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Warschau (queer.de) - Der polnische Präsident Lech Kaczynski wird ein von US-Fundamentalisten organisiertes Treffen eröffnen. Zum "Weltkongress der Familien", der von Freitag bis Sonntag in Warschau stattfindet, werden über 2.500 Teilnehmer erwartet.

"Europa ist fast verloren – an den demografischen Winter und an die weltlich orientierten Menschen", erklärt die Kongress-Broschüre. "Wenn Europa vorangeht, folgt der Rest der Welt. Fast ohne Verbündete tritt nur noch Polen für starken Glauben und starke Familien ein". Organisator Allan Carlson sagte, auch einige kleinere Staaten wie Kroatien, die Slowakei und Lettland leisteten noch Widerstand. "Sie wehren sich gegen den Druck der EU, die das schwedische Modell durchsetzen will – die laizistische, postfamiliäre Ordnung." Auf dem Kongress geht es neben Homosexualität hauptsächlich um die abnehmende Zahl der Kirchenbesuche sowie um den Geburtenrückgang in Europa.

An der Veranstaltung sollen auch ein offizieller Vertreter des Vatikans sowie eine US-Staatssekretärin teilnehmen, was zu einem Protestschreiben von 19 Europaabgeordneten geführt hat.

Veranstalter des Kongresses sind vor allem evangelikale politische Gruppen, die traditionell vor den Gefahren einer sich ausbreitetenden Homosexualität warnen. Dazu gehören die American Family Association, Concerned Women for America und Focus on the Family.

Viele protestantische Fundamentalisten glauben, dass die Europäische Union eine in der Bibel vorausgesagte Neuauflage des Römischen Reiches ist, aus der der Antichrist herovrgehen wird. Sie stehen daher der EU äußerst kritisch gegenüber. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

63 Kommentare

#1 uranusAnonym
  • 10.05.2007, 16:46h
  • Es ist schon ineteressant was manche Christen so glauben. Das Römische Reich war in vielen Dingen moderner als die Kirche.
    Komisch das Polens Staatschef immer dabei sein muß, aber er tut sich ja gern den Amis anbietern.
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#2 FloAnonym
  • 10.05.2007, 17:01h
  • 'Wundert mich nicht: Dummheit sucht immer andere Dummheit!

    Was nur schlimm ist: die EU hat bei der Aufnahme Polens wirtschaftliche Interessen über Grundrechte gestellt und diese kurzsichtigen Politiker werden irgendwann die EU (die mal eine gute Idee war) auf dem Gewissen haben...
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#3 ChristAnonym
  • 10.05.2007, 17:37h
  • Hallo ihr lieben Nutzer!

    Ich lese mir mehr oder weniger regelmäßig die Artikel auf ihrer Homepage durch. Heute ringe ich mich dazu durch, sie ehrlich was zu fragen, und ich hoffe auf eine ehrliche, faire Antwort.
    Ich selbst bin ein Christ, was für mich bedeutet, dass ich mich an die Bibel halte, weil ich davon überzeugt bin, dass Gott als der Schöpfer des Menschen den besten Plan für das Leben eines Menschen hat. Ich glaube auch, dass Gott bewusst die Ehe geschaffen hat, da sie eine auf Dauer angelegte Gemeinschaft ist, in der Liebe weitergegeben werden kann. Gleichzeitig dient die Ehe zwischen Mann und Frau auch der Weitergabe des Lebens ( was aber nicht unbedingt an erster Stelle stehen muss). Meine Eltern haben mir eine glückliche Ehe vorgelebt, wir hatten eine glückliche Kindheit und genau dasselbe wünsche ich mir auch persönlich für meine Zukunft. Natürlich sind sie anderer Ansicht und das akzeptiere ich auch. Dies war nur zu meinem Grundverständnis.
    Ich frage sie, warum sie nicht verstehen können, dass Menschen, die der Ansicht sind, dass Homosexualität "wider den von Gott gedachten Plan" ist, auch akzeptieren können und mit Schlagworten wie "Hass- Kongress" hetzen müssen. Ich kann nicht beurteilen, was auf dem Kongress verkündigt wird, und vielleicht ist es wirklich Hass, was ich bedauern würde.Meine Einstellung als demokratischer Mensch ist folgende:

