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In Berlin findet am 12. Mai ein internationales Treffen über Homophobie statt. Veranstaltet wird das Meeting von Maneo.

Von Christian Scheuß

Seit Jahren schon gibt es in einigen Städten Deutschlands eine Zusammenarbeit zwischen der Polizei und schwulen Anti-Gewalt-Projekten. Vor allem in Berlin gibt es mit Maneo eine langjährige Einrichtung, die sich theoretisch wie praktisch mit Homophobie und ihren Auswirkungen beschäftigt. Trotz aller Aufklärungsarbeit schätzt man nach wie vor die Dunkelziffer der Vorfälle antischwuler Gewalt, die nicht gemeldet werden, als sehr hoch ein. Woran das liegt, das wollte man unter anderem im vergangenen Jahr mit einer Online-Umfrage feststellen, an der sich rund 24.000 Personen beteiligt hatten.

Ergebnisse dieser Umfrage werden erstmals auf der Fachwerkstatt Maneo-Werkstatt 2" präsentiert, die am 11. und 12. Mai in Berlin stattfindet. Das Thema lautet: "Homophobie und schwulenfeindliche Gewalt im öffentlichen Raum: Meldung – Bewertung – Prävention"

Geladen sind dazu Gäste aus Polen, Frankreich und Deutschland. Während am 11. Mai noch die Experten unter sich diskutieren, ist die Tagung am 12. Mai für alle Interessierten zugänglich. Nach mehreren einführenden Referaten gibt es die Möglichkeit, sich auch an zwei Podiumsdiskussionen zu beteiligen.

Maneo Werkstatt 2, Sonnabend, den 12. Mai 2007, 9:00 Uhr, Rathaus Schöneberg, Tagungsbeitrag 20 Euro.

30.04.2007



20 Kommentare

#1 tuxAnonym
  • 01.05.2007, 11:22h
  • Ja, die Gewalt nimmt zu. Sie geht von allen Bevölkerungsschichten aus und ist kein Phänomen, was man einer bestimmten Personengruppe zuordnen kann. Obwohl letzteres immer wieder versucht wird, durch auf bauschende Berichterstattung in einschlägigen Medien beispielsweise.

    Es ist auch sehr Realistisch zu sagen, dass das auch mit dem Verfall des Kulturellen Zusammenlebens zu tun hat. Denn unsere Gesellschaft hat sich in den letzten 10 - 15 Jahren massiv in eine Schieflage bewegt. Die "Politik" ändert auch nichts daran, oder, besser ausgedrückt, verkauft das ganze als angeblich Alternativlos und unausweichlich.

    Das, obwohl es genug Projekte wie die im Artikel genannten bereits gab. Nur wurde den meisten Projekten aus angeblichen Sparzwängen der Geldhahn zugedreht.

    Ob es nun Zukunftsangst, Hohe Arbeitslosigkeit, Armut trotz Arbeit oder einfach nur das Gefühl, wertlos oder Überflüssig zu sein, ist. Diese Gefühle suchen ein Ventil. Dies wird vielfach an vermeintlich "Schuldigen" ausgelassen. Dazu zählen leider immer noch wir, die Schwulen.

    Im Umkehrschluss suchen sich leider auch Schwule ein Ventil, denn Armut und Arbeitslosigkeit gibt es auch unter den Schwulen, auch wenn es immer wieder verdrängt wird. dieses Ventil Äußert sich dann in latentem Rassismus und Antisemitismus bis hin zum Wählen von vermeintlichen Heilsbringern oder Eintritt in Rechtsextreme oder Rechtslastige Parteien. Trotz besseren Wissens, sollte man meinen.

    Und, es Äußert sich auch in Gewalt. Da werden dann wieder vermeintlich Schuldige an der eigenen Situation auserkoren. Leider ist das eine endlose Spirale nach unten.

    Vielleicht wäre es ein Ansatzpunkt, Projekte auf die Beine zu stellen, die nicht nur die Gefahr von Außen bekämpfen(was ich im Übrigen sehr Begrüße, denn in vielen BL ist der Widerstand bei Kommunen sicher massiv), sondern sich auch der Sozialen Schieflage innerhalb der "Community" widmen.
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#2 FredAnonym
  • 01.05.2007, 14:37h
  • 95% der muslime in london lehnen schwule ab
    in holland:
    88% der marrikaner
    80% der türken
    in kopenhagen muß der csd umgeleitet werden,wegen muslimischen protesten.
    in hamburg st,georg ist für schwule mittlerweile zur no go area geworden um die moschee.
    in westeuropäischen großstädten, vorallem in beligien,holland und frankreich, haben schwule und juden massiv unter islamischer einwanderung zu leiten.

    wann stoppt endlich einmal jemand diesen irrsinn und diese scheiße wird uns nicht mehr als links und multikulturell verkauft.

    islamische einwanderung ist genau das gegenteil von links und tolerant.
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#3 hwAnonym
  • 01.05.2007, 16:30h
  • „Trotz des islamischen Terrors: Die Zahl der zum Islam übergetretenen Deutschen hat sich binnen eines Jahres vervierfacht” meldete der SPIEGEL voller Entsetzen.
    Was aber wenn diese Studie erstunken und erlogen ist? Genau das hat nämlich jetzt Martin Spiewak von der ZEIT herausgefunden.

