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Berlin (queer.de) - Für Sonntag lädt der Lesben- und Schwulenverband zur Homo-Fankurve nach Berlin-Kreuzberg ein. Ab 14 Uhr kicken die Jungs von Türkiyemspor gegen die Fußballer des SV Babelsberg 03. Der LSVD Berlin-Brandenburg ruft dazu auf, an diesem Nachmittag eine schwul-lesbische Fankurve im Kreuzberger Katzbachstadion zu bilden, um gemeinsam der Türkiyemspor-Mannschaft zuzujubeln. Deutlich sichtbar wird die schwul-lesbische Fankurve durch Regenbogenfahnen und Transparente sein.

Die Idee zur Fankurve ist aus der Kooperation zwischen LSVD und Türkiyemspor erwachsen. Türkiyemspor unterstützt das LSVD-Projekt "Berlin Respect Gaymes", das Respekt gegenüber Schwulen und Lesben fördern soll. Mit der Fankurve wollen sich die Homo-Aktivisten bedanken und ein deutlich sichtbares Zeichen gegenseitigen Respekts setzen.

Karten zum Spiel gibt es zum symbolischen Preis von 1 Euro beim LSVD-Team, das am Sonntag ab 13 Uhr vor Ort im Katzbachstadion, (Katzbachstraße 20) ist. Dort nach Jörg Steinert fragen.

Türkiyemspor kickt in der Oberliga-Nordost (4. Liga). Derzeit liegt das Team auf Platz 9 von 16 Mannschaften. Unterstützung gegen Babelsberg ist sehr wichtig: Das Team ist klarer Tabellenführer und hat bislang nur zwei Spiele verloren. Das soll sich am Sonntag aber ändern... (pm/dk)

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®


16 Kommentare

#1 hwAnonym
  • 11.05.2007, 18:52h
  • schön, sehr sehr schön.
    was mich persönlich freut ist, das hier
    einmal türken vorkommen, wie ich sie aus meinem alltag kenne. ich helfe hier zwei
    "türkischen" vereinen beim behörden- und verbandskram. diese hier haben sich nach der fluchtbewegung nach dem militärputsch in der türkei gegründet. laizistische türken, kurden, sunniten und aleviten und bei freizeitunternehmungen
    auch schon die ersten offen schwulen und sage und schreibe 2 transen voll integriert.
    gestern hat mich bei der civis-preisverleihung die absage an ideologische "kunstwerke" gefreut und einige lange gesichter.
    danke für die vereinsseite, ich diesen verein noch nicht, damit läßt sich wunderbar propaganda machen. die türkischen klemmschwestern werden helfen.
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#2 SaschaAnonym
  • 11.05.2007, 19:41h
  • @hw:

    Eben! Diese Art des universellen Respekts vor der Vielfalt müssen wir viel stärker fördern, und mit einer solchen Haltung können wir nicht nur etwas mit und bei unseren türkisch-stämmigen MitbürgerInnen erreichen, sondern beispielsweise auch politischer (europäischer) Ebene.

    Nicht Ausgrenzung, sondern Einbindung und Unterstützung der fortschrittlichen, demokratischen Kräfte, lautet das Gebot der Stunde!
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#3 hwAnonym
  • 11.05.2007, 19:56h
  • @ sascha

    was mich hier manchmal ziemlich aufregt sind diese anpolitisierten middle class tunten mit ihrem anti-islamisten-gegeifer.
    in der regel zu blöd mit formal juristischen gründen
    vielleicht auch mal ne koran-schule dichtmachen zu lassen und auf grund ihres scene-ghetto-daseins unfähig mal ein bis zwei gemeinde-mitglieder in einer moschee zu installieren, aber gröhlen wie der muezzin am feiertag.
    in völliger unkenntnis ihrer natürlichen bündnispartner in der türkischen community, sind die so blöde, wie ihre ahnen, die schlicht strukturiert hitler im reichstag den steigbügel hielten.
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#4 tuxAnonym
  • 11.05.2007, 20:13h
  • Das finde ich genial! Das ist doch mal eine gute idee gegen Rassismus, Recxhtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit und trägt ganz sicher zur Verständigung der Menschen in diesem Land bei.

    Auch wenn das manch ewig gestrigem nicht passen mag!
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#5 BK GayprideAnonym
  • 11.05.2007, 20:34h
  • ne löbliche Sache, dass sich gerade nen türkischer Verein so einsetzt.
    Wer sich im Fussball net so gut auskennt - auch Babelsberg ist sehr korrekt. Mit überwiegend linksalternativen Fans, so ne Art St.Pauli der Oberliga. So ne Aktion sollte man mal bei nem höherklassigen Spiel durchziehen, aber dafür findet sich wohl net so schnell nen Erstl-od. Zweitliga-verein.
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#6 ÜwchenAnonym
  • 11.05.2007, 20:37h
  • Nein das ist nur gelogen Türkei kommt nie in die EU die Türken sind alle Moslems und alle Moslems sind böse Terroristen die ihre Frauen schlagen und schwule verprügeln.

    Hab das jetzt mal geschrieben weil mir irgendwie negative kommentare hier gefehlt haben. Das ist das Problem positive nachrichten im zusammenhang mit Türken interessieren keinen aber kaum hat ein Türke einen schwulen auch nur schief angeschaut wird gehetzt und die messer werden gewetzt. heile schwule welt
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#7 tuxAnonym
  • 11.05.2007, 20:59h
  • @üwchen: ja, stimmt. hab auch sobnst schon lange nix mehr von "fred" gehört. Wo ist Fred?

    Aber daran sieht man eben das typische verhalten ungebildeter personenkreise. denn erstens gehts anders(siehe bericht) und zweitens ist die türkei kein muslimischer staat.

    habe übrigens bisher auch sehr gute erfahrungen mit türken gemacht. überfallen, ausgeraubt, geschlagen, mit waffen bedroht wurde ich bisher nur von "deutschen"...
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#8 hwAnonym
  • 11.05.2007, 21:28h
  • @ tux

    ..meinst du den mit den stumpfen keulen ?
    ..der muss bei seinen barneys nachfragen,
    ob sie die israel-fahne mit nach heiligendamm nehmen dürfen, und wenn ja, wann hoch wann runter....
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#9 SaschaAnonym
  • 12.05.2007, 03:42h
  • Ja, @hw, dabei sollten doch gerade "wir" wissen, dass alle Formen von Feindseligkeit und Hass gegenüber "Fremdem" und "Andersartigem", sei es Homophobie, Rassismus oder eben auch Islamophobie, letztlich dieselben Wurzeln haben!

    Das war für mich auch eine der besonders erfreulichen Erfahrungen in Brasilien, dass dort die Homo-Bewegung und die afrobrasilianische (antirassistische) Bewegung sehr eng zusammen arbeiten! Solche Kooperationen zwischen verschiedenen diskriminerten Gruppen wären auch hierzulande sehr wünschenswert und notwendig. Gerade auch im Bildungssystem und in den Schulen gibt es da zahlreiche Anknüpfungspunkte!
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#10 tuxAnonym
  • 12.05.2007, 07:52h
  • @hw: hm, der, der immer mit den selben schein"argumenten" kam.

    irgendwie vermiss ich den, über den konnte ich mich und meine muslimischen freunde auch immer so schön amüsieren.

    also nochmal die frage:

    WO IST FRED?
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