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Kairo (queer.de) - Ein Gericht in Kairo hat einen Kanadier ägyptischen Ursprungs zu 15 Jahren Haft verurteilt, weil er angeblich für Israel spioniert hatte. Der 30-jährige Mohammed el-Attar soll gestanden haben, ägyptische Christen als Spione angeworben, sie im Gegenzug bezahlt und mit ihnen Sex gehabt zu haben. Außerdem soll er Araber in der Türkei und Kanada ausspioniert haben. El-Attar dagegen behauptet, das Geständnis sei unter Folter zustande gekommen. Die Behörden hätten ihn so lange mit Elektroschocks malträtiert, bis er es unterschrieben habe. Neben dem 30-Jährigen wurden zwei Israelis in Abwesenheit zu ebenfalls 15 Jahren Haft verurteilt. Die kanadische Regierung will das Urteil überprüfen. (dk)

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#1 hwAnonym
  • 23.04.2007, 15:30h
  • was will die regierung da überprüfen. meines wissens haben die drei israelischen offiziere in kairo doch gar nicht
    ausgesagt ? und dass diefreunde der us-oberschicht in ägypten foltern, weiß man doch ?
    amnesty müßte mal prüfen, ob sich die
    methoden von abu ghraib oder guantanamo unterscheiden.
    aus den usa ließ die oberschicht allein 2006, laut hans-seidel-stiftung, 1,3 billionen dollar militärhilfe fließen.
    seit 25 jahren regiert amerikas freund mubarak mit notstandsgesetzen.
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#2 thomas, kölnAnonym
  • 23.04.2007, 20:31h
  • So ändern sich die Zeiten. Früher galten Homosexuelle beim Geheimdienst als "Sicherheitsrisiko". So is das mit der Gleichberechtigung! Wer weiss vielleicht setzt auch unser MAD schon auf schwule Spione.
    Nun wird er seine Methode zu "bezahlen" im Gefängnis fortsetzen können. Zumindest so lange, bis in die kanadische Regierung rauskaufen wird (@hw: wohl auch mit Steuergeldern der kanadischen Oberschicht!)
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#3 tuxAnonym
  • 24.04.2007, 13:44h
  • @thomas.köln: Hm, vielleicht nicht nur der MAD, sicher auch die anderen zwei, BND & VerfSch.
    Und ganz sicher auch die Polizei, müssen ja Ihre Akten("RosaListen") aktuell halten.

    In jedem Fall kann er froh sein, das es sich "nur" um eine Haftstrafe handelt. Denn in vielen, nicht nur aus dem nahen Osten, Ländern gilt auf Spionage nachwievor Kugel-in-den-Kopf.
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