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Québec-Stadt (queer.de) - Der erste schwule Parteichef Nordamerikas ist gestern zurückgetreten. Der 41-jährige André Boisclair war Ende 2005 zum Vorsitzenden der separatistischen Parti Québécois (PQ) gewählt worden (queer.de berichtete). Bei den Wahlen Anfang des Jahres musste seine Partei allerdings mit 28 Prozent der Stimmen das schwächste Ergebnis seit 1970 hinnehmen. Die PQ ist eine sozialdemokratische Partei, deren Hauptanliegen die Abtrennung der französischsprachigen Provinz Québec von Kanada ist.

Letztes Jahr noch hatte Boisclair gesagt, seine Homosexualität könne ein Vorteil in der Politik sein: "Ich denke, ich kann dazu beitragen, die Einstellung von Menschen zu ändern", sagte er dem Fernsehsender CBC. "Es ist gut, wenn Menschen meine Geschichte hören und sich damit identifizieren können." Während des Wahlkampfes wurde die sexuelle Ausrichtung ein Thema, als ein beliebter Radiomoderator die PQ als "Club von Schwuchteln" bezeichnete. Boisclair wurde auch dafür kritisiert, dass er in der Vergangenheit Kokain konsumiert hatte. (dk)

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#1 FloAnonym
  • 09.05.2007, 13:38h
  • "Während des Wahlkampfes wurde die sexuelle Ausrichtung ein Thema, als ein beliebter Radiomoderator die PQ als "Club von Schwuchteln" bezeichnete."

    Lieber ein "Club von Schwuchteln", als ein "Club von Idioten", die zu dumm sind, um jemals zu erkennen, wie beschränkt ihr geistiges Vermögen ist.
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#2 LeRakiAnonym
  • 09.05.2007, 22:27h
  • so so, "ein club von schwuchteln" also! Ich empfinde diese Terminologie für einen Radiomoderator als einen faut pas! Nicht der Ex-Parteichef, sondern der Moderator sollte für solche (für mich) Nazi-Äußerungen zurücktreten...

    im übrigen wurde hier wohl ein kein "gestrichen" sauberer wahlkampf geführt - und ich muss mich fragen, was das thema der sexuellen ausrichtung eines politikers mit seiner Kompetenz zu tun hat. Mutig von ihm, sich im vorfeld geoutet zu haben, schwach von seiner partei, ihn jetzt abzuschieben! Tja, wie die Prozente so spielen...
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