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Washington (queer.de) - Seit gestern wird im US-Kongress über einen Gesetzentwurf diskutiert, der ausländischen permanenten Homo-Partnern von Amerikanern eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung in Aussicht stellt. Das "Gesetz zur Vereinigung amerikanischer Familien" ist im Repräsentantenhaus vom New Yorker Demokraten Jerrold Nadler und im Senat vom Vermonter Demokraten Patrick Leahy eingebracht worden. Beide Politiker sind Vorsitzende in den Justizauschüssen ihrer Parlamentskammer. "Das Gesetz soll sich liebende Familien zusammenhalten und sie nicht auseinanderreißen", erklärte Nadler. "Das ist eine Frage der Fairness und des Mitgefühls". Derzeit behandele das amerikanische Ausländergesetz Schwule und Lesben als "Bürger zweiter Klasse", beklagt Senator Leahy. Als "permanenter Partner" wird in dem Entwurf bezeichnet, wer "eine lebenslange Bindung anstrebt". Nach Angaben der AP unterstützen neben den meisten Demokraten auch eine Reihe von Republikanern den Vorschlag. (dk)



#1 holga-waldaAnonym
  • 09.05.2007, 16:46h
  • "Das ist eine Frage der Fairness und des Mitgefühls".

    na dann hoffe ich mal, dass das für die mädels und jungs eine frage von gleichheit und gerechtigkeit wird...
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#2 manni2Anonym
  • 09.05.2007, 20:44h
  • Das wird auch Zeit..habe 5 Jahre das "Touristenvisa
    spiel" gespielt....doch mittlerweile ist mein amerikansicher Mann leider verstorben.
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#3 AmiInBerlinProfil
  • 10.05.2007, 07:45hBerlin
  • I'm shocked, but very pleased, to see that a large number of Representatives are in favor of this. Perhaps things are changing there more than I can see - but then again, once the conservative "Christians", Bush's chief supporters, get wind of this, things may change. Bush will likely veto any such bill that could come from Congress (if the more conservative Senate would pass such a law, too), and I doubt that Congress would have the 2/3 majority required to overcome his veto. As an Ami living in Germany and in a relationship with a German, I've thought about the second class treatment we receive. Since only a handful of US states recognize gay partnerships in any manner, Washington would be a trendsetter here, and I suspect the number of gay marriages "abroad" would increase.
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#4 AmiInBerlinProfil
  • 10.05.2007, 07:45hBerlin
  • I'm shocked, but very pleased, to see that a large number of Representatives are in favor of this. Perhaps things are changing there more than I can see - but then again, once the conservative "Christians", Bush's chief supporters, get wind of this, things may change. Bush will likely veto any such bill that could come from Congress (if the more conservative Senate would pass such a law, too), and I doubt that Congress would have the 2/3 majority required to overcome his veto. As an Ami living in Germany and in a relationship with a German, I've thought about the second class treatment we receive. Since only a handful of US states recognize gay partnerships in any manner, Washington would be a trendsetter here, and I suspect the number of gay marriages "abroad" would increase.
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#5 gerdAnonym
  • 10.05.2007, 12:48h
  • Die Mehrheiten im Senat und Abgeordnetenhaus liegen bei den Demokraten jetzt und wenn nächstes Jahr im Herbst die Demokraten die Präsidentenwahlen gewinnen, dann weht endgültig ein neuer Wind in den USA.

    Das beste aber ist gegenwärtig, dass viele Bundesstaaten im letzten Herbst an die Demokraten gefallen sind.

    Jetzt sind Civil Unions/Domestic Partnerships in den Bundesstaaten New Hampshire, Oregon und Washington mittlerweile verabschiedet und wahrscheinlich werden dies auch Bundesstaaten wie Maryland, Rhode Island, Illinois und (ganz spannend) New York auch schaffen.
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#6 Klaus Benamy-HackelAnonym
  • 11.05.2007, 10:03h
  • Leider sind die Hoffnungen fuer solch einen Durchburch fast unmoeglich, besonders bei dieser Regierung in unserem so ungerechtem Nordamerika. Ich sehe dies alles nur als eine Frage der Zeit. Irgendwann werden auch hier (hoffentlich bald) Gleichheit und Gerechtigkeit ihren Platz finden.
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