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Am 17. Mai, dem "Internationalen Tag gegen Homophobie", wird in Berlin öffentlich losgeküsst.

Von Carsten Weidemann

Es wird wärmer – und da drückt man am Baggersee oder im Eiscafé seinem Liebsten gerne mal einen Schmatz auf Backe oder Mund. Was bei Heteros gang und gäbe ist, führt bei manchen Homos noch zu Schweißausbrüchen. Denn aus vielen Köpfen unserer werten Mitmenschen ist "Schwulenhass” noch lange nicht gestrichen - so manches gleichgeschlechtliche Liebespärchen muss dumme Bemerkungen oder Schlimmeres über sich ergehen lassen.

Denn nach wie vor werden Homosexuelle, insbesondere schwule Jugendliche und Männer, als "krank” verschmäht. "Schwule Sau!", schallt es auch von unzähligen Schulhöfen: "Was klingt wie der Sound von vorgestern, ist bittere Gegenwart", resümiert das schwule Berliner Antigewaltprojekt "Maneo" die Lage. "Das darf nicht sein! Daher gehen wir hinaus auf die Straße und demonstrieren."

Mit einem Kuss-Marathon wollen die Aktivisten gegen die Intoleranz vorgehen und Gesicht zeigen. Und jeder kann mitküssen: Dabei ist das Geschlecht zweitrangig. Ob Heteros, Homos oder was auch immer – am 17. Mai sollen folgende Orte zur "Maneo-Knutschzone" werden:

Start vor dem alten Köpenicker Rathaus
Köpenick | 12:30 Uhr

Hermannplatz
Neukölln | 13:40 Uhr

Kottbusser Tor
Kreuzberg | 14:10 Uhr

Landsberger Allee, vor dem Velodrom
Lichtenberg | 15:00 Uhr

S-Bahnhof Gesundbrunnen
Wedding | 15:30 Uhr

Kurt-Schumacher Platz
Reinickendorf | 16:00 Uhr

Spandauer Rathaus
Spandau | 16:30 Uhr

Nollendorfplatz
Schöneberg | 17:30 Uhr, mit
18:00 Uhr Ausstellungseröffnung:
"Opfer homophober Gewalt" im Mann-O-Meter (Nollendorfplatz)

Maneo weist noch auf folgendes hin: "Bring einen Kusspartner mit!". Aber wenn nicht, lässt sich sicher noch jemand auftreiben...

7. Mai 2007



16 Kommentare

#1 KonstantinAnonym
#2 holga-waldaAnonym
#3 carstenAnonym
#4 SaschaAnonym
  • 08.05.2007, 13:49h
  • Sehr gut!

    Das ist endlich mal eine sinnvolle Aktion, die im wahrsten Sinne des Wortes kein Blatt vor den Mund nimmt!

    Die mangelnde Sichtbarkeit von Homosexuellen in der Öffentlichkeit und im Alltag ist eines DER zentralen Hindernisse für gesellschaftliche Veränderung.

    Solche Aktionen sollten bundesweit und in regelmäßigen Zeitabständen immer wieder stattfinden!
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#5 HampiAnonym
  • 08.05.2007, 19:37h
  • ob's was bringt? Das Bild bei queer zeigt ja schon, es handelt sich nicht um "Blümchen"-Küsse, sondern um deftigere Zungenküsse,was von Otto Normalverbraucher in der Öffentlichkeit gerne immer noch als schamlos beeichnet wird,auch wenn sich Heten derart küssen. Und zementiert wohl die Tatsache, dass dumme Menschen mehr Sex haben als intelligente, nicht umsonst geistern Begriffe wie "Fick-Tussy" oder "Zuchtbulle" umher. Tatsächlich belegen Studien, dass intelligente Menschen mit starker beruflicher und gesellschaftlicher Belastung, mit 16-Stunden-Arbeitstagen,einfach weniger Zeit zum Ficken haben. Der thumbe Maurer der nur acht Stunden lang Steine schleppt,hat genug Zeit,jede Nacht im Darkroom zu erscheinen,der Bankmanager kann nur am Wochenende,denn nach der letzten Sitzung kippt er um ein Uhr morgens ins Bett, da er fünf Stunden Schlaf um halb sieben morgens im Büro die erste Sitzung hat. Und wer sich abends nicht fortbilden muss,hat dafür genügend Zeit sich im Swingerclub zu verlustieren. Ausserdem ist es ja schon so: Ficken kann jeder Depp,dafür braucht es nicht viel Hirn, das gilt für Schwule wie für Heten, also auch für Frauen,denen berufliche Weiterbildung zu anstrengend ist und die ohne Hirn lieber die Beine spreizen, das ist viel einfacher verdientes Geld....
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#6 stromboliProfil
  • 09.05.2007, 09:58hberlin
  • freut mich für dich hampi ,
    entsprechend deiner theorie scheinst du von orgasmus zu orgasmus zu taumeln . Wie hast du dir nur die zeit für deinen beitrag nehmen können.

    Vieleicht solltest du einfach weiter ficken , anstatt leute hier von deiner intelligenz überzeugen zu wollen....
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#7 HampiAnonym
  • 09.05.2007, 15:10h
  • @stromboli: Dann erklär mir mal, Du Schlauberger, wie ein Manager mit achtzehnstundenTag noch Zeit fürs Ficken finden soll. Dass dumme Menschen mehr Sex haben als schlaue,zeigt schon die Statistik. In Afrika vermehren sich die leider ungebildeten Menschen wie die Fliegen,bei uns ist es häufig so,je tiefer das Einkommen,desto mehr Kinder werden gezeugt! Natürlich,eine Armutsfalle,man trifft sich dann wieder auf dem Sozialamt. Dass man fürs Ficken nicht viel Grips braucht,ist doch wohl klar,oder musstest Du dafür erst ne zehnjährige Ausbildung an der Uni absolvieren,so wie ein zukünftiger Arzt? Sicher gibt es auch intelligente Menschen die viel Sex haben, das streite ich nicht ab, aber wer unter extremer beruflicher Belastung steht und ausser für den Job nur noch Zeit fürs Schlafen findet....ein Tag hat bekanntlich immer nur 24 Stunden,und wer nicht mindestens 5 davon schläft, stirbt ebenfalls jung (....gibt auch darüber wissenschaftliche Studien....)
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#8 HampiAnonym
  • 09.05.2007, 15:13h
  • Nachtrag @stromboli: Ich hab übrigens nen Uni-Abschluss, Jurisprudenz,in Zürich gemacht, na, und Du, was hast Du so nach dem Kindergarten noch gemacht?
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#9 DavidAnonym
  • 09.05.2007, 16:13h
  • Danke Hampi für deine unwiderlegbare Logik.
    Jetzt wissen wir, warum die Geburtenrate in Deutschland so niedrig ist:
    Die Leute arbeiten hier einfach zuviel! Das wird es sein!
    Und nicht weil man Zukunftsängste hat - dafür ist ja auch keine Zeit über.
    Du hast die Erklärung gefunden! Warum raffen die das in Berlin einfach nicht...

    Ich frage mich dann nur, wie meine Grosseltern auf dem Land 10 Kinder auf die Welt bringen konnten, wo die doch von morgens bis abends auf den Feldern schufteten...
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#10 martinAnonym
  • 09.05.2007, 16:22h
  • @hampi - was glaubst du von wem edelnutten leben - von arbeitslosen mit viel tagesfreizeit? von professionellen söhnchen? irgendwie scheinens z.b. auch die vw manager geschafft zu haben neben der ganzen bestechungsaktivitäten mal ihre nutten in aller welt zu vögeln.
    aber vielleicht hält man das in der schweiz ja anders.
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