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Washington (queer.de) - Der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain hat davor gewarnt, offen Homosexuelle in die Armee aufzunehmen. Er stellte sich damit hinter das "Don't ask, don't tell"-Gesetz aus dem Jahr 1993, das es Schwulen und Lesben nur erlaubt zu dienen, wenn sie ihre sexuelle Ausrichtung geheim halten. "Offene Homosexualität im Militärdienst ist ein untragbares Risiko für Moral, Zusammenhalt und Disziplin der Truppe", so McCain auf Anfrage des Servicemembers Legal Defense Network, einer Gruppe für schwule und lesbische Militärangehörige. "Meiner Meinung nach ist das Risiko zu groß, dass die Effektivität der Truppe nachlässt. Es ist ein gut gemeinter aber falscher Vorschlag, die Interessen der homosexuellen Minderheit über die der Truppe zu stellen."

Der demokratisch geführte Kongress berät derzeit um die Aufhebung des Homo-Verbots im Militär (queer.de berichtete). McCain, der sich Meinungsumfragen zufolge derzeit mit seinem Mitbewerber Rudy Giuliani ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur liefert, hat bereits im März für Aufsehen gesorgt, als er die Frage nicht beantworten konnte, ob Kondome vor HIV/Aids schützen (queer.de berichtete). (dk)

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Kalifornien ist nicht Utah

Homorechte sind niemals sicher. Das ist die Erkenntnis des politischen Erdbebens in Kalifornien, das bis gestern noch als liberal galt.
Kalifornien: Erstmals Homo-Ehe wieder abgeschafft

In den vergangenen Monaten haben rund 20.000 Homo-Paare in Kalifornien geheiratet - damit ist jetzt dank Volkes Wille Schluss.
Sieg für Obama - Niederlage für Homo-Ehe

Um 5:00 Uhr deutscher Zeit verkündete CNN, dass Barack Obama neuer US-Präsident ist. Auch Schwule und Lesben setzen große Hoffnungen auf den Demokraten. Dagegen gab es bei vier Homo-Referenden vier Niederlagen - die schmerzhafteste in Kalifornien: Dort wurde (mit großer Wahrscheinlichkeit) die Homo-Ehe abgeschafft.

18 Kommentare

#1 MarkusAnonym
  • 04.05.2007, 12:40h
  • Er scheint das, was eine Firma mit gleichem Namen herstellt (pommes <--> McCain) im Hirn zu haben. Schande über dich!
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#2 RenéAnonym
  • 04.05.2007, 12:43h
  • Ja klar! Deshalb hat das Prinzip der "Armee der Liebenden" ja auch versagt...
    Der gute Mann sollte sich mal ein Geschichtsbuch gönnen und unter "Sparta" nachschlagen.
    Die Spartaner haben Homosozialität, bzw. Homosexualität in ihrer Armee gefördert (auch wenn der Film "300" das nicht erwähnt), weil sie der Meinung waren, daß die Truppe dann noch schlagfertiger wird (und auch tatsächlich war!).
    Und an jeden, der jetzt wieder versucht mir ne Geschichtsstunde zu geben, oder meint, mir erzählen zu müssen, daß es das Prinzip der Homoarmee nur begrenzt lange gab:
    Das ist ein Kommentar! Ich will nicht den Pulitzer-Preis gewinnen. Fakt ist Fakt. Basta.
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#3 seb1983
  • 04.05.2007, 12:59h
  • Und Homos die das verstecken müssen und immer darauf achten dass es keiner merkt, überlegen welchem Kameraden sie es anvertrauen können, die stärken also Moral und Zusammenhalt??? Lächerlich!!

    Zumindest gesetzlich sind wir da bei der Bundeswehr Lichtjahre weiter
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#4 blumen-freundAnonym
  • 04.05.2007, 14:10h
  • @Markus: McCain hat tatsächlich nicht nur dem Namen nach etwas mit der Pommes-Frites-Marke zu tun.
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#5 SebiAnonym
  • 04.05.2007, 15:52h
  • Und wieder mal staunt man darüber, dass selbst in demokratischen Ländern offenkundig minderbemittelte Leute Machtpositionen einnehmen, während die Intellektuellen nur am Rande stehen und schimpfen.
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#6 holga-waldaAnonym
#7 tuxAnonym
#8 tuxAnonym
#9 luke12Anonym
  • 05.05.2007, 13:17h
  • Ähm ich weiß ja nicht, aber ist es nicht viel gefährlicher etwas geheim zu halten. Damit ist die Gefahr von Erpressbarkeit doch wesentlich höher oder. Versteh mir einer diese Republikaner!
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#10 seb1983
  • 05.05.2007, 17:54h
  • @tux

    Keine Frage, sehr lange sogar, die entscheidenen Verbesserungen sind sogar erst in den letzen Jahren passiert. Gleichzeitig mit der Zulassung von Frauen wurden da nämlich so einige Richtlinien geändert, der schöne Sexualerlass :-)) Wo und wann gepimpert werden darf ist beim bund natürlich vorgeschrieben *g*
    Mit dem rechtlichen Schutz ist aber nicht auch ein gleichzeitiger Mentalitätswechsel verbunden. Theoretisch bin ich als Soldat ja zum respektvollen und kameradschaftlichen Umgang sogar verpflichtet!! Klappt in der Realität natürlich nicht so, wie überall kommts auf die Menschen an mit denen man da zu tun hat... Rein rechtlich gibts in Deutschland aber keine Probleme.
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