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Washington (queer.de) - Ein Team von US-Regierungsberatern hat einstimmig die nationale Gesundheitsbehörde aufgefordert, ein neues HIV-Medikament zuzulassen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP. Das vom Pharma-Unternehmen Pfizer entwickelte Maraviroc greift anders als zuvor nicht das Virus selbst an sondern wirkt direkt auf die Zellen eines HIV-positiven Patienten ein. Es versperrt den Zell-Eingang, der normalerweise vom HI-Virus benutzt wird (den CCR5-Rezeptor). Damit könne die Ausbreitung von HIV extrem verlangsamt werden, argumentieren die Wissenschaftler. Bisherigen Studien zufolge konnte als Nebenwirkung nur eine leicht stärkere Belastung der Leber festgestellt werden. Zudem könnte sich das Virus unter dem Einfluss des Medikaments schneller verändern. Das Urteil der Regierungsberater ist nicht bindend, aber die Gesundheitsbehörde nickt es in der Regel ab. Das Medikament soll unter dem Namen Celsentri verkauft werden. (dk)

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#1 TuxAnonym
#2 seb1983
  • 25.04.2007, 17:53h
  • @Tux

    Bravo, du hast Marktwirtschaft verstanden, die Unternehmen wollen Geld verdienen :-)))
    So werden hoffentlich immer bessere HIV Medikamente rauskommen, denn wer das beste hat der greift auch das Geld ab.

    Monsanto (hauptsächlich übrigens bei Saatgut etc vertreten) ist ja für seine sagen wir mal vorsichtig "diskussionswürdigen" Praktiken bekannt, aber wie man sieht ist aus dem Schweinepatent nichts geworden :-)
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#3 tuxAnonym
  • 25.04.2007, 21:41h
  • @seb1983: Hast Du den Bericht gesehen und verstanden??

    Und: Patente sind Schlecht, denn sie schliessen immer einen Teil der Weltbevölkerung aus. Siehe "Dritte Welt".
    Ich bin grundsätzlich gegen Patente auf Medikamente.
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#4 KonstantinAnonym
  • 26.04.2007, 07:24h
  • Patent oder nicht! Hauptsache, es gibt irgendwann mal ein wirksames Medikament gegen diese scheiss "Krankheit"! Der Entwickler kann sich von mir aus dann auch mit der Kohle den Schwanz vergolden lassen!
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#5 JanAnonym
  • 26.04.2007, 09:41h
  • Ein paar kleine Anmerkungen: Das neue
    Medikament greift keine Zellen an (sonst wäre es
    ja schädlich) sondern verhindert den Eintritt des
    Virus. Es gehört damit zur recht neuen Gruppe der
    Entry-Inhibitoren ("Eintrittsverhinderer"). Es gibt
    allerdings schon ein Medikament dieser Gruppe
    (Fuzeon), somit ist das ganze eher eine Evolution
    denn eine Revolution, wie in dem Artikel
    suggeriert.
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#6 tuxAnonym
#7 SaschaAnonym
  • 02.05.2007, 15:25h
  • @tux und seb1983:

    Ja, und eben weil die Pharma-Konzerne ein Billionen-Geschäft mit HIV-Medikamenten machen, haben sie auch nicht wirklich ein Interesse daran, dass die Infizierten jemals geheilt werden...

    Falls es euch schon einmal aufgefallen ist: Unser aller "Gesundheit" wird in erheblichem Maße durch die ureigenen ökonomischen Interessen der besagten Unternehmen (die zu den weltweit umsatzstärksten gehören) bestimmt und diktiert. Alles, was sich für die nicht lohnt, wird auch nicht gefördert bzw. in der Forschung voran gebracht. Und alternative Forschungs- und Therapieansätze, die dem großen Geldverdienen mit teuren Medikamenten gefährlich werden könnten, werden von vorne herein plattgemacht!

    Man könnte hier noch viel zu diesem Thema sagen, insbesondere wenn es um den Themenkomplex HIV/AIDS geht. Da sollte jeder einmal für sich selbst kritisch recherchieren.
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