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  • 27. April 2007, noch kein Kommentar

Bei Fury In The Slaughterhouse ist er die markante Stimme: Kai Wingenfelder. Nun kommt er solo.

Von Carsten Weidemann

Sein Bruder Thorsten hat es 2006 bereits vorgemacht: "Ich wollte Popmusik für Erwachsene machen", erklärt Kai Wingenfelder, der Sänger der Band Fury In The Slaughterhouse, die Zielsetzung, mit der er sein Soloalbum "Alone" anging. "Ich wollte ein klassisches Popalbum machen, das aber auch modern klingt, mit Songs, die zeitlos wirken. Und ich wollte auch ein Album für die Leute aufnehmen, die vor 15 Jahren mein Lieblings-Fury-Album "Mono" gekauft haben, weil sie eingängige Songs wie "Radio Orchid" schätzten." Mit "Alone" dürfte ihm das gelungen sein. Die Songkollektion bietet vielschichtige Popsongs, manche bunt schimmernd an der Oberfläche, aber immer mit Tiefgang, die Schönheit der Melancholie auslotend.

Es ist ein Aufbruch und ein anderer Weg, als der, den er in den letzten Jahren mit Fury gegangen ist. Nicht, dass "Alone" das Aus für die Hannoveraner Band bedeuten würde, die zu den wichtigsten Deutschlands gehört. "Fury In The Slaughterhouse gibt es noch", versichert Wingenfelder. Aber nachdem diverse andere Mitglieder Seitenprojekten nachgegangen waren, wollte sich der 47-Jährige endlich auch den lang gehegten Wunsch erfüllen und ein eigenes Album aufnehmen. "Ursprünglich war ich der Erste von uns, der die Idee mit einem Soloprojekt hatte", erklärt er. In den letzten Jahren hatte ihn sein Verantwortungsgefühl davon abgehalten, seinen Plan konsequenter umzusetzen: "Fury war immer Brot und Butter für uns. Die ganzen Jahre habe ich darauf geachtet, die Band zusammen zu halten", sagt er, "und jetzt dachte ich: Nun bin ich mal dran."

27. April 2007