageddons im great game ja noch gebraucht.
    neben "mein kampf", den "protokollen der weisen von zion" ist in der türkei
    der "schöpfungsatlas" von "adnan hoca" und dessem stiftung "harun yahya"
    landesweit als ausstellung auf wanderung. ihr besuch war für tausende junge
    türken bereits schulveranstaltung, das türkische parlament wurde mit dieser
    creationistischen schöpfung in gebundener form ebenfalls üppig bedacht.
    weitere bestseller aus dieser quelle beschäftigen sich mit der leugnung des
    holocausts und mit der angeblichen "zionistisch-nationalsozialistischen" kollaboration,
    als auch mit freimaurern und deren verbindung zum judentum.
    dort wo dummheit spannungsstrategen aller seiten nutzt, sprießt der interreligiöse dialog.
    eins muss man den us-designern lassen: ihrem gott, ihren armageddon-vorbereitungen
    und der waffenindustrie ihres landes haben sie mit der unterstützung des politischen islam
    gedient. wahrscheinlich auch den beton-zionisten und rüstungs-ashkenazis in israel, die diesen stress für ihr geschäft ja gleichfalls brauchen. während die us-amerikanischen apostel helfen, dass möglichst viele türken weiter
    abgedimmt und abgedummt werden, propagiert ayaan hirsi ali aus dem rechten lager amerikas heraus eine möglichst rasche aufnahme der gedimmten und gedummten nach europa.
    ein schelm wer dabei böses denkt. im intelligent design von stress als business as usual kennt sie sich ja aus.
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#6 HolgerAnonym
  • 22.04.2007, 14:05h
  • Ist doch durchschaubar:

    jetzt wo der Bau derer Moschee auf dem Spiel steht, spielen sie den Wolf im Schafspelz und sobald die Moschee dann steht, geht es wieder los....
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#7 xapplexAnonym
  • 22.04.2007, 14:31h
  • Auch wenn der "Schweinefleisch macht schwul"-Artikel inzwischen entfernt wurde, an der Grundhaltung, dass Schwule der letzte Dreck sind, ändert sich nichts. Wie das Beispiel Hamburg-St. Georg zeigt, wo sich die Anhänger der Religion des Friedens von händchenhaltenden Schwulen mal wieder "beleidigt" fühlen und Prügel androhen.
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#8 UranusAnonym
  • 22.04.2007, 14:52h
  • Wir haben in Deutschland nicht nur ein Problem von Rechts, sondern auch ein Problem das uns der Islam mit seinen zum Teil menschenverachtenden Vorstellungen bringt. Und wir sind selber Schuld!
    Anstatt wir unsere westliche Lebensweise offensiv Verteidigen erlauben wir deren Gegnern (und der Islam ist einer der Hauptgegner unsrer Lebensweise) sich immer weiter in unserem Land breit zu machen.
    Es wird Zeit das wir uns nicht mehr alles gefallen lasse.
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#9 hwAnonym
#10 tuxAnonym
  • 22.04.2007, 16:15h
  • @Fred: na klar, die Mottenpost...
    Das glaubst Du auch noch, was da drin steht??

    Seit wann kann oder besser, darf man Springer-Schmierfinken trauen??
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