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  • 14. Mai 2007, noch kein Kommentar

New York (queer.de) - Simbabwe hat den Vorsitz für die UN-Kommission für nachhaltige Entwicklung übernommen, was zu heftiger Kritik von Menschenrechtsorganisationen führte. Traditionell rotiert der Vorsitz zwischen den Regionen der Welt. Dieses Jahr hat Afrika Simbabwe ausgewählt, gegen das sowohl die USA als auch die EU Sanktionen wegen Menschenrechtsverletzungen verhängt haben. Die Regierung von Diktator Robert Mugabe hat Umweltminister Francis Nhema als Kommissionsvorsitzenden nominiert. In den letzten Jahren machte das Regime vor allem wegen seiner Homophobie von sich reden (queer.de berichtete).

"Dass Simbabwe einen Vorsitz in den Vereinten Nationen erhält, ist absurd", erklärte Jennifer Windsor von der Gruppe Freedom House der Nachrichtenagentur AP. Der simbabwische UN-Botschafter Boniface Chidyausiku erklärte dagegen gegenüber dem britischen Sender BBC, nachhaltige Entwicklung habe nichts mit Menschenrechten zu tun. (dk)

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