    Ich selbst kann aus meiner christlichen Überzeugung Homosexualität nicht akzeptieren. Die Frrage ist jetzt, wie ich damit umgehe. Ich selbst halte es so, dass ich homosexuelle Menschen mit der gleichen Würde behandle, wie jeden Menschen. Ich werde auch niemals verächtliche Worte gegen Homosexuelle benutzen, da mir diese Menschen im Endeffekt nur Leid tun. Meine Frage ist letztendlich, was sie unter "Toleranz" vestehen. Meine Vorstellung hiervon erläutere ich ihen am Besten an einem persönlichen Beispie. Ich habe einen Onkel, der homosexuell ist und l mit einem festen Partner zusammenebt. Ich unterhalte mich gerne mit meinem Onkel, respektiere und schätze ihn sehr. Gleichzeitig habe ich ihm aber auch gesagt, dass ich aus meiner christlichen Sicht seine Lebensform nie gutheißen kann. Er akzeptiert das, und wir verstehen und ansonsten sehr gut. Die Fronten sind sozusagen geklärt. Aber der Großteil ihrer Gruppe scheint ein anderes Toleranzverständnis zu haben. Nämlich ein solches, dass jeder, der nicht die Ansicht teilt, dass Homosexualität völlig normal ist, bereits intolerant ist. Ich möchte sie an dieser Stelle nochmals auf die ursprüngliche Definition von Toleranz verweisen: Eine Meinung akzeptieren und respektieren, ohne sie jedoch zu teilen. Genau das ist es, was ich tue. Daher bin ich tolerant. Ich wüte nicht gegen Homosexuelle, ich rufe nicht zum Hass auf, aber ich sage klar, dass ich es als falsch betrachte, einen homosexuellen Lebensstil zu führen. Jetzt sehe ich aber, dass der Großteil der Homosexuellen intolerant ist, da er mir sozusagen die Meinung verbieten will, dass Homosexualität unnatürlich ist. Können sie nicht zwischen einer Meinung unterscheiden und den Konsequenzen, die man daraus zieht Ich gehe nicht gegen Schwule auf ddie Straße oder mache sie lächerlich. Aber ich habe meine Meinung und zu der stehe ich. Hierfür werde ich immer mehr dem Vorwurf der intoleranz ausgesetzt. Daher meine Frage: Gibt es Leute in dieser Plattform, die mit meiner Einstellung leben können, ohne mich als Hassprediger zu verurteilen. Ich "predige" keinen Hass, sondern ich akzeptiere ihren Lebensentwurf, äußere aber ebenso klar meine Meinung, dass ich Homosexualität als gegen Gottes Plan empfinde. Gibt es hier Leute, die tolerant genug sind, um diese Einstellung zu akzeptieren. Oder verschreien mich alle als intolerante Hassprediger?

    Ich bitte um eine ehrliche Antwort.
    Gottes Segen ihnen.
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#4 Böse MöseAnonym
  • 10.05.2007, 17:46h
  • @Christ 1. Was suchst Du auf eine schwulen Site? Ist jetzt nicht nur unser neues Ministerium für Staatssicherheit im Netzt aktiv, sondern die Kirche auch? 2. Mich persönlich interessiert es nicht die Bohne, was Du von Deinem Onkel oder sonstwem hälst. 3. In dem Moment, wo Du (oder jemand, der von Dir erzogen wurde) mir aufs Maul haut, schlage ich Dich zu brei. Alles klar? Amen
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#5 FreddyAnonym
  • 10.05.2007, 17:49h
  • @Christ

    Verstehst Du wirklich nicht, warum wir gegen Gruppen sind, die uns am liebsten ins Gefängnis stecken würden? Die dazu beitragen, dass wir auf der Straße zusammengeschlagen werden? Der Kongress wird nicht von einer gemäßigten norddeutschen Kirche veranstaltet, er ist von einer ganz radikalen Minderheit, die keinen Dissens duldet. Dürfen wir uns dagegen nicht positionieren?
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#6 WolfgangAnonym
  • 10.05.2007, 18:04h
  • @ Christ: Schwule und Lesben sind eine vor allem in kirchlichen und religiösen Fragen sehr eine Gruppe mit einer sehr eindeutigen Meinung, das geht aus unserer Geschichte hervor.

    In der Geschichte der Menschheit wurden Schwule und Lesben, insbesondere jedoch Schwule da Frauen meist nicht das Recht hatte überhaupt Sexualität haben zu dürfen, verfolgt, hingerichtet, kastriert und so weiter. Der absolut größte Anteil dieser Vebrechen geschieht aufgrund der Religion und das ist auch heute noch so. Rund um die Welt (Siehe Jamaika, Saudi-Arabien, Iran...) begründen sie die Verfolgung von Schwulen und Lesben mit der Religion und der "von Gott aufgetragenen Aufgabe".

    Daher haben wir es zum Teil zu einer unserer Hauptaufgaben gemacht die Religion und die Religionsgesellschaften zu kritisieren um zu verhindern das (zumindest in unserem Land) so etwas wieder passiert und auch um gegen diese Praktiken in anderen Ländern zu kämpfen.

