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London (queer.de) - John Browne, der Vorsitzende des Ölgiganten British Petroleum, ist zurückgetreten, weil er in einem Gerichtsverfahren über die Beziehung mit seinem kanadischen Ex-Freund gelogen hatte. Jeff Chevalier, der ehemalige Liebhaber von Lord Browne, hatte zuvor der Boulevardzeitung "Mail on Sunday" seine Affäre als Exklusiv-Story angeboten. Browne hat daraufhin vor Gericht beantragt, dass die Geschichte gestoppt werden müsse.

Dort hatte Browne ausgesagt, er habe Chevalier zufällig im Park kennengelernt. In Wahrheit hat er den 28-Jährigen allerdings in einem Internet-Datingservice getroffen. Browne kann nun wegen Meineids belangt werden.

Mit seinem Rücktritt verzichtet er auf eine Abfindung in Höhe von über fünf Millionen Euro sowie über ein Aktienpaket von bis zu 18 Millionen Euro. Er wollte eigentlich noch in diesem Jahr sei Amt als BP-Chef regulär an seinen Nachfolger übergeben.

Browne hatte seinen Freund zuvor finanziell unterstützt. Er war für die Universitätsgebühren aufgekommen und hatte ihm ein Studentenvisum verschafft. Nach dem Ende der Beziehung hatte er noch ein Jahr lang die Miete Chaveliers für seine Wohnung in Toronto bezahlt.

Browne führte BP seit 1995. Während seiner Amtszeit verfügte er, dass Mitarbeiter weltweit im Konzern nicht aufgrund sexueller Orientierung benachteiligt werden dürfen. Die Homosexualität des 59-Jährigen galt in Großbritannien als offenes Geheimnis. (dk)



#1 BP MitarbeiterAnonym
#2 seb1983
  • 02.05.2007, 18:26h
  • Was soll denn die Überschrift?? Das ist keine Homo-Affäre sondern höchstens eine Meineid-Affäre. Dumm vor Gericht bei sowas leicht nachprüfabrem zu lügen.
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#3 tuxAnonym
  • 02.05.2007, 18:59h
  • Tja, das kommt davon, wenn man ein Doppelleben führt & nicht zu sich selbst steht. Alles nur für die Karriere. Wenn er sich eher geoutet hätte, wäre es nicht so weit gekommen und seiner Karriere hätte es sicher auch nicht geschadet..
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#4 tuxAnonym
  • 02.05.2007, 19:01h
  • @BP Mitarbeiter: Über Geschmack kann man bekanntlich streiten, So geil sieht der nun auch nicht aus, finde ich.
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#5 KritikerAnonym
  • 02.05.2007, 21:05h
  • Ich finde der Typ ist ein dreckiger kleiner Wichser, der sich nun wichtig machen will. Undankbar ist er noch dazu - wirklich furchtbar.
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#6 JanAnonym
#7 gerdAnonym
  • 04.05.2007, 11:01h
  • Gescheiterten Homo-Beziehungen ergeht es anscheinend nicht anders als den skandalträchtigen Scheidungen der Ehen aus der Heterowelt, womt sich unsere Scheidungsanwälte eine "goldene Nase" verdienen. Auch dies also ein Stück Normalität in der Homo-Welt.

    Persönlich kann man nie eine Wertung als Aussenstehender darüber abgeben, wer an dem Scheitern der Beziehung Schuld ist. ABER ich finde es erbärmlich, wenn aufgrund des lieben Geldes und der Abfindungen jetzt der andere Partner seinen Beruf durch den Gerichtsprozess und den Lügen vor Gericht verliert. Eine sehr schmutzige Gerichtskampagne, die dort abgelaufen ist und zu der Herr Chevalier bereit war.

    So gesehen sind meine Sympathien beim Ex-BP-Chef und nicht bei Herrn Chevalier...genauso läuft es übrigens auch bei den Scheidungskriegen von Hetero-Prominenten, wo auch "schmutzige Wäsche bis zum Erbrechen" gewaschen wird.
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#8 AngelpowerAnonym
  • 08.05.2007, 17:22h
  • Weder Affäre noch einer der nicht dazu steht, niemand muss mit einem Schild am Kopf rennen nur weil es Leuten wie @Tux so besser gefallen würde.

    Erst läßt sich der Bubi aushalten und als die Liebelei zuende ist, wird es an eine Boulevardzeitung verkauft, genau wie im Heteroleben!

    Wer hier wohl wirklich schuldig ist, ist die Frage!
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