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Genua (queer.de) - Der vor kurzem zum Chef der italienischen Bischofskonferenz gewählte Angelo Bagnasco wird massiv bedroht. Der Erzbischof hatte am Freitag einen Brief mit einer Kugel und seinem Bild erhalten, in dem ein Hakenkreuz hineingeschnitten wurde, berichtet Radio Vatikan.

Bagnasco war in die Kritik geraten, weil er Homosexualität mit Inzest und Pädophilie verglichen hatte (queer.de berichtete). Nach ersten Drohungen wurde er bereits vor einem Monat unter Polizeischutz gestellt (queer.de berichtete).

Am Sonntag hielt der 64-Jährige in der Kathedrale von Genua eine Messe ab. Mehrere Personenschützer wichen dabei nicht von seiner Seite.

Die katholische Kirche wirbt derzeit massiv dafür, ein Gesetz für Eingetragene Partnerschaften in Italien zu verhindern. Derzeit steht die Homo-Ehe nach Querelen in der Regierungskoalition nicht mehr auf der Agenda (queer.de berichtete). (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 PeterAnonym
#2 rudolfAnonym
  • 02.05.2007, 15:17h
  • Solche Methoden sind völlig inakzeptabel.

    Aber: wer weiß, wer weiß...

    Ich halte es nicht für ausgeschlossen, daß da auch ein agent provocateur am Werke sein könnte...
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#3 luke12Anonym
#4 tuxAnonym
  • 02.05.2007, 17:21h
  • "....Derzeit steht die Homo-Ehe nach Querelen in der Regierungskoalition nicht mehr auf der Agenda...."

    Spitze! Hat sich diese Regierung auch erpressen lassen!
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#5 gerdAnonym
  • 03.05.2007, 09:44h
  • Solche Methoden sind selbsttverständlich abzulehnen und zu verurteilen.

    Gleichwohl aber ist dieser Erzbischof in seinen Aussagen indiskutabel und der Vatikan hat sich aus den politischen Entscheidungsprozessen in Italien herauszuhalten.

    Wenn die Homo-Ehe in Italien nicht kommt, so liegt dies auch an den Repressalien und dem Druck, den der Vatikan in Italien ausübt.
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#6 hwAnonym
  • 03.05.2007, 12:27h
  • wer weiß, wer weiß...

    ....Mehrere Personenschützer wichen dabei nicht von seiner Seite....

    öhm, gibt´s von denen bilder ?
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#7 TimAnonym
  • 04.05.2007, 11:06h
  • Auch wenn die katholische Kirche mit ihren Hasspredigten antischwulen Gewalttätern die Rechtfertigung für ihre Taten gibt, ist das kein Grund, dass wir uns auf ihr Niveau herablassen und so drohen. Worte und Argumente sind die stärksten Waffen!!

    Aber bei der katholischen Kirche würde ich denen sogar zutrauen, dass diese Drohung von der Kirche nur vorgetäuscht wurde, um zu zeigen, wie "gefährlich" Schwule sind und dass man sie stoppen muss. Wäre nicht das erste Mal, dass die katholische Kirche solch perfide Taktiken anwendet...
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#8 David77Anonym
  • 17.12.2015, 20:41h
  • Antwort auf #5 von gerd
  • "Wenn die Homo-Ehe in Italien nicht kommt, so liegt dies auch an den Repressalien und dem Druck, den der Vatikan in Italien ausübt."

    Wieso das denn?
    Ich dachte, der Vatikan hätte seine Haltung evaluiert?
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