    Wir erwarten nur die uns zustehenden Rechte wie alle anderen auch - und dazu gehört auch die Ehe! Zumindest die staatliche. Ich will nicht in einer Kirche heiraten, dafür haben ebendiese der Menschheit für meine Begriffe zuviel angetan. Ich will die staatliche Gleichberechtigung und hier hat der Staat (und damit auch das Volk - egal welche Vorurteile oder Einstellungen er hat) vorurteilsfrei die Gleichberechtigung zu unterstützen.

    Amerikanische Protestanten sind sehr radikal, es gibt gerade bei diesen sehr viele Gruppen die z. T. sogar die Wiedereinführung der Todesstrafe aus Ehebruch, außerehelichen Geschlechtsverkehr und homosexuelle Handlungen wollen. Dagegen wehren wir uns nur und das in einer Sprache die immernoch humaner und weniger ehrverletzend ist als die der "religiösen Rechte" oder der Katholischen Kirche.

    Es ist schön, dass Du Dich mit Deinem Onkel so gut verstehst, ich hatte diese Möglichkeit nicht, mein Onkel wurde im Alter von 20 Jahren von Religösen Fanatikern auf der Straße so schwer zusammengeschlagen, dass er im Krankenhaus verstorben ist. Auch wenn es viele Christen gibt, die friedlich sind und auch viele die Homosexuelle akzeptieren (siehe einige Ev. Landeskirche, Altkatholiken und und und) habe ich es mir doch ein wenig zur Aufgabe gemacht gegen die gesamte Religion zu kämpfen, so werden wir alle Probleme los, nicht nur die von Homos sondern auch Kriege, Frauenunterdrückung etc.
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#7 uranusAnonym
  • 10.05.2007, 18:04h
  • @ christ!
    Ich bin selber Christ und ich bin ein schwuler Christ!
    Und ich glaube das es auch Gottes-Plan ist, dass es uns Schwule gibt.
    Und ich glaube dass es nicht Gott ist, der ein Problem mit Homosexualität hat, sondern es ist ein Teil der Christen, die sich den Glauben so zu rechtlegen wie sie ihn haben wollen.
    Ich habe es jedenfalls satt, dass mir Vertreter der Kirche erzählen wollen wie ich zu leben haben.
    Auch die Kirche sollte und muss endlich begreifen das Homosexualität eine von Gott gewollte Sache ist!!
    Gozz hat uns Menschen den Verstand gegeben, nur bei einigen Christen scheint er nicht angekommen zu sein.
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#8 ChristAnonym
  • 10.05.2007, 18:08h
  • Ich glaube, sie haben etwas falsch verstanden. Ich solidarisiere mich nicht mit Leuten, die Hass predigen, ich hab keine Ahnung, was auf dem Kongress gesagt wird und ich war auch noch nie auf einem solchen Kongress. Ich habe nur die Überschrift zum Thema "Hass- Kongress" zum Anlass genommen, zu fragen, ob sie jede Ansicht, die Homosexualität kritisch betrachtet, bereits als "Hass" deklarieren. Wenn ich mir die erste Antwort auf meine Frage durchlese, befürchte ich schlimmes. Ich habe ihnen nichts getan, und ich werde sie nie angreifen. Und sie drohen, mich zu Brei zu schlagen, ohne dass ich auch nur etwas getan habe. Das erinnert mich irgendwie viel mehr an "Hass" als meine Zeilen, die ich versucht habe, objektiv und unemotional zu schreiben. Aber anscheinend sind die Fronten so verhärtet, dass eine Diskussion unmöglich ist.........schade
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#9 uranusAnonym
  • 10.05.2007, 18:11h
  • @ crist

    Gott hat uns Menschen den Verstand gegeben, nur bei einigen Christen scheint er nicht angekommen zu sein.
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#10 holga-waldaAnonym
  • 10.05.2007, 18:14h
  • @ Christ

    lieber herr christ,
    ich bin buddhist und mein chinesischer freund ist sehr sehr toleranter taoist.

    wer hindert sie konkret ihre meinung zu sagen ? welche fronten meinen sie ? die
    ostfront, die westfront, die nach unten oder die nach oben ?

    vielleicht liegt die unausgereiftheit ihres glaubens und ihrer toleranz-interpretationen an der unbeflecktheit der empfängnis und der frühesten frühgeburt der geschriebenen geschichte. christus wurde ja bekanntlich 7 v. chr. geboren.
    unschlagbar.
    da geht es meinem freund hoa schon besser, in seiner heimat ist schriftlich überliefert, dass lao tse 72 jahre(!) im bauch seiner mutter war, bei der geburt graue haare hatte und lesen und schreiben konnte. na ja, 72 ist dann halt arg ausgereift.
    werden sie doch buddhist ? hat nur vorteile,
    mehrfache wiedergeburten, das ganze verlängert sich, um so mehr blödsinn man baut. denken sie mal darüber nach !
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