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Kischinau (queer.de) - Zum dritten Mal in Folge hat die Stadtverwaltung der moldawischen Hauptstadt Kischinau eine CSD-Parade verboten. Eine solche Veranstaltung sei eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung und verletze außerdem die christlichen Werte der Republik Moldau. Aktivisten wollen trotzdem morgen auf die Straßen gehen, wie die Homo-Gruppe GenderDoc-M bekannt gab. "Wir können die Schmähung unserer Würde, unseres Selbstrespekts und unseres Glaubens an Menschenrechte nicht länger ertragen", schreibt GenderDoc-M-Chef Boris Balanetkii. "Darum wollen wir mit Besen demonstrieren, um Homophobie aus unseren Land zu 'fegen'".

Homogruppe bittet um Hilfe aus dem Ausland – Demo in Wien

GenderDoc-M fordert Aktivisten aus dem Ausland auf, morgen vor den jeweiligen moldawischen Botschaften zu demonstrieren. Die Wiener Homosexuelle Initiative (HOSI) und "Grüne andersrum" rufen daher gemeinsam zu einer Kundgebung vor der Botschaft Moldawiens in der österreichischen Hauptstadt auf. Diese findet zeitgleich mit der nicht genehmigten Parade in Kischinau statt (Ort: Botschaft der Republik Moldau, Löwengasse 47a, Wien 3, 15 Uhr). Auch in London ist eine Protestaktion geplant.

Kritik aus dem EU-Parlament

Die schwedische EU-Abgeordnete Maria Carlshamre (Liberale Partei) hat Moldawien wegen des CSD-Verbots scharf kritisiert: "Ich verurteilte diese Verletzung des grundlegenden Menschenrechts der freien Versammlung. Mit Entscheidungen wie dieser entfernen sich die moldawischen Behörden vom Rest Europas." (dk)



#1 tuxAnonym
  • 27.04.2007, 07:05h
  • Hm, also Moslems gibt es da nicht....
    Und naja, teilweise Ukrainischer Einfluss und teilweise Rumänischer Einfluss.
    Bis vor wenigen Jahren war ja in Rumänien Schwulsein noch Illegal. Wie siehts da eigentlich heute aus??
    Achso, rein wirtschaftlich gesehen: Gutes Land, da schuften die Leute für niedrigstlöhne, ähnlich wie in Rumänien, wo schon Continental vertreten ist...

    de.wikipedia.org/wiki/Moldawien
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#2 tuxAnonym
  • 28.04.2007, 07:03h
  • Komisch, noch keiner drüber aufgeregt??

    Scheisse wenns nicht in die Weltanschauung mancher hier passt, dass das kein muslimischer staat ist...
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#3 wolfAnonym
  • 28.04.2007, 17:47h
  • wer entfernt endlich diese scheissländer aus der verantwortung und lässt sie alleine wurschteln ???
    allein damit wird den heute so "wichtigen" protagonisten das wasser abgegraben.
    vielen dank an die obertunte in rom, samt vorgänger, die diese, nicht mehr haltbaren entwicklungen sanktioniert haben.
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#4 tuxAnonym
  • 29.04.2007, 08:37h
  • @wolf: Warum entfehrnen?? solange die menschen dort für`n appel und nen ei schuften, ist das doch okay...

    naja, und solange es kein muslimischer staat ist, ist es doch auch in ordnung..

    die islamophobie mancher hier geht mir echt auf den pisser
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#5 thomas, kölnAnonym
  • 29.04.2007, 23:03h
  • @ tux
    sehen wir uns mal die eu mitglieder spanien, portugal und griechenland an. dort waren die löhne ebenfalls extrem niedrig als diese länder in die eu aufgenommen wurden.

    zwischenzeitlich haben sich die lebens- und einkommenbedingungen dort auf ein "normales" europäisches mass eingependelt.

    ebenso hat die diskriminierung von schwulen und lesben in diesen ländern zwischenzeitlich auch abgenommen bzw. es gibt sogar die möglichkeit der eingetragenen partnerschaft.

    genau so wird es auch in den jetzigen neumitgliedsländern veränderungen geben. bitte nur ichts überstürzen - wir wollen die leute ja mitnehmen und sie nicht überrennen (das hatten wir schonmal!)
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#6 cdu? willkeinerAnonym
  • 30.04.2007, 10:22h
  • was wilölö man von hitlers dritter kollonne verlangen? die sind doch immernoch stolz auf den grosen deutschern fürer.
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#7 stromboliProfil
  • 30.04.2007, 11:32hberlin
  • @thomas , gut beobachtet ! Auch wenn es einen fahlen geschmack hinterlässt : soziale sicherheit, prospherierende wirtschaft , steigende bildung sind die einzigsten garanten gegen intoleranz (rassismus ) und homophobie . Hier wie dort ! Moldawien, polen , portugal oder heuerswerden , immer ist der soziale standart auch indikator des geistigen. Da herrscht allerorten aufholbedarf.

    Mal auf die situation der migration hier und der sichtlichen islamphobie bezogen:
    Die forderung zur öffnung gegenüber mitteleuropäischen gepflogenheiten und wertungen ist natürlich auch die forderung an einen dialog . Dialog bedarf der sprache des wahl(gast)landes .
    Verweigerung des erlernens = eine verweigerung des dialoges. Nun ist es ja nicht nur ein problem mit migrationshintergrund . Selbiges gilt mittlerweile auch für eine jugendkultursprache ,deren vehackstückung ein verweigerungscode darstellt.
    Nicht ungewöhnlich , eben teil der entwicklung . Lässt sich aber feststellen, daß es am grundwissen mangelt , der jugendcode nicht nur eine sprachliche auflehnung gegen konventionen sondern offensichtlich teil eines kollektiven mangels , dann brennts! Ausdrucksarmut aber verführt zu plakativen parolen in der jede form von ethnophobie sich tummeln kann.
    Man könnte auch den schluß ziehen: erst die erfindung des buchdruckes führte zu erlernung von lesen und schreiben für die breite masse , erst die dadurch ermöglichte verbreitung der eingedeutschten bibel zur aufklärung und bis in unsere zeit hin zur sekularität - trennung von kirche / staat . Causale zusammenhänge , bezogen auf die probleme unserer zeit : wir müßen die entwicklung vorantreiben in diesen In/ländern ,indem wir sie einbinden in unsere strukturen und erfahrungen.
    Die aufrechnung moralischer überlegenheiten, seis die kopftuch/frauenfrage oder das sendungsbewustsein der religionen , die ohnehin sich gleichen in ihren alleinvertretungsanspruch und der göttlichen deutungshoheit , bringen uns da keinen schritt weiter . Reinholen in den gemeinsamen consens heist auch viel geduld haben................
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#8 sajoAnonym
  • 03.05.2007, 11:58h
  • @cdu?
    lern erstmal schreiben
    @tux
    na, bist du schon zum Islam übergetreten?
    Dein ewig dummes Geschwätz geht mir auf den Zeiger!
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#9 hwAnonym