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Melbourne (queer.de) - Der australische Verfassungsrichter Michael Kirby hat in Melbourne für Aufsehen gesorgt, als er bei einer Veranstaltung rappte. Statt einer Robe trug der 68-Jährige bei der Eröffnung der "Victorian Arts Law Week" einen knallgelben Sportanzug. Zusammen mit dem Rapper Elf Tranzporter setzte er sich vor 300 Zuschauern für Gleichberechtigung ein: "Wir glauben, dass die Tage der Ausgrenzung vorbei sind", rappte der sonore Richter. "Der Tage der Einheit sind gekommen. In unserer Welt hat alles einen Platz. Lasst uns alle ein Beispiel für Menschenrechte sein: Einheit statt Zwietracht."

Der Text stammt von einer Rede, die Kirby 2002 bei der Eröffnung der Gay Games in Sydney gehalten hatte. Die sichtlich überraschten Zuschauer applaudierten dem Hobby-Musiker frenetisch.

Kirby wurde 1996 zum Richter des "Hight Court of Australia" ernannt, dem höchsten Gericht des Landes. 1999 outete er sich öffentlich und engagiert sich seitdem für Homorechte. (dk)

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#1 Nicht-RapperAnonym
#2 josefAnonym
#3 FloAnonym
  • 09.05.2007, 13:05h
  • Schön, dass es anderswo auf der Welt auch noch Richter gibt, die sich um Menschenrechte kümmern und auch noch Humor haben...
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