    www.zeit.de/2007/17/B-Islam?page=all

    Das Soester Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland ist nämlich nur ein Einmannbetrieb mit ein paar Hiwis, dem von Muslimen und Islamforschern jegliche Seriosität abgesprochen wird.
    Honi soit qui mal y pense – wie kann das Innenministerium bei einem solch dubiosen Institut solche Studien in Auftrag geben?
    Der schwäbische Gesinnungstest, mit dem aus rechten Kreisen polemisiert wurde, wurde vom Innenministerium Baden-Württembergs mit Ergebnissen aus einer Studie des „Zentralinstituts” begündet, nach der 21% der Muslime den Koran mit dem Grundgesetz für unvereinbar hielten. Auch diese Studie wurde seinerzeit vom Innenministerium finanziert. Wenigstens beteuert das Innenministerium gegenüber der ZEIT, mit diesem Institut in Zukunft nicht mehr zusammenzuarbeiten. Aber ein neuer Mohr, der seine Schuldigkeit tut, wird sicher schnell gefunden werden.
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#4 hwAnonym
  • 01.05.2007, 16:47h
  • @ tux

    glaub mir, judaphobie, homophobie, islamophobie und xenophobie
    werden zielgerichtet gezüchtet und
    eingesetzt.

    jüngstes beispiel:

    ...Im Übrigen ist wenig Lustiges an Morten Messerschmidt und seiner Partei, die im Verlauf des Karikaturenstreits in Umfragen auf bis zu 18 Prozent der dänischen Wählerstimmen gekommen ist. Und die zuletzt auffiel, als das dänische Fernsehen ein Video ausstrahlte, auf dem zu sehen ist, wie betrunkene Jugendliche unter Anleitung von Parteimitgliedern Mohammed-Karikaturen zeichnen.

    www.taz.de/dx/2006/11/01/a0047.1/text

    Er soll im Vollrausch ein Nazi-Lied gegrölt und mit ausgestrecktem rechten Arm "Heil Hitler" gerufen haben: Morten Messerschmidt, Abgeordneter im dänischen Parlament, steht im Zentrum einer Nazi-Affäre. Aus der rechten DVP trat er aus - im Parlament will er bleiben

    www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,480407,00.html
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#5 tuxAnonym
#6 hwAnonym
  • 01.05.2007, 17:24h
  • @ tux

    freds woll-lieferanten werden aktiver:

    zu der "linke sind faschisten"-kacke tragen
    jetzt die noch jene bei, die mit blogs und presswort-journalismus nicht ausgelastet
    sind. im spiegel heute so beschrieben.
    die jungs basteln vorfälle und anlässe auch für die bösartigsten hier in den foren.
    wenn dummschreiben und niederbrodern nicht hilft, ´dann so:
    VERKLEIDETE RECHTE
    Tarnkappen-Nazis buhlen um junge Linke
    Sie tragen die Klamotten der Linken und plündern die Symbole der Antifa - vom Che-Guevara-Button bis zum Palästinensertuch. "Autonome Nationalisten" treiben ein bizarres Versteckspiel, um Jugendliche zu umgarnen. Der Verfassungsschutz reagiert alarmiert.

    www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,480241,00.html
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#7 FredAnonym
  • 01.05.2007, 17:25h
  • hey genossen,gar nicht auf der antikapitalistischen demo?

    links und muslime = antisemistismus

    www.zeit.de/online/2007/17/antisemitismus?page=1

    Verein Ex Muslime

    PI: Sie stehen als Mitglied der Arbeiter kommunistischen Partei Irans politisch links. Fühlen Sie sich von den deutschen Linken (SPD, Grüne, PDS) allein gelassen?

    Ahadi: Ja, eindeutig. Die deutsche Linke hat mit ihrer Multikulti-Kuschel-Politik der letzten Jahrzehnte der Integration und den Menschenrechten im Islam einen Bärendienst erwiesen. Es bleibt nur zu hoffen, dass auch diese Politiker irgendwann einmal begreifen werden, welchem Irrglauben sie aufgesessen sind.
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#8 tuxAnonym
  • 01.05.2007, 17:32h
  • @hw: Das ist ja richtig heftig.....

    So richtig dazu genötigt, weil besoffen??

    Soetwas sollte Öffentlichkeitswirksam umgesetzt und richtig eingesetzt werden...

    'Ja, diese ganzen Phobien sind schon schlimm, leider gibt es keine so große geschlossene, um die alle zu behandeln. Aber vielleicht kann man ja mal gezielt ihre eigenen Ressentiments widerlegen??
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#9 tuxAnonym
#10 tuxAnonym
  • 01.05.2007, 18:15h
  • @hw: Entgegen den Anschuldigungen der Presswort-Journallie & Schmierblätter:

    ".....Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes betätigen sich etwa ein bis anderthalb Prozent der in Deutschland lebenden Muslime in Verbänden mit islamistischem Hintergrund......"

    www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/

    0,1185,OID5950106_REF1_NAV_BAB,00.html

    Wow, nach der Angstschürerei von manchen Schmierfinken müssten das nicht 1,5%, sondern 150% aller sein...
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