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Stuttgart (queer.de) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schreibt nicht wie noch im vergangenen Jahr ein Grußwort für den CSD in Stuttgart. Das gaben die Veranstalter heute bekannt. Die Kanzlerin ließ über ihr Büro mitteilen, dass sie diesmal nichts zur ehrenamtlichen Veranstaltung beitragen könne: "Sie erhält so viele Bitten um Grußworte oder Textbeiträge, dass sie diesen aus Gründen der Gleichberechtigung nicht regelmäßig nachkommen kann," schreibt Doris Marquardt, Referentin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Bundeskanzleramts, in Merkels Auftrag dem CSD-Gesamtleiter Christoph Michl. "Unverständlich und mehr als schade", findet Michl die Entscheidung der Kanzlerin. "Erneut wird eine Chance verpasst, zumindest ein symbolisches Zeichen für die homo-, bi- und transsexuellen Menschen zu setzen, wenn schon die dringend notwendige Gleichstellung von Lesben und Schwulen in Deutschland nur zögerlich voran kommt." Die Veranstalter glauben, dass der Druck der Konservativen dieses Jahr zur Absage geführt hat. So protestierte 2006 die Evangelische Allianz gegen "diese Art aktiver Unterstützung von Homosexualität und Lesbentum" (queer.de berichtete).

Oettinger schweigt noch immer

Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) möchte wie im vergangenen Jahr (queer.de berichtete) kein Grußwort an die CSD-Teilnehmer richten. Dagegen hat der Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) wieder einen Beitrag verfasst: "Eine bunte Menge Menschen steht für Vielfalt in Stuttgart, und jeder ist ein Teil des Ganzen dieser Stadt", so der OB.

Der CSD steht dieses Jahr unter dem Motto "Teil des Ganzen". Schirmherr ist der grüne Europaabgeordnete Cem Özdemir (queer.de berichtete). (pm/dk)



13 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 10.05.2007, 16:18h
  • na mit der "gleichberechtigung", kennt sie sich ja bestens aus !

    wir bedanken uns seit jahren dafür.
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#2 FloAnonym
  • 10.05.2007, 17:08h
  • Das ist ihre Meinung und das akzeptiere ich. Aber dann soll sie gefälligst auch den Mumm haben, die Wahrheit zu sagen: dieses Jahr hat sie nicht mehr Anfragen als letztes Jahr, sondern nach letztem Jahr wurde ihr klargemacht, dass eine Wiederholung dieser Aktion für ihre Zukunft nicht förderlich ist...

    Witzig, wie sich die CDU immer selbst vorführt...
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#3 WolfgangAnonym
  • 10.05.2007, 18:07h
  • Ich kann es beileibe nicht verstehen wie es dennoch einige Schwule gibt, die diese Menschenrechtsverletzungen nicht nur dulden sondern auch aktiv unterstützen, auf die können wir gut und gerne verzichten!
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#4 SaschaAnonym
  • 10.05.2007, 19:38h
  • "Aus Gründen der Gleichberechtigung" - das soll wohl ein schlechter Witz sein???

    Wenn irgend jemandes Anspruch auf Gleichberechtigung in dieser Gesellschaft immer noch mit Füßen getreten wird, dann doch wohl das von Schwulen und Lesben!

    Und Frau Merkels Partei ist dafür wesentlich verantwortlich!

    Eigentlich ein Skandal, aber nicht in Deutschland, denn schließlich sind wir ja Papst!
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#5 AndorAnonym
  • 10.05.2007, 19:52h
  • Warum haben die Stuttgarter eigentlich nicht Ursula von der
    Leyen gefragt? Oder von Schavan?

    Jedes Jahr ein Grußwort von der gleichen Politikerin zu
    bekommen, ist doch auch langweilig.
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#6 BK GayprideAnonym
  • 10.05.2007, 20:44h
  • faule und dumme ausrede von der merkel.aber , ehrlich gesagt, kann ich auf grußworte von Unionspolitikern auf dem CSD sehr gerne verzichten. die Heuchelei kotzt mich echt voll an. In nem Jahr, in dem Wahlen sind, sind auf einmal Politiker aller Parteien da und erklären einem, wie toll sie sind und wie sie sich angeblich für Gleichberechtigung einsetzten. ich mess die Typen an den Taten und net an Sonntagsreden. Wer in der CDU den Ton angibt hat man ja letzes jahr gesehen, der Sozialminister Renner, der CSD-Schirmherr in Stgt. war, musste auf Druck der kath,. Kirche dann später zurücktreten.
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#7 tuxAnonym
  • 10.05.2007, 21:26h
  • Na, das ist doch in ordnung, das sie sich damit voll auf kampflinie ihrer partei stellt.

    keine gleichberechtigung, lügen bei den arbeitslosenzahlen, abbau von bürgerrechten, schaffunbg einer zwei-klassen-gesellschaft, blockade gegenüber mindestlöhnen, bedrohung des bundespräsidenten, usw.

    wann merken die menschen(und vor allem die schwulen!) endlich, das diese partei nicht die zukunft dieses landes ist??
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#8 manni2Anonym
#9 FluginsApricotAnonym
  • 10.05.2007, 23:13h
  • @ Andor:

    Ich glaube nicht, dass Frau Schavan darüber sehr begeistert wäre, wo sie doch vor einiger Zeit so heftig dementiert hat lesbisch zu sein. *grins*
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#10 rudolfAnonym
  • 11.05.2007, 08:43h
  • Na ja, die gelernte DDR-Bürgerin Frau Dr. Merkel hat eben Opportunismus gelernt (war die nicht mal irgendwann irgendwo für Agitation und Propaganda - nein, damals noch nicht die von Bush - zuständig?). Um zu überleben, hängt man sein Fähnlein nach dem Wind. Und der weht gerade aus der ganz rechten Ecke.
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