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Ottawa (queer.de) - Eine Studie im Auftrag der kanadischen Regierung zeigt, dass Kinder, die bei gleichgeschlechtlichen Paaren aufwachsen, gleich gut oder sogar besser im Leben stehen als bei verschiedengeschlechtlichen Paaren. Die Studie wurde bereits 2003 von der damaligen liberalen Regierung in Auftrag gegeben, aber nach einem Regierungswechsel zurückgehalten. Sie kam erst ans Tageslicht, als der Verfasser, der Psychologieprofessor Paul Hastings von der Concordia University, eine Kopie an die Medien schickte.

In der 74-seitigen Studie werden 100 wissenschaftliche Abhandlungen analysiert. Die große Mehrheit hätte gezeigt, dass es keinen Unterschied zwischen Kindern gebe, die bei zwei Müttern oder bei Mutter und Vater aufwüchsen. "Einige Studien erklären sogar, dass Kinder mit zwei lesbischen Müttern eine etwas bessere soziale Kompetenz haben als Kinder in traditionellen Familien. Sogar weniger Studien behaupten das Gegenteil. Die meisten erkennen keinen messbaren Unterschied", so die Resümee. Bei Kindern mit zwei Vätern gebe es noch zu wenige Untersuchungen, um klare Aussagen treffen zu können.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Canwest versucht das Justizministerium, die Ergebnisse der Studie anzuzweifeln. Homo-Adoption ist in den meisten kanadischen Provinzen legal.

Die konservative Minderheitsregierung hatte nach ihrer Machtübernahme im vergangenen Jahr versucht, die Ehe-Öffnung wieder rückgängig zu machen, scheiterte aber im Parlament (queer.de berichtete). (dk)



16 Kommentare

#1 holga-waldaAnonym
  • 08.05.2007, 17:03h
  • klar, eigen fleisch und blut hat ja immer was von besitz und eigentum und den
    damit einhergehenden negativen merkmalen des verhaltens in einer kapitalistischen warengesellschaft.
    mein haus, mein auto, mein kind, sogar noch mehr mein, weil von mir erzeugt !
    quasi ohne entfremdung der arbeit !
    ich unterstelle bei schwulen mit kinderwunsch einfach mal mehr achtung vor dem geborenen leben. ich meine jetzt nicht die konformierenden asozialen schwulen, die sich was trendiges gönnen wollen.
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#2 gerdAnonym
  • 08.05.2007, 17:14h
  • Ein sehr interessante Studie, die dort aus Kanada zu uns kommt.

    Das lesbische Frauenpaare bestimmt im Durchschnitt gleich gut oder sogar besser abschneiden, wundert mich auch nicht weiter.

    Dies sollte die CDU in Deutschland endlich zur Kenntnis nehmen und Regenbogenfamilien nicht länger durch das Vorenthalten des Ehegattensplittings oder der Nichtinanspruchnahme des Steuerklassenwahlrechts finanziell benachteiligen.

    Immer noch werden in unserem Lande Kinder und Familien finanziell durch ein ungerechtes Steuersystem diskriminiert.
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#3 AdrianAnonym
  • 08.05.2007, 18:08h
  • Sag mal holga-walda, wieviele Drogen muss man eigentlich genommen haben, um derartigen Unsinn von sich zu geben? Merkst du überhaupt noch was du da sagst?
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#4 holga-waldaAnonym
#5 SaschaAnonym
  • 08.05.2007, 19:11h
  • @Adrian:

    Wie dumm muss man sein, um nicht zu erkennen, dass @holga-walda es so ziemlich genau auf den Punkt gebracht hat???

    Übrigens ist die oben zitierte "Geheimstudie" entgegen anderslautenden Behauptungen konservativ-reaktionärer Ideologen und Parteipolitiker bei weitem nicht die erste, die zu dem genannten Ergebnis kommt!
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#6 AdrianAnonym
  • 08.05.2007, 19:29h
  • Ach Sascha, angesichts deiner verqueren, neomarxistischen Weltsicht, sehe ich es sogar als Kompliment, wenn du mich dumm nennst.
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#7 antosAnonym
  • 08.05.2007, 20:18h
  • @ hw

    Ich sehe das ähnlich (Stichwort: 'Achtung vor dem geborenen Leben'), glaube aber, es hat andere Ursachen bzw. eine marxistische Interpretation greift hier zu kurz.

    Wir Homos haben in der sozialen Wahrnehmung weder eine Geschichte (im Sinne von 'großer, respektabler' Geschichte), noch steht eine der großen Religionen hinter uns. Damit fallen zwei wesentliche Legitimations- und Herrschaftsdiskurse für uns aus und das zwingt uns - d. h. alle die, die sich ihrer Marginalität bewusst sind - schon fast dazu, immer das zu geben, was wir uns für uns selbst wünschen: Achtung, Respekt. - Das zu geben, was man selbst erwirtschaften möchte...
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#8 AntifaAnonym
  • 08.05.2007, 22:00h
  • @ sascha: was auf den punkt gebracht? dass heterosexualität warenförmig ist und nicht-asoziale schwule daher antikapitalistisch sind? was für ein faschistoider müll, die menschen in wertvoll und weniger wertvoll einzuteilen! was gefällt dir denn daran?
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#9 tuxAnonym
  • 08.05.2007, 22:28h
  • da haben wir doch eine weitere studie die genau das aussagt, was rechtskonservative, ewiggestrige politiker in unserem schönen land nicht hören wollen. man hätte aber nur mal nach nebenan schauen brauchen, denn in ländern wie der niederlande, dänemark, schweden, finnland oder sogar island ist das bereits seit jahren gang und gäbe...
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#10 FloAnonym
  • 09.05.2007, 13:00h
  • "Eine Studie im Auftrag der kanadischen Regierung zeigt, dass Kinder, die bei gleichgeschlechtlichen Paaren aufwachsen, gleich gut oder sogar besser im Leben stehen als bei verschiedengeschlechtlichen Paaren."

    Es hat noch NIE wirklich stichhaltige Argumente dagegen gegeben. Die Ewiggestrigen streuen immer nur Zweifel, Furcht und Angst.

    Aber Fakten konnten leider noch nie etwas gegen ideologische Verklärtheit und Hass ausrichten